Revolutionäre Entdeckungen im Waschkeller…

Heute widmen wir uns mal einem ernsten Thema. Nicht immer nur UNTERHALTUNG, UNTERHALTUNG, UNTERHALTUNG!!!! So nicht, meine Freunde!  Hier geht wieder der Ernst des Lebens los! Und es ist genau DAS, wonach es aussieht: nach einer Fortsetzung der revolutionären Entdeckungen in der Küche. 😀 Nur diesmal verlagern wir das Geschehene aus der Spül- in die Waschmaschine. Denn nachdem ich mein Spülmittel seit einiger Zeit selbst zusammensetze, habe ich mich umgehört und -gesehen um noch mehr im Haushalt selbst herstellen zu können. Und bevor ich euch daran teilhaben lasse, möchte ich natürlich einige Wochen das Ganze auf Herz und Nieren (oder auch Leber! Vergesst eure Leber nicht!!!) testen. Bringt ja keinem etwas, wenn ich euch etwas Tolles erzähle, was nach paar mal einfach nicht mehr funktioniert oder gar „Nebenwirkungen“ mit sich bringt.

Und nun sind etliche Wochen vergangen und ich kann euch mein Resümee entspannt und guten Gewissens mitteilen. Und, was soll ich sagen: Ich bin begeistert!

Wieso und Warum:

Das ist ganz einfach: Endlich habe ich mal ein Waschpulver ohne diese ganze synthetische Schei*e, ohne Allergene, ohne Weichspüler und ohne Tenside, die bis zum Himmel hoch stinken gefunden!!! Hier kriegt ihr eine Anleitung von mir, welche ich wirklich auf Mark und Bein getestet habe und so zufrieden bin, dass ich im Moment kein anderes Waschpulver mehr benutzen möchte! Ich habe zu Beginn mit einem völlig anderen Mischungsverhältnis angefangen und habe (seufz… wie immer halt!) es nach meinem Bedarf einfach umgeändert, bis die Wäsche exakt so sauber und weich wurde, wie ich es gerne möchte. Und da ich nicht nur Schwarzes, Buntes und Kochwäsche habe sondern auch noch Weißes „gerne“ wasche, ist es nahe legend, dass ich mir 2 Gläschen mit unterschiedlichen Mischungsverhältnissen zusammengestellt habe. Und es geht ganz einfach.

Also nicht weiter drum herum reden, hier ist

das „Rezept“:

Klassisches Waschpulver:

100g geriebene Kernseife
150g grobes Spülmaschinensalz
150g reines Soda in Pulverform
150g Natron

Alle Zutaten müssen trocken (TROCKEN!) sein und in ein trockenes Gefäß gefüllt werden. Danach einfach das Gefäß gut durchschütteln und voilà! Fertig ist dein Waschpulver. Ich nehme je nach Verschmutzungsgrad (mit Kleinkind liegt dieser Verschmutzungsgrad auf einer Skala von 1-10 etwa bei 213!) einen bis drei Esslöffel.

 

Waschpulver für Weiße Wäsche:

das selbe wie oben bei klassischem Waschpulver
+ 150g Zitronensäure in Pulverform

Hier gilt genau das selbe wie oben: 1-3 Eßl pro Waschgang.

 

Und was ist mit dem Duft?

Wer gerne noch ein wenig Duft in der Wäsche haben möchte, kann einfach 3 Eßl. Wasser mit 1 Eßl. Apfelessig und 3-5 Tropfen ätherischem Öl vermischen und in die Kammer für Weichspüler füllen.

 

Fakten Fakten Fakten:

Um alle Ungereimtheiten aus dem Weg zu räumen – hier eine kurze Beschreibung der einzelnen Komponenten und wie sie auf den Waschvorgang einwirken:

Kernseife: Die Kernseife besteht in der Regel aus Natriumsalzen von Fettsäuren und wirkt somit stark fettlösend.

Natron: bitte hier klicken

Soda: Gemeinsam mit Natron ergeben diese zwei Kollegen einen wunderbaren Schmutz- und Fettlöser! Außerdem entfernt es mithilfe von Natron „unerwünschte“ Gerüche aus Shirts (← Ihr wisst genau, was ich meine!!!) Soda bitte hier unbedingt in Pulverform benutzen und nicht in Kristallform! In kristalliner Form enthält das Soda noch gebundenes Wasser und es könnte somit zu einer vorzeitigen Reaktion mit der Zitronensäure führen, was die Waschwirkung mindern würde.

Spülmaschinensalz: Das Salz hat hier die Funktion eines Wasserenthärters und verbessert somit die Waschwirkung der Kernseife! Falls ihr sehr hartes Wasser haben solltet, empfehle ich euch die vollen 150g auszunutzen – falls ihr nicht so hartes Wasser haben solltet, könnt ihr auch nur 70g Spülmaschinensalz nehmen.

Zitronensäure: Diese wirkt hier nicht nur als Aufheller für die weiße Wäsche, sondern auch noch zusätzlicher Wasserenthärter. Wer nicht so hartes Wasser hat, kann hier auch nur 100g Zitronensäure nehmen. Für dunkle oder bunte Wäsche würde ich Zitronensäure nicht verwenden.

Nun, warum tue ich dies überhaupt?

Der Hintergrund ist einfach: ich weiß (oder glaube zu wissen), was drin ist. Oft sind Zusätze in Waschmitteln enthalten, welche ich einfach nicht drin haben möchte. Egal ob es Parfümöle unklarer Herkunft sind (Wenn ich weiß, ich reagiere auf ätherische Öle, dann lasse ich sie weg!) oder diverse Formen von Alkohol, Enzyme um eiweißhaltige Flecken (wie Blut, etc.) besser zu beseitigen oder auch chemisch hergestellte Bleichmittel und Aufheller oder Desinfektionsmitteln – wenn ich mein eigenes Waschmittel selbst zusammenmische, dann weiß ich einfach was drin ist! Punkt.

Ich möchte hier auf keinen Fall gegen die gängigen Waschmittel schießen!! Ich benutze sie ja bis Dato weiterhin! Ich möchte hier nur eine andere Möglichkeit des Waschens aufzeigen und damit klar stellen, dass selbst hergestelltes Waschmittel weder teuer noch aufwendig in der Herstellung ist. Ich handhabe es ganz nach gut Dünken: mal verwende ich konventionelles Waschpulver und mal (also seit Wochen durchgehend – ihr wisst ja: meine Phasen!!!) mein selbstgemachtes.

Und jetzt zu euch: Habt ihr schon mal euer Waschpulver selbst hergestellt? Warum? Seid ihr vielleicht allergisch auf den einen oder anderen Inhaltsstoff im Waschpulver? Benutzt ihr konventionelle Waschmittel weil ihr von ihnen überzeugt seid? Habt ihr es noch nie probiert, selbst welches herzustellen, weil es euch zu aufwendig erscheint, oder weil ihr es einfach mögt, wenn Wäsche diesen typischen Wäscheduft hat?

Lasst es mich wissen!

In diesem Sinne… wünsche ich euch einen sauberen Start in die neue Woche!!

Ahoj,

eure Klára

 

PS: Diesmal keine großartigen Wortwitze… dafür ein wahnwitzig schlechtes Bild 😀

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Autor: klarabloggtjetzt

Dort wo sich Kreativität und Kompetenz im Social Media begegnen - da treffen wir uns! (Mum mit hoher Social Media Affinität)

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