Die re:publica 18 und meine Vorbereitungen #rp18

Am Mittwoch geht sie los: die re:publica 18.

Für mich ist es das erste mal, dass ich auf der re:publica bin und ich muss sagen, dass ich schon sehr gespannt bin. Sie findet bereits zum zwölften mal statt. Diesmal vom 2. – 4 Mai in der Station Berlin und steht unter dem Motto POP – the power of people. Das lässt sich auch in den Vorträgen erkennen, die u.a. Titel wie „Pop, rights?! Zwischen Netz und Politik“ tragen. Klingt für mich schon mal sehr einladend. Aber von den etwa 500 Sessions gibt es so einige Vorträge, die mich anmachen und die ich besuchen werde. Zum Beispiel den von Sascha Lobo – ein großartiger Autor, Speaker und Social Media Kopf unserer Zeit (und dafür könnt ihr mich ruhig steinigen!); er spricht über „Pop und Anti-Pop – Wie das Internet uns lehrte zu kämpfen. Und wofür.“ Klingt vielversprechend. Insgesamt werden etwa 600 Speaker vorhanden sein – und da ist sicherlich jemand dabei, der mich fesseln wird. Bitte den letzten Satz nicht wortwörtlich nehmen.

Warum fahre ich überhaupt hin?

Nun ja, hinsichtlich der Tatsache, dass ich Social Media Manager bin und mir dort (mehr als nur) Inspiration holen möchte, ist es für mich eine willkommene Möglichkeit, meine (Ex-) Studienkollegen wiederzusehen. Aber auch einige andere Social-Media-Verrückte, welche ich nur aus der virtuellen Welt kenne, kann ich dort endlich im Reallife begegnen. Ob wir uns wohl erkennen werden ? 😉 Desweiteren finde ich die Sessions, welche dort geboten werden sehr hilfreich für die Arbeit als SOMM an sich – immerhin trifft man Gleichgesinnte, die alle ihre eigenen Gedanken zum Thema Social Media haben. Diese können miteinander übereinstimmen, kollidieren oder einfach nur als Muse für andere dienen. Und so ist das der perfekte Ort um sich wieder neuen Input vor Ort zu holen.

Und welche großartigen Vorbereitungen musst dann ausgerechnet DU treffen, Klára?

Nun, obwohl ich kein Speaker auf der re:publica bin sondern lediglich ein Besucher mit einem Early Bird Ticket, treffe auch ich so meine Vorbereitungen.

Zum Beispiel die oben erwähnten Vorträge. Da die re:publica eine Social Media Messe ist, gibt es natürlich eine wunderbar funktionierende App, in welcher Speaker, Vorträge, allg. Temine, Events etc. aufgelistet sind und natürlich auch als Favoriten abgespeichert werden können. Aber als ein Kind der 70er, bin ich nicht NUR digital sondern auch immer noch analog unterwegs und brauche des öfteren schlichtes bedrucktes Papier, mit mich versorgenden Informationen. Also bin ich dabei, mir die Vorträge durchzulesen, zu entscheiden, welche ich definitiv hören möchte und welche für mich nicht ganz so relevant sind und gestrichen werden können, falls sie mit den mich mehr interessierenden Vorträgen kollidieren sollten. Ja nee, is klar?!

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Und das nimmt für mich die meiste Zeit der Vorbereitung in Anspruch. Aber um einigermaßen strukturiert an die Sache heranzugehen, ist dieser Schritt für mich unabdingbar. Und so bringe ich die Liste der gesamten Vorträge mit OpenOffice in eine mich ansprechende Optik, drucke mir diese aus und setze mich mit Netbook, Textmarker und Kaffee hin und beginne anzumarkern, welche Vorträge ich denn tatsächlich besuchen werde. Klingt ein wenig pedantisch – klingt ein wenig paranoid. Ist auch so!

Dann gibt es da noch die Tatsache, dass ich in Berlin meine (zum Teil ehemaligen) Studienkollegen treffe und mit ihnen natürlich auch das ein oder andere (Fach-) Gespräch führen möchte – eventuell abends bei einem alkoholfreien Pils (do you remember? Hamburg ❤). Nun, das ist alles überhaupt kein Problem, wenn man denn tatsächlich alleine reist. Da ich aber völlig jenseits von Gut und Böse bin und meine gesamte Sippe mitschleppe, gestaltet sich die abendliche Planung dann doch etwas schwieriger, da Kind nach einem Papa-Tag auch etwas von Mama abbekommen möchte. Verständlich. Deswegen nehme ich sie ja auch mit – Ich kann halt dann doch noch nicht völlig ohne meine Tochter. Und so müssen die Vorträge mit der Familie und den Studienkollegen unter einen Hut gebracht werden. Auch das wird peinlichst auf meiner selbst erstellten Liste dokumentiert!!! Logisch, oder?

Und last but not least ist da noch das Gepäck. Aber ich glaube, darüber muss ich nicht wirklich schreiben. Als Family hat man sowieso immer ZU VIEL dabei. Besonders Spielzeug, Kuscheltiere, Puppen, Puzzle … Einfach all das, was man so auf der #rp18 brauchen könnte.

Zum Glück verreise ich minimalistisch. Dann wird wenigstens an einem Platz etwas gespart 😉
Ich benötige lediglich mein Netbook, Block und Stift. Das ist alles. Und natürlich Kleidung. Und Schuhe. Und mein Handy mit Ladegerät. Und Kosmetik … und meinen Timeplaner … und ein paar Handtaschen … und … … …   😀

Aber nun zu euch: Fahrt ihr auch auf die re:publica 18? Was ist eure Intention hin zu fahren? Die Vorträge? Das Event an sich? Oder seid ihr dort als Speaker dabei?
Lasst es mich wissen!

In diesem Sinne … wünsche ich euch morgen einen inspirierenden Start in die (re:publica-) Woche!!

Ahoj,
eure Klára

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