Mompreneur, Entrepreneur oder Sidepreneur? (Part 2) – Mit „Tipps“ für Einsteiger und Mütter

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Ich heiße euch herzlich willkommen auf meinem Blog und zum zweiten Teil meines Blogbeitrags zum Thema „Selbständigkeit“. Hier könnt ihr den ersten Teil lesen. Ich teile meine Gedanken zu meinem Business in zwei Teile, da der Beitrag sonst viel zu lang werden würde.
Im ersten Teil habe ich über M@wo:K@ selbst etwas geschrieben, wie es dazu kam, welche Intension dahinter steht und was der Sinn des Ganzen überhaupt ist.


Das ist ja schön und gut – aber über so etwas muss man doch jetzt nicht bloggen, oder?

Doch, genau darüber. Denn es ist nicht einfach gewesen, diesen Schritt zu gehen. Jedenfalls für mich nicht. Viele Gedanken kreisten in meinem Kopf herum und ich hatte selbstverständlich auch viele Zweifel. Zum Beispiel, ob ich das Alles zeitlich überhaupt hinbekomme und ob sich diese knappe Zeit nicht negativ auf die Qualität meiner Arbeit auswirkt. Aber dann legte ich einfach los.
In den wenigen freien Minuten am Tag habe ich meine Ideen vollständig umgesetzt, Accounts geplant, Postings geplant, die SWOT-Analyse erstellt und vervollständigt, den Marketing-Mix und die 4 P´s notiert, mir Gedanken zum Marketing und zur PR gemacht, diese niedergeschrieben und immer wieder mit neuen Inhalten gefüllt.
Das klingt erst mal, nach nicht viel. Könnte man vielleicht auch mal so nebenbei machen. Und es gibt sicherlich einige, die das können. Aber ich nicht. Und so gestaltete sich die ganze Geschichte als große Herausforderung.


Und wie hast du das dann alles geschafft?

Da diese Herausforderung so interessant war und mir so viel Spaß gemacht hat, habe ich wirklich jede freie Minute genutzt um an dem M@wo:K@-Konzept zu arbeiten. Und das kann ich wirklich jedem nur empfehlen. Gerade, wenn die Zeit – aus welchem Grund auch immer – knapp bemessen ist: nutze jede freie Minute, um deine Gedanken zu (digitalem) Papier zu bringen.
Hier darf aber nicht vergessen werden, dass ich natürlich nicht alleine dastand – Markus hat selbstverständlich den Löwen-Anteil erledigt. Ohne ihn, wäre M@wo:K@ noch lange nicht da, wo M@wo:K@ steht.
Meine zweite Empfehlung an alle, die über eine selbständigkeit nachdenken: Optimale Zeiteinteilung.
Ich habe versucht – wie in meinem Studium zum Social Media Manager – möglichst effektiv mit dem Eisenhower-Prinzip zu arbeiten. Ausnahmen und Zwischenfälle gibt es auch mit diesem System. Aber auch diese müssen einfach von vornherein mit einberechnet werden. Denn zum größten Teil hat dieses Prinzip auch funktioniert. Jedenfalls so gut, dass ich für meinen Teil behaupten kann, dass mir dieses Prinzip in meinem Alltag tatsächlich sehr geholfen hat und ich ohne Eisenhower sicherlich öfters ins Straucheln geraten wäre. Das Prinzip wird nicht nur auf die eigentliche Arbeit angewendet, sondern auf meinen gesamten Alltag.

Und für alle Mama´s hier noch ein zusätzlicher Tipp: Ich habe meinen Haushalt in Kategorien eingeteilt und ihn immer etappenweise erledigt. So hatte ich prinzipiell zur Mittagsschlafzeit meiner Kleinen immer eine gute Stunde Zeit um mich an den Rechner zu setzen. Ebenso auch abends, wenn meine Kleine schlief, hatte ich mir die Zeit genommen um meine Ideen auszuarbeiten. Da ich immer eine gewisse Inspirationszeit mit einplanen muss, wird die Zeit somit knapp. Mich erst in meine Gedanken einzuarbeiten ist eine Sache – dies dann auch „zu digitalem Papier zu bringen“ eine andere. Ich habe geschrieben und wieder gelöscht. Wieder neu erstellt und umgearbeitet. Erneut gelöscht und völlig neu angesetzt. So etwas dauert seine Zeit – jedenfalls bei mir. Aber es fruchtet.
Und nicht selten saß und sitze ich immer noch bis um 2 Uhr in der früh am PC, völlig übermüdet, aber happy über meinem Gedankenwust und meinen Ideen und versuche alles möglichst geordnet nieder zu schreiben. So wie jetzt. Es ist nämlich zum Zeitpunkt dieser gerade geschriebenen Zeilen 01:35 Uhr. Aber so etwas muss ich ausnutzen. Gerade habe ich noch an einem Konzept bezüglich Twitter gearbeitet und prompt kam mir in den Sinn, meinen letzte Woche veröffentlichten Blogbeitrag zu vervollständigen. Und das ist auch schon mein nächster Tipp: nutze deine Kreativität und deine Ideen, wann immer es sich ergibt. Du bist kreativ um Mitternacht? Dann setze dich hin und arbeite ein Teil deines Konzeptes aus. Nimm dir eine Zeitspanne vor (zum Beispiel 30 Minuten) und gib in dieser Zeit ALLES! Nutze deine Stärke genau in dem Moment, in welchem sie gerade am präsentesten sind! Überarbeiten kannst du diese auch am nächsten Tag oder das nächste mal, wenn es dir deine Zeit erlaubt und du dir die Zeit dafür nehmen kannst.

Das hört sich ziemlich stressig an – keiner hat gesagt, dass es ein Zuckerschlecken ist. Aber es ist eine Möglichkeit voran zu kommen. Und hinsichtlich dessen, dass dies nur eine bestimmte Zeitspanne ist, welche irgendwann in die Routine wechselt und zur Selbstverständlichkeit wird, ist es eine wunderbare Art und Weise, diese Zeit optimiert (aus) zu nutzen.


Aber Klára, du willst doch nicht dauernd so weiter machen?!? Das macht doch auf Dauer auch keinen Spaß, sich ständig so abhetzen zu müssen!!

Das stimmt allerdings. Auf Dauer würde das zu keinem befriedigenden Ergebnis führen, man würde nur noch auf dem Zahnfleisch kriechen und im Endeffekt entweder aufgeben oder daran zerbrechen.
Aber ich wäre nicht Klára, wenn ich nicht noch ein Ass im Ärmel hätte: den Kindergarten.
Mein Mädchen geht seit kurzer Zeit in den Kindergarten und so habe ich dann in der früh immer ein paar Stunden Zeit um mich voller Elan und vor allem IN RUHE hinzusetzen und meine Konzepte zu optimieren. Und dies ist auch mein letzter Tipp für heute: Nutze die Zeit, in welcher du vollkommene Ruhe hast und konzentriert arbeiten kannst für dein Business! Kein Haushalt (siehe oben), keine Chill-out-Area, keine privaten Telefonate. Zuerst die Arbeit und dann die wohl überlegt eingeplante Freizeit. Von 3 freien Stunden kann man 2.5 Stunden sehr effektiv arbeiten und 30 minuten entspannen, meditieren, Sport betreiben oder was auch immer man in seiner Freizeit machen möchte. So bleibt man selbst nicht auf der Strecke und hat auch etwas sinnvolles für seine Arbeit getan. Und eine kleine Belohnung sollte hier eigentlich immer drin sein.

Und so kann M@wo:K@ florieren, wachsen und gedeihen. Das Konzept steht, Interessenten und Kunden sind vorhanden und an Spaß und Freude an der Arbeit, mangelt es Markus und mir auch nicht.

Meine Tipps beziehen sich hier selbstverständlich auf ein Business, welches man/frau von zu Hause aus erledigen kann. Und es sind auch nur solche Tipps, welche mir gut getan haben und mich voranbrachten. Wer sich zum Beispiel mit einem eigenen Geschäft vor Ort selbständig macht, der wird auch einen anderen Alltag als ich haben und somit meine Tipps nicht umsetzen können.
Aber nun zu euch: Seid ihr selbständig? Wenn ja: Warum? Wenn nein: Warum?
Das würde mich wirklich sehr interessieren. Eure Meinung und eure Gedanken dazu.
Jedenfalls wünsche ich euch einen friedlichen Start in die neue Woche! Lasst es euch gut gehen 🙂
Ahoj,
eure Klára

 

 

 

* PS: Wieso habe ich diesen Post als „Werbung“ gekennzeichnet?!? Ganz einfach, ich schreibe hier über mein Business und somit könnte dies als unbezahlte Werbung für M@wo:K@ gesehen werden. Versteht ihr nicht? Das macht nichts. Ich auch nicht.

Autor: klarabloggtjetzt

Dort wo sich Kreativität und Kompetenz im Social Media begegnen - da treffen wir uns! (Mum mit hoher Social Media Affinität)

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