Revolutionäre Entdeckungen in der Küche…

Dass ich einen Öko-Spleen habe, ist kein Geheimnis. Aber phasenweise artet das bei mir aus. Das kann 5 Tage oder aber auch 5 Monate dauern – das ist unterschiedlich. Dann MUSS es die Mascara aus dem Naturkosmetik-Bereich sein und selbstverständlich auch NUR das Bio-Deodorant 😀 und natürlich wird dann AUSSCHLIEßLICH mit Ghassoul-Erde geduscht… Manche werden jetzt die Augen rollen und lachen – und JA! Ich verstehe euch! Ich muss auch immer wieder über diese Phasen schmunzeln. Das Ganze hat Vor- und Nachteile: ich probiere mich im Wesentlichen peu à peu durch die Bio-Läden und wenn ich aus der Phase wieder heraus bin, bin ich für die Nächste schon gut ausgestattet 😀 Vieles bleibt dann dauerhaft bei mir hängen und einiges verabschiedet sich wieder. Weggeschmissen wird hier natürlich nichts!

Aber in dieser momentanen Phase habe ich eine „Entdeckung“ gemacht, die sich auch für die „Nicht-Öko-Phase“ rentiert hat: ich mache mein Spülmaschinenmittel selbst. Das „Rezept“ liegt bei mir schon seit einer gefühlten Ewigkeit herum und ich gestehe ehrlich, dass ich ein wenig faul war, es zusammen zu stellen. Und am Silvester-Nachmittag hat es mich dann gepackt und ich holte die bereits seit WOCHEN im Keller herumstehenden Ingredienzien und eröffnete in meiner Küche „Klára´s Chemie-Labor“. Ich war erstaunt, dass alles so schnell ging!!!!

Das dauert nämlich keine 5 Minuten und kostet übrigens nur halb so viel Geld. Vom Umweltaspekt ganz zu schweigen und außerdem sind keine Giftstoffe enthalten. Viele werden es vielleicht schon kennen, aber für mich war es etwas Großartiges. Ich habe das Rezept irgendwo im Internet beim Herumsurfen gefunden und kann euch noch nicht einmal den Link geben – ich neige nämlich immer dazu, mir Dinge wie z.B. Rezepte, DIY´s etc. in meinen Timeplaner zu schreiben, falls ich den Link „verlegen“ sollte (wobei ich mich an dieser Stelle frage, wie man einen Link „verlegen“ kann?!?).

Aber nun zu dem großartigen Spülmaschinenpulver:

100g reines Soda

100g Natron

100g Zitronensäurepulver

50g grobes Spülmaschinensalz

Da wir hier sehr hartes Wasser haben, nehme ich 150g Zitronensäure, dieses dient nämlich zur Wasserenthärtung. Das Natron, gemischt mit reinem Soda bilden einen tollen Fett- als auch Schmutzlöser. Das Spülmaschinensalz schützt die Spülmaschine zusätzlich vor Verkalkungen.

Das alles fülle ich in ein großes Glas um (z.B. ein sauberes und trockenes Essiggurkenglas) und schüttele es einmal gut durch, damit sich alle Bestandteile miteinander vermengen. Wichtig ist, dass das Glas wirklich richtig sauber und trocken ist, sonst reagieren Soda und Zitronensäure im Glas miteinander und das ist natürlich nicht Sinn und Zweck dieser ganzen Geschichte. Also lieber keine Kristall-Soda verwenden!!!

Für eine Spülmaschinenladung nehme ich ca. 1-2 Tl. dieses Pulvers und fülle es in das Pulverfach. Fertig!

Und jetzt wieder eine Frage an euch: habt ihr schon mal eurer Spülmaschinenpulver selbst hergestellt? Welches Rezept habt ihr? Oder findet ihr diese total unnötig und benutzt lieber das klassische „normale“ Spülmaschinenpulver oder -Tabs?

Lasst es mich wissen!

In diesem Sinne… wünsche ich euch einen guten Rutsch ins neue Jahr!!

Ahoj,

eure Klára

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Autor: klarabloggtjetzt

Mum mit hoher Social Media Affinität

9 Kommentare zu „Revolutionäre Entdeckungen in der Küche…“

  1. Griaß di Klara,
    ich kenn das Problem und ich hab die gleichen Phasen. Bei mir bleibt meist ein oder zwei Sachen dann dauerhaft hängen. Ich hab auch so ein Rezept, dass ist aus einem anderen Blog. Und ich wollte das auch schon Probieren, nur muss erst Mal das offene noch verbraucht werden.

    Glg aus dem Allgäu,
    die Susi

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    1. Hallo Susi,
      vieleb Dank für dein tolles Kommentar. Da bin ich wirklich beruhigt, dass ich nicht die einzige bin, die solche Phasen durchläuft. Wenn du das selbstgemachte Spülmaschinenpulver (egal welches) ausprobiert hast, würde ich mich sehr über deine Meinung dazu freuen. Herzliche Grüße ins wunderschöne Allgäu, Klára

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  2. Hallo liebe Klára, das ist ja ein super Tip! Vielen Dank! Das probiere ich auch demnächst mal aus. Sicher, mein Mann wird denken dass ich nun total übergeschnappt sei, aber was soll es. Ich finde es sogar sehr wichtig immer mal wieder zu schauen, in welchen Bereichen man noch ein bisschen mehr „öko“ ins eigene Leben integrieren kann. Wenn jeder ein paar Kleinigkeiten mehr beachtet, hat sich schon viel getan. Wenn dann Deine Kinder so groß sind dass sie in den Kindergarten gehen, schreib mal, welche Brotdosen Du benutzt. Psst: ich habe da einen Öko-Tip, der auch noch gut aussieht. Liebe Grüße! Vera

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    1. Hallo liebe Vera,
      vielen Dank für deinen lieben Kommentar. Ich freue mich sehr, dass dir die Idee mit einem selbstgemachten Spülmaschinenpulver gefällt!! Ich sehe es genau so wie du – es wäre schon viel getan, wenn jeder nur (s)ein kleines bisschen Öko in sein Leben integriert. Übrigens: auf deinen Öko-Tip, der auch noch gut aussieht, bin ich ja mal mega gespannt! Und noch etwas zum schmunzeln: mein Mann hat mich auch schon gefragt, ob ich mit Arbeit, Kind und Studium nicht genug ausgelastet sei 😀
      Herzliche Grüße, Klára

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  3. Hey Klara,

    einen sehr interessanten Beitrag hast du hier erarbeitet. Wirklich sehr gut macht sich dein Blog 🙂
    Freue mich schon auf deinen nächsten Beitrag.

    „Fantasie haben heißt nicht, sich etwas auszudenken, es heißt, sich aus den Dingen etwas zu machen.“ – Thomas Mann

    Freundliche Grüße aus dem Schwabenland
    Peter 🙂

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    1. Hallo Peter,
      wow! Danke vielmals für deinen motivierenden Kommentar! Das ist ja mal ein großes Lob!!! Ich schreibe wirklich sehr gerne und freue mich jedes mal, wenn das Geschriebene auch ankommt 🙂 Das Zitat ist übrigens wirklich schön und man kann es definitiv im Herzen tragen… Danke dafür. Viele Grüße, Klára

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