Blogparade und was Wünsche mit Träumen zu tun haben

Eine Blogparade und der Hashtag #visionlb

Anlässlich der von meiner lieben Studienkollegin und großartigen Bloggerin Laura Butera ins Leben gerufenen Blogparade mit dem Hashtag #visionlb an welcher ich von Herzen gerne teilnehme, möchte ich dies gleich zum Anlass einer kleinen Umstrukturierung meiner Beiträge nehmen und einige meiner Gedanken und auch Gefühle zum Thema Wünsche und Träumen festhalten. Und das ist in der Tat ungewöhnlich.

Eine kleine Änderung

Denn normalerweise schreibe ich über Tatsachen, über Erlebtes und über Gelerntes. Immer steht der „Mehrwert“ im Vordergrund und ihr, meine lieben Leser, sollt nicht nur lesen sonder auch immer etwas für euch (an Wissen) mitnehmen. Es ist erstaunlich, das eine Blogparade dies tatsächlich ins Wanken bringt. Aber ins positive Wanken! Denn ich würde liebend gerne einfach auch mal nur darauf los schreiben ohne vorher zu Recherchieren ob das Geschriebene denn tatsächlich wahr ist und natürlich mit hinterlegten Passagen, Links und Paragraphen. Selbstverständlich möchte ich sehr gerne mein frisch erworbenes (Social Media -) Wissen mit euch teilen, aber eben nicht nur dies.

Oft möchte ich euch gerne einfach an meinen Gedanken und Gefühlen teilhaben lassen und euch mitnehmen in meine Welt der Träume und Wünsche. Wobei wir hier schon beim eigentlichen Thema sind.

Was Wünsche mit Träumen zu tun haben

Für dieses Jahr wünsche ich mir nämlich, dass meine Familie und meine Freunde gesund bleiben / werden und dass bestehende Konflikte in Frieden gelöst werden können. In meinen Träumen sieht es etwas anders aus. Denn in meinen Träumen sind bereits alle gesund und als friedliebender Mensch gibt es in meinen Träumen keine (nennenswerten) Konflikte. Natürlich sind Konflikte für unsere zwischenmenschlichen Beziehungen wichtig, aber darum geht es ja beim Träumen nicht 😉

Ich wünsche mir außerdem, dass ich einen tollen Abschluss als Social Media Manager hinlege. Ein 1er-Schnitt wäre großartig! Und dass sich meine Zähne wieder erholen. Denn diese permanenten Zahnschmerzen sind wirklich sehr unangenehm und bewirken leider oft, dass ich nicht so gut gelaunt bin. Zum Glück gibt es da aber eine kleine fast 3-Jährige Maus, die meiner Serotonin- und Dopaminausschüttung auf die Sprünge hilft und mich somit fast immer lächeln und den Schmerz fast vergessen lässt ❤

Dieses Jahr erfüllt sich auch ein Kindheitstraum: ich werde nach Norwegen reisen. Das Land faszinierte mich schon als Kind. Aber hinsichtlich der hohen Kosten für eine Norwegen-Reise, blieb mir dieses Ziel immer verwehrt. Außerdem muss sich auch erst einmal jemand finden, der mit einem in den hohen Norden reist und nicht im Süden seinen Urlaub verbringen möchte. Es sei denn man verreist alleine – aber dafür bin ich nicht der Typ. Ich teile gerne Erlebtes und am liebsten vor Ort und am allerliebsten natürlich mit meiner Familie. Und ich freue mich so sehr darauf!! ❤

Manchmal, ja manchmal gehen Träume in Wünsche über – und erfüllen sich! Und vielleicht sind Wünsche und Träume gar nicht so unterschiedlich …

Und nun zu euch:
Was meint ihr dazu? Glaubt ihr daran, dass sich Wünsche und Träume erfüllen können? Oder bleiben sie doch eben nur Wünsche und Träume? Sind eure Wünsche oder Träume schon mal in Erfüllung gegangen?

In diesem Sinne wünsche ich euch ein traumhaftes Pfiingsfest und sende euch
herzliche Grüße und ein Ahoj,
eure Klára

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Klára auf der re:publica 2018 bzw. #rp18 #mcb18 und ein ganz persönlicher Überblick

Es ist getan. Die re:publica 18 ist vorbei. Und diesmal war auch ich dabei. Es waren 4 Tage voller bunter Eindrücke, amüsanter Gespräche, fachlicher Vorträge und interessanter Begegnungen.

 

Welche Sessions hast du besucht?

Nun, als erstes habe ich mir … halt! Stop! Ich möchte hier doch gar nicht über die Vorträge schreiben, sondern einfach meine persönliche Meinung zu dem gesamten Event. Wer sich (noch) einmal ansehen möchte, welche Sessions geboten waren, kann das hier auf der re:publica Homepage machen

Kurzum: die DSGVO und Algorithmen haben mich am meisten gefuchst und so habe ich diese Sessions dann ganz besonders favorisieirt. Es wurden (fast) alle Sessions auf der re:publica aufgezeichnet und ihr könnt sie hier auf YouTube sehen. Wie das so auf „Messen“ ist, haben sich auch für mich und mein Interesse leider einige Vorträge zeitlich überschnitten und so habe ich mir im Nachhinein einige von ihnen auf YouTube angesehen. Zwei von ihnen möchte ich euch jedoch hier explizit verlinken: Der Vortrag von Sascha Lobo und der von Henning Krieg und Thorsten Feldmann. Es waren für mich meine persönlichen Highlights.

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Sascha Lobo auf der re:publica18

 

Was hat dir besonders gut gefallen?

Die Stimmung! Die Stimmung war sowas von locker und die Leute waren alle cool drauf. Jedenfalls die, denen ich begegnet bin oder mit welchen ich kollidierte, während ich Fotos oder Videos aufgezeichnet habe 😀

Überall schwebten Seifenblasen durch die Luft, Musik spielte überall dort, wo keine Vorträge waren, Getränke en masse und selbst vegan konnte man dort schlemmen. Das war auch bitter notwendig, denn wenn man sich dort bereits auch nur einen halben Tag aufhält und von Vortrag zu Vortrag eilt, muss einem ja auch Energie gewährleistet werden. Und so habe ich mir die allerbesten Tapioka-Fladen gegönnt (und mir gleich Maniokwurzel-Mehl im Internet bestellt um sie selbst zu machen!) und mir zwischenzeitlich auch mit einigen ehemaligen Social-Media-Mitstudenten die Sonne auf den Bauch scheinen lassen. Alles in Allem war die #rp18 eher wie ein „Festival“ aufgebaut; nur dass man hier auch noch Informationen aus erster Hand erhielt, sich inspirieren lassen und einfach eine schöne Zeit verleben konnte. Genial war auch, dass die Speaker allesamt wirklich sehr kompetent waren – auch wenn der ein oder andere einen wirlich desaströsen Auftritt hinlegte. Aber das ist nur mein persönliches subjektives Empfinden 😉

Das alles hat mir also am besten gefallen.

Und natürlich Berlin!!! Berlin, Berlin und nochmal Berlin. Unser Hotel war sehr sauber, aber das Personal an der Rezeption eine reine arrogante Katastrophe. Gefühlt war dort ein aufgeblasener Gockel neben dem anderen vertreten und man fühlte sich als Gast fast schon schuldig, wenn man einchecken oder gar an der Bar etwas trinken wollte. Unmöglich! Und hey, ich habe selbst einige Zeit im Hotel gearbeitet. Eines davon hatte 4* (Superior) und selbst dort waren die Rezeptionsmitarbeiter nicht sooo extrem eingebildet – arrogant, aber nicht soooo arrogant. Verstehste?!

Dafür waren das Frühstückspersonal und die Zimmermädels reinste Engel! An dieser Stelle ein ganz ganz großes Lob!!

Aber zurück zu meiner Liebe zu Berlin: Diese Stadt ist so wunderbar, wie es bereits Kaiserbase vor 15 Jahren vollkommen richtig erraten haben! Die Straßen, die Architektur, die Luft und so viele

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Im Coffee Balzac

unterschiedliche Persönlichkeiten. Und wie die Stadt riecht! Jede Stadt hat ihren ganz eigenen Geruch. Berlin riecht ein wenig melancholisch – Hamburg dagegen mehr nach Leichtigkeit und München nach Sommer. Nun, ich bezweifle, dass dies wissenschaftlich bewiesen werden kann – besonders, dass Gefühle einen Duft haben können, aber hier geht es ja um keinerlei Erhebung empirischer Daten, sondern um einen ganz subjektiven Eindruck meinerseits.

 

Und was war nicht so der Hit?

Das direkte und indirekte Gehetze von Ort zu Ort, welches vor den Vorträgen entstand, war wirklich etwas nervig. Vor allem, wenn man UNBEDINGT eine Session besuchen wollte – meinen ersten Vortrag habe ich hinter einer Wand zuhörend und stehend verbracht. Geil! Beim zweiten Vortrag wurde die Lage schon entspannter. Da hatte ich stehend wenigstens schon Sicht zur Bühne. Im dritten Vortrag kam ich mir wie ein VIP vor, da ich einen Sitzplatz ergattert habe – Yeah! Aber wie oft saß ich mit -zig anderen einfach auf dem Boden. Denn man möchte ja auch mitschreiben, besonders wenn es um wichtige Informationen z.B. zur am 25. Mai 2018 in Kraft tretenden DSGVO geht! Und es ist auch kein Drama, auf dem Boden zu sitzen.

Und so fand man sich nicht selten in einem völlig überfüllten, stickigen Raum mit zu vielen Menschen und schlechter Sicht. Ich fand es zwar nervig, aber hinsichtlich dessen, dass ich das gesamte Event als „Festival“ betrachtet habe, fühlte ich mich dann doch noch recht wohl 😀

Was ich auch super-schade fand ist, dass sich so viele interessante Sessions bei mir zeitlich überschnitten haben und ich dann eine von mehreren favorisieren musste. Das Problem hatte ich aber auf der Internet-Expo in München auch. Man, dass wir uns im Jahre 2018 noch nicht an mehrere Orte aufteilen können?! 😉

Das sind so die Punkte, die nicht so der Burner waren.

Und auch die Action von der Bundeswehr. Die war leider auch nicht so geil. Aber dies nur am Rande, da ich es persönlich nicht mitbekommen habe, sondern nur davon gehört und im Nachhinein davon gelesen habe.

 

Würdest du die re:publica wieder besuchen? Nächstes Jahr zum Beispiel?

Ja. Definitiv. Nicht nur, weil man wertvolle Infos erhält (klar, die könnte man auch im Internet abrufen – aber es ist nun mal nicht das selbe! Vor allem weil nach jeder Session auch Fragen gestellt werden konnten und zum mit-diskutieren eingeladen wurde.), sondern weil die gesamte Veranstaltung einfach der ultimative Hammer war.

Alles in Allem hat es mir sehr sehr gut gefallen und ich kann die re:publica aus fachlicher als auch aus privater Sicht wärmstens empfehlen.

Und nun zu euch:
Kennt ihr die re:publica? Wart ihr auch dort? Als Speaker? Als Besucher? Seid ihr vom Fach oder als privater Internet-User dort gewesen? Und falls ihr beabsichtigt nicht dort wart: was hat euch davon abgehalten hinzugehen?
Lasst es mich wissen!

In diesem Sinne… wünsche ich euch einen tollen Auftakt ins Wochenende!!

Ahoj,
eure Klára

 

 

PS: Um Sascha Lobos „fauxpas“ zum (Un-)Wort „She-male“ weiß ich Bescheid – um seine Bitte um Entschuldigung ebenso. Dies tut jedoch dem Inhalt seines Vortrages nichts ab.