Psssst… ein Podcast! Muddi spricht! Über… Kokosöl.

Heute soll es hier mal etwas anderes geben. Nämlich einen Podcast.

Ok, ok, ihr habt Recht: ich war einfach zu faul zum tippen 😉  Und so betöre ich euch heute mit dem Klange meiner wundervollen Stimme 😀

Hier geht es zum Podcast über Kokosöl.

 

In diesem  Sinne… ich verabschiede mich und wünsche euch viel Spaß mit

meinem Podcast!

Ahoj,

eure Klára

Muddi spricht! Über… Kernseife – Der (fast-) Alleskönner

Heute spricht Muddi wieder mal über einen Alltagshelfer, der nahezu alles kann: Kernseife.

Ja ja *seufz.  Jeder der das Thema langweilig findet, kann hier ein wenig „Action“ finden und alle anderen, die Lust auf auf ein paar Haushaltstipps haben, sind hier genau richtig.

 

Warum dieser Blogpost?

Ursprünglich hatte ich Kernseife immer daheim, weil ich an Nagelbettentzündungen litt und diese mit einem warmen Bad aus aufgelöster Kernseife unglaublich schnell abheilen. Aber irgendwann hab ich angefangen mich mit dem Thema Kernseife näher auseinander zu setzen und mittlerweile kann ich mir meinen Haushalt ohne Kernseife einfach nicht mehr vorstellen. Und deswegen möchte ich euch das mitteilen, da ich finde, gute Tipps sollten weiter gegeben werden!

 

Wer ist diese Kernseife überhaupt und was soll das Alles?!?

Kernseife wird aus Natriumchlorid mit einem Fettsäuregehalt zwischen 72% und 75% und der Beimengung von zusätzlichem Salz (um das Aussalzen möglich zu machen) hergestellt. Das Aussalzen gewährleistet, dass fast nur die Seife in ihrer reinen Form zurückbleibt unter Abtrennung der restlichen Inhaltstoffe. Kernseifen wird meistens weder Parfum noch Farbstoff zugefügt, was beim Kauf beachtet werden sollte (Wichtig: Kernseife sollte immer frei von Palmöl(!!!), Duft- und Farbstoffen sein!!). Kernseife ist somit ergiebiger und hält sich länger.

Kernseife3

Aha… und was genau kann dann diese Kernseife so besonderes?!? Und gibt es hier Anleitungen??

Also zuerst die gute Nachricht: Es gibt IMMER eine Anleitung oder ein Rezept von mir!

Zweite gute Nachricht: Ein warmes Teilbad mit Kernseife (1-2 Eßl geraspelte Kernseife in ½ Tasse kochendes Wasser geben, auflösen und etwas abkühlen lassen) am betroffenen Finger mit Nagelbettentzündung kann wahre Wunder helfen. Warum? Gesagt wird, dass die Haut durch das Bad aufgeweicht wird und der Eiter seinen Weg besser aus dem Entzündungsherd findet. Außerdem soll Kernseife entzündungshemmend wirken. Tja, was soll ich sagen? Ich hatte schon etliche Nagelbettentzündungen (eine sogar mit düsterem OP-Ende) und seitdem ich schon bei dem kleinsten Anzeichen ein Kernseife-Bad mache, kam es zu keinen größeren „Ausschreitungen“ am Nagelbett!! Und falls mal wieder ein Splitter in der Haut steckt, welcher sich nicht einwandfrei entfernen lässt: auch hier hilft wieder das oben beschriebene Teilbad 😊

Dann noch ein paar weitere gute Nachrichten:

Fettkiller

Die durch die Herstellung gewonnenen Salze der Fettsäuren wirken wie Tenside und sind somit bestens als Fettlöser einsetzbar. Ölflecken jeder Art (Speiseöl, Körperöl, Motoröl, …) auf Blusen, Jeans und auf der Haut werden komplett entfernt. Hierzu ca. 1-2 Eßl. geraspelte Seife in ca. ¼ Tasse kochendem Wasser auflösen, auf die Flecken auftragen und ca. 15 – 45 Minuten einwirken lassen und dann auswaschen. Hier würde ich bei empfindlichen Textilien darauf achten, dass diese nicht mit Farbverlust auf die Kernseife reagieren – einfach die Kernseife-Wasser-Mischung an einer unauffälligen Stelle auftragen und einwirken lassen. Weiß man, wie das Kleidungsstück auf Kernseife reagiert, kann man versuchen es sich leichter zu machen und den Stoff einfach nass machen und dann mit Kernseife einreiben. Ich mache das mittlerweile immer so und es funktioniert in meinem Haushalt ohne Probleme 😊

(Ach ja: funktioniert leider leider leider nicht als Fettkiller an Problemzonen am Körper!)

 

Fleckenkiller

Mit der selben Methode wie oben beschrieben, lassen sich richtig hartnäckige Flecken, wie z.B. Kirschsaft, Heidelbeere, Gras, Filzstift etc. aus Textilien entfernen!

 

Allzweckreiniger

Klára wäre nicht Klára, wenn sie nicht mindestens ein „Rezept“ für euch hätte 😉

Ich mache hin und wieder meinen Haushaltsreiniger selbst (wenn nicht, benutze ich ganz normale Essigessenz); dazu nehme ich

1 TL Natron

1 Eßl Kernseife

Saft ½ Zitrone

250ml Wasser

Zuerst löse ich die geraspelter Kernseife in kochendem Wasser auf. Lasse das etwas abkühlen und füge das Natron hinzu. Danach, wenn das Ganze kühl ist, gebe ich die Zitrone dazu. Das fülle ich in eine Sprühflasche und dann kann´s mit dem Hausputz losgehen. Besonders in der Küche nutze ich diesen Reiniger um das Cerankochfeld wieder zum Glänzen zu bringen.

Waschmittel

In diesem Blogbeitrag findest du ein „Rezept“, wie du mithilfe von Kernseife ein wunderbares Waschmittel herstellen kannst.

 

Blattläuse

Oft sitzen in den frisch gekauften Kräutern (bei mir war es überwiegend Thymian und Oregano!!!) oder Blumenstöcken Blattläuse, welche erst nach einigen Tagen sichtbar an Größe gewinnen. Was ich jetzt schreibe, ist nicht für zarte Gemüter gedacht: Hier kann nämlich auch wieder 1-2 Eßl. geraspelte Kernseife (ca. 10g) in 1 Tasse (200-250ml) kochendem Wasser aufgelöst werden um anschließend gut auszukühlen. Die Flüssigkeit sollte nicht zu sämig sein. Anschließend in eine Sprühflasche umfüllen, auf die unerwünschten Tierchen sprühen und sich am nächsten Tag über das Ergebnis freuen. Wer keiner Blattlaus etwas zuleide tun kann, kann sich natürlich auch die Arbeit machen, diese kleinen Wesen per Hand einzeln abzuernten und in der freien Wildbahn auszusetzen.

 

Körperpflege

(Zuerst möchte ich… wie soll ich das sagen… Soll ich das jetzt „Disclaimer“ nennen?!? 😃 Ich möchte darauf hinweisen, dass das hier meine eigenen Erfahrungen sind, die ich mit euch teile! Also bitte probiert (besonders, was die Körperpflege angeht!) erst einmal aus, ob ihr nicht negativ auf das Produkt reagiert! Over and out!)

Dass mit Kernseife Hände gewaschen werden können, ist irgendwo klar. Farbreste oder hartnäckige Flecken lassen sich problemlos abwaschen.

Aber viele Neurodermitiker nutzen Kernseife auch zum Duschen. Hier ist jedoch Vorsicht geboten, da Kernseife die Haut austrocknen kann. Also beobachten, ob es einem bekommt. Am besten die Kernseife in verdünnter Form verwenden: 1-2 Eßl. in 250ml kochendem Wasser auflösen und abkühlen lassen. In einen leeren und sauberen ehemaligen Duschbehälter umfüllen und voilà! Natürlich ist aufgrund ihrer regenerativen Wirkung diese Seife auch sehr gut für Akne-Patienten zu empfehlen – das Eincremen hat sich nämlich nach einer Waschung mit Kernseife erledigt 😉 Die Haut kann quasi wieder einen „Normalzustand“ annehmen.

Da der No-Poo-Trend immer noch anhält, wechseln viele auch in der Haarpflege von gewöhnlichem Shampoo auf Kernseife. Aber Achtung: Kernseife kann das Haar spröde und trocken machen! Also lieber anschließend eine Spülung in Form einer sauren Rinse (= 1-2 Eßl. Apfelessig in 1l warmen Wasser auflösen – über das gewaschene Haar geben und nicht mehr ausspülen!) machen oder ein paar Tröpfchen gutes Öl in die Haarlängen geben. Wie sich jeder von euch jetzt denken kann, ist somit Kernseife hervorragend für fettende/-s Haar/Kopfhaut bestens geeignet. Für die Art der Haarwäsche sind (eigentlich) der Fantasie keine Grenzen gesetzt: ob man etwas Seife in Wasser auflöst und wie Shampoo aufträgt, oder ob das Seifenstück direkt auf das Haar und Kopfhaut aufgetragen wird, bleibt jedem selbst überlassen. Da Kernseife aber nichtsdestotrotz aus Fett und Lauge besteht, finde ich (mit meinem medizinischen Auge betrachtet) sollte sie nicht in konzentrierter Form angewendet werden. Also wieder die gleiche Mischung wie oben zum Duschen herstellen und lieber damit die Haare waschen. Wer Kernseife nicht zum Haarewaschen benutzen möchte, kann hier nachlesen, wie man sich mit Natron die Haare waschen kann.

Ach um nicht zu vergessen: (ACHTUNG – JETZT WIRD´S EKLIG): Auch hartnäckige Hornhaut an den Füßen (also nicht dass ICH welche hätte!!! Wo denkt ihr hin!?! Eine Dame hat so etwas natürlich nicht!) lässt sich durch ein Kernseifenbad schön einweichen – wie ihr euer Zeug dann von den Füßen entfernt, bleibt euch überlassen!

Das Kernseife zum Zähneputzen genutzt werden kann, ist mir geläufig. Das habe ich jedoch noch nicht ausprobiert und finde den Gedanken daran, meine Zähne mit Seife zu putzen leicht verstörend. Aber wenn ihr das schon mal ausprobiert habt, dann lasst es mich wissen – ich bin ja neugierig und lerne gern dazu.

Ebenso ist es möglich unter hygienisch anspruchsvollstem Niveau Feuchttücher selbst herzustellen. Aber da ich sowieso für mich keine verwende und für mein Baby auch nur dann, wenn ich unterwegs bin und es schnell gehen muss (ansonsten verwende ich zu Hause nur Wasser, Öl und Rosenhydrolat), hatte ich bisher weder die Muse noch die Verwendung um mich in das Netz der Herstellung von hygienisch einwandfreien Feuchttüchern zu begeben.

Und nun?

Wow! Der Beitrag ist viel länger geworden, als erwartet! Aber ich habe wirklich hier alle meine Infos reingepackt, die ich finden konnte und die ich im Alltag auch nutze 🙂 Ich hoffe, ich konnte dem einen oder anderen von euch helfen 🙂

Und zwei Fragen habe ich an euch: Verwendet ihr auch Kernseife? Verwendet ihr Kernseife sogar noch auf anderem Gebieten, als hier erwähnt? Das würde mich mal richtig interessieren!

In diesem Sinne wünsche ich euch einen sauberen Start in die neue Woche!!

Ahoj und bis zum nächsten mal,

eure Klára

 

 


Die Sache mit dem Social Media Manager

Eine kleine Einführung

Seit ich dieses Fernstudium zum Social Media Manager begonnen habe, werde ich jedes mal, wenn ich erwähne, dass ich dies tue, gefragt, WAS ich denn da eigentlich tue. Entweder werde ich dabei angesehen, als würde ich „etwas Soziales“ studieren und in die Ecke „Freak, der die Welt retten will“ eingeordnet (Studenten der Sozialen Arbeit wissen was ich meine) oder ich werde in die Sparte „Manager, der nix weiß und nix kann und trotzdem Geld verdient“ gesteckt. Die ganz Hartgesottenen wagen dann die Frage: „Und was ist dieses Souschiäl DingensKirchens?“.

Wer ist dieser Social Media Manager überhaupt und was soll das Ganze?

Tja, ich glaube, dass das hier die Jackpot-Frage aller Fragen ist. Denn irgendwie weiß wirklich niemand, was denn ein Social Media Manager überhaupt macht. Er kann angestellt sein oder selbständig arbeiten. Er kann für eine oder für mehrere Firmen tätig sein. Er kann in allen Sparten arbeiten – Musik, Medizin, Mechatronik,Verkauf, Kosmetikbranche, für Friseure, Film, Bekleidungsindustrie, Technik, … … er wird überall gebraucht.

Und NEIN: die Tätigkeit eines Social Media Managers kann NICHT von einem Praktikanten übernommen werden 😦

„Das ist doch sicherlich irgend was mit diesem Fääßbuck, oder?“ – äh… ja, das hat auch etwas mit Facebook zu tun. Schlicht und ergreifend deswegen, weil FB zu den sozialen Netzwerken gehört. Und auch Twitter. Und Pinterest. Und wenn wir schon dabei sind, dann nehmen wir auch noch YouTube, Instagram, Xing, Google+, Snapchat, LinkedIn… und all das ganze Gedöns, was keiner braucht. Oder doch?

 

Brauchen wir überhaupt dieses Social Media DingsDa?

Ich denke doch. Denn, wenn du überhaupt dazu gekommen bist, diesen Blogpost zu lesen, dann bist du schon mittendrin im Social Media Gedöns – denn du liest mein Blog (Ja, Leute – DAS Blog. DER Blog geht auch, aber DAS ist die ursprüngliche Form, denn es heißt eigentlich Weblog, wobei das „Log“ für Logbuch steht und somit sächlicher Natur ist.) und bist somit Teil der sozialen Medien. Und nutzt du WhatsApp? Telegram? Threema? Evtl. hast du Facebook auf deinem Smartphone und nutzt sogar den Messenger davon? Hallooooo und willkommen in der Social Media Welt.

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Ja und was kann man denn jetzt als Social Media Manager GENAU?!?

Gute  Frage – Lass mich mal aufzählen:

  • Social Media Strategien entwickeln
  • Krisenkommunikation betreiben
  • Podcasts/Vodcasts erstellen, bearbeiten
  • Social Profiling betreiben
  • Redaktionsplanung für die Social Media erstellen
  • Wissen, was sich rechtlich im Social Media gehört (und was nicht)
  • Wissen, was rechtlich im Social Media erlaubt ist (und was nicht)
  • Social Media Texte schreiben und analysieren
  • Content-Strategien entwickeln
  • Storytelling
  • Unternehmen und Einzelpersonen bei Shitstorm aus der Patsche helfen
  • Professionelle (Fan-) Pages in diversen Netzwerken erstellen und betreuen
  • Webreputationen aufbauen
  • … … …

Die Liste ist lang – soll ich noch weiter machen?

Ja ja, ich merke schon: der Begriff „Eierlegende Wollmilchsau“ wird häufig und gerne mit dem Beruf des Social Media Managers verwendet – und irgendwo stimmt es auch! Aber das liegt nur daran, dass diesem Beruf einfach zu vieles „untergejubelt“ wird. Der Social Media Manager soll einfach ALLES können, wenn es um Social Media geht.

Und soll ich euch was sagen?

Das kann er auch 😉

Aber nun zu euch: Kanntet ihr das Berufsbild eines Social Media Managers vor diesem Blogpost schon? Was habt ihr darüber gewusst? Oder ist euch der Beruf des Social Media Managers gänzlich unbekannt? Habt ihr vielleicht noch wichtige Ergänzungen zu meinem Beitrag? Na dann los – her damit! Ihr kennt mich ja mittlerweile: ich bin für jede Anregung dankbar 🙂

In diesem Sinne wünsche ich euch einen wundervollen Abend voller sozialer Medien – und macht nicht zu lang 😉

 

Ahoj,

eure Klára

PS.: Ich habe hier nur einen kleinen Ausschnitt aus dem Beruf des Social Media Managers aufgezeigt. Aber um alles abzudecken, das würde wahrlich den Rahmen eines Blogposts sprengen.

Wenn die Liebe zu deinem Kind dich weinen lässt ODER Eine Liebeserklärung an meine Tochter

Anlässlich zum gestrigen internationalen Weltkindertag, welcher internationaler Weise nur in den USA und in China stattfindet (deswegen ja auch „international“ – macht Sinn…?!?) möchte ich mal ein paar Gedanken niederschreiben – frei von Ironie … ok… bis auf diesen einen einleitenden Satz.

Ich bin seit fast 2 Jahren Mutter eines kleinen Wunders. Und ich kann – glaube ich – niemandem erklären, wie glücklich mich das macht. Ich liebe mein Mädchen über alles. Meine Tochter ist einfach perfekt. Klein, niedlich, lustig, liebevoll, klug, neugierig, witzig, schadensfroh, sanft, … und ihre Füßchen! Mensch, ihr müsstet mal ihre Füßchen sehen!!! Sie ist so bildhübsch und ich beobachte sie gefühlt stundenlang, wenn sie ihren Mittagsschlaf hält und kann mich einfach nicht satt sehen. Ich blicke so gerne in ihre großen grünen Augen und sehe darin die ganze Welt mit samt ihrer Bedeutung für das Leben.

Jetzt muss ich ein bisschen angeben: Sie spricht seit sie 1 ½ Jahre alt ist in Drei-Wort-Sätzen in 2 Sprachen mit einer unglaublichen Aussprache! Das macht mich als Mama natürlich besonders stolz.  Sie ist zwar etwas grobmotorisch veranlagt (ganz die Mama!!) und wenn sich ein Puzzle nach 2 Handgriffen nicht in die richtige Position bringen lässt, dann schmeißt sie das Teil völlig cholerisch in der Gegend herum (ganz der Papa!!), aber sonst ist sie voll süß 😉 (Und das mit den Sprachen – das hat sie natürlich auch von mir!!!)

Nein, im Ernst. Erst heute morgen. Wir haben nicht zu Hause übernachtet, da ich öfter meine Eltern in München besuche um dort ein paar ruhige Stunden zum Lernen zu erhaschen. Also übernachten wir dort natürlich auch – sie schlief heute Nacht zum ersten mal nicht mit mir in einem Bett, sondern neben meinem Bett auf einer riesigen Matratze auf dem Boden. Sie braucht ihre Ruhe und ich auch – meine Tochter turnt im Schlaf nämlich gerne herum.

Heute früh wachte sie auf – sehr früh. Um genau zu sein um halb fünf. Oh man, was für eine Uhrzeit. Ich war völlig fertig, da ich bis Mitternacht gelernt habe. Ich war nicht imstande meine Augen zu öffnen und hoffte und betete, dass sie wieder einschlafen möge. Aber dann. Dann hörte ich diesen kleinen zarten Körper sich durch die Decken wühlen… und plötzlich spürte ich eine kleine Mädchenhand auf meiner Wange. Ganz sanft. Einfach nur streichelnd. Mein Gesicht erkundend. Fünf kleine Fingerchen an meinen Augenbrauen und der Nase entlang fahrend… Und dann sprach sie drei einfache Worte: „Mama ist schööööön.“  Ich blieb noch liegen und spürte weiterhin die Liebe einer Tochter zu ihrer Mutter. Und die Liebe einer Mutter zu ihrer Tochter. Und es fühlte sich wundervoll an. Unbeschreiblich. So bedingungslos einzigartig. Ich weinte innerlich vor Liebe und Glückseligkeit. Meine Güte – klingt das kitschig.  Aber hey… es ist nur die Wahrheit. Und manchmal klingen Gefühle nun mal nach Inga Lindström oder Utta Danella. Und das ganz ohne Fernsehen. Und so kuschelten wir noch ein wenig und schliefen auch noch Arm in Arm ein wenig mit viel Liebe im Zwischenraum ❤ Ich atmete den Duft ihrer feinen Haare ein, ihren einzigartigen Duft, der so unglaublich ist, wie dein eigenes Kind nur einzigartig sein kann… und war einfach nur glücklich.

Lauri und ich

Ich liebte meine Tochter, noch bevor ich sie in den Händen halten konnte und sie mich. Und irgendwann war sie dann da – mein persönliches kleines Wunder. Wir lieben einander, obwohl wir nichts füreinander machen müssen. Keiner muss Erwartungen erfüllen, keiner muss sich Mühe geben um geliebt zu werden, keiner muss versuchen dem anderen zu gefallen. Diese eine bedingungslose Liebe ist so mächtig, dass es manchmal fast schon schmerzt und nicht auszuhalten ist. Kennt ihr „Das Wunderlied“? Es beschreibt meine Gefühle in einer Art und Weise, die eigentlich  nicht beschreibbar sind. Und trotzdem singen mein kleines Wunder und ich dieses Lied oft gemeinsam und tanzen dazu. Oh jeh – ich glaube mehr Emily Richards geht wohl nicht mehr, wa?

Aber ich liebe es einfach, mit ihr herumzualbern, mit ihr zu malen, zu basteln oder Knete zu kneten. Ich liebe es, mit ihr zu kuscheln und zu knutschen, mit ihr zu kochen und zu essen. Ich liebe es, mit ihr zu baden, ihr lockiges braunes Haar zu waschen und ihre kleinen Zähnchen zu putzen. Ich liebe sie einfach. Sie ist meine Liebe. Mein kleines Leben. Mein Wunder.

Lasst uns alle im Alltag die Liebe zu unseren Kindern nicht vergessen – auch wenn wir sie erziehen und beschützen wollen oder gerade WEIL wir es tun.  Etwas bedingungsloseres gibt es nicht.

In diesem Sinne wische ich mir mal wieder ein gerührtes Tränchen aus dem Augenwinkel und wünsche euch allen einen schönen und liebevollen Start ins Wochenende,

 

Ahoj,

eure Klára

 

 

 

PS.: Übrigens würde ich meine Tochter auch dann lieben, wenn sie noch gar nicht sprechen könnte!! Nur für alle Fälle falls jemand denkt… oder eben nicht-denkt 😉

 

PPS.: Und NEIN, ich habe nicht meine Tage, PMS oder sonst was. Ich bin einfach nur eine Mutter, welche ihr Kind liebt. Und das musste einfach auch mal gesagt werden.

Revolutionäre Entdeckungen im Waschkeller…

Heute widmen wir uns mal einem ernsten Thema. Nicht immer nur UNTERHALTUNG, UNTERHALTUNG, UNTERHALTUNG!!!! So nicht, meine Freunde!  Hier geht wieder der Ernst des Lebens los! Und es ist genau DAS, wonach es aussieht: nach einer Fortsetzung der revolutionären Entdeckungen in der Küche. 😀 Nur diesmal verlagern wir das Geschehene aus der Spül- in die Waschmaschine. Denn nachdem ich mein Spülmittel seit einiger Zeit selbst zusammensetze, habe ich mich umgehört und -gesehen um noch mehr im Haushalt selbst herstellen zu können. Und bevor ich euch daran teilhaben lasse, möchte ich natürlich einige Wochen das Ganze auf Herz und Nieren (oder auch Leber! Vergesst eure Leber nicht!!!) testen. Bringt ja keinem etwas, wenn ich euch etwas Tolles erzähle, was nach paar mal einfach nicht mehr funktioniert oder gar „Nebenwirkungen“ mit sich bringt.

Und nun sind etliche Wochen vergangen und ich kann euch mein Resümee entspannt und guten Gewissens mitteilen. Und, was soll ich sagen: Ich bin begeistert!

Wieso und Warum:

Das ist ganz einfach: Endlich habe ich mal ein Waschpulver ohne diese ganze synthetische Schei*e, ohne Allergene, ohne Weichspüler und ohne Tenside, die bis zum Himmel hoch stinken gefunden!!! Hier kriegt ihr eine Anleitung von mir, welche ich wirklich auf Mark und Bein getestet habe und so zufrieden bin, dass ich im Moment kein anderes Waschpulver mehr benutzen möchte! Ich habe zu Beginn mit einem völlig anderen Mischungsverhältnis angefangen und habe (seufz… wie immer halt!) es nach meinem Bedarf einfach umgeändert, bis die Wäsche exakt so sauber und weich wurde, wie ich es gerne möchte. Und da ich nicht nur Schwarzes, Buntes und Kochwäsche habe sondern auch noch Weißes „gerne“ wasche, ist es nahe legend, dass ich mir 2 Gläschen mit unterschiedlichen Mischungsverhältnissen zusammengestellt habe. Und es geht ganz einfach.

Also nicht weiter drum herum reden, hier ist

das „Rezept“:

Klassisches Waschpulver:

100g geriebene Kernseife

150g grobes Spülmaschinensalz

150g reines Soda in Pulverform

150g Natron

Alle Zutaten müssen trocken (TROCKEN!) sein und in ein trockenes Gefäß gefüllt werden. Danach einfach das Gefäß gut durchschütteln und voilà! Fertig ist dein Waschpulver. Ich nehme je nach Verschmutzungsgrad (mit Kleinkind liegt dieser Verschmutzungsgrad auf einer Skala von 1-10 etwa bei 213!) einen bis drei Esslöffel.

 

Waschpulver für Weiße Wäsche:

das selbe wie oben bei klassischem Waschpulver

+ 150g Zitronensäure in Pulverform

Hier gilt genau das selbe wie oben: 1-3 Eßl pro Waschgang.

 

Und was ist mit dem Duft?

Wer gerne noch ein wenig Duft in der Wäsche haben möchte, kann einfach 3 Eßl. Wasser mit 1 Eßl. Apfelessig und 3-5 Tropfen ätherischem Öl vermischen und in die Kammer für Weichspüler füllen.

 

Fakten Fakten Fakten:

Um alle Ungereimtheiten aus dem Weg zu räumen – hier eine kurze Beschreibung der einzelnen Komponenten und wie sie auf den Waschvorgang einwirken:

Kernseife: Die Kernseife besteht in der Regel aus Natriumsalzen von Fettsäuren und wirkt somit stark fettlösend.

Natron: bitte hier klicken

Soda: Gemeinsam mit Natron ergeben diese zwei Kollegen einen wunderbaren Schmutz- und Fettlöser! Außerdem entfernt es mithilfe von Natron „unerwünschte“ Gerüche aus Shirts (← Ihr wisst genau, was ich meine!!!) Soda bitte hier unbedingt in Pulverform benutzen und nicht in Kristallform! In kristalliner Form enthält das Soda noch gebundenes Wasser und es könnte somit zu einer vorzeitigen Reaktion mit der Zitronensäure führen, was die Waschwirkung mindern würde.

Spülmaschinensalz: Das Salz hat hier die Funktion eines Wasserenthärters und verbessert somit die Waschwirkung der Kernseife! Falls ihr sehr hartes Wasser haben solltet, empfehle ich euch die vollen 150g auszunutzen – falls ihr nicht so hartes Wasser haben solltet, könnt ihr auch nur 70g Spülmaschinensalz nehmen.

Zitronensäure: Diese wirkt hier nicht nur als Aufheller für die weiße Wäsche, sondern auch noch zusätzlicher Wasserenthärter. Wer nicht so hartes Wasser hat, kann hier auch nur 100g Zitronensäure nehmen. Für dunkle oder bunte Wäsche würde ich Zitronensäure nicht verwenden.

Nun, warum tue ich dies überhaupt?

Der Hintergrund ist einfach: ich weiß (oder glaube zu wissen), was drin ist. Oft sind Zusätze in Waschmitteln enthalten, welche ich einfach nicht drin haben möchte. Egal ob es Parfümöle unklarer Herkunft sind (Wenn ich weiß, ich reagiere auf ätherische Öle, dann lasse ich sie weg!) oder diverse Formen von Alkohol, Enzyme um eiweißhaltige Flecken (wie Blut, etc.) besser zu beseitigen oder auch chemisch hergestellte Bleichmittel und Aufheller oder Desinfektionsmitteln – wenn ich mein eigenes Waschmittel selbst zusammenmische, dann weiß ich einfach was drin ist! Punkt.

Ich möchte hier auf keinen Fall gegen die gängigen Waschmittel schießen!! Ich benutze sie ja bis Dato weiterhin! Ich möchte hier nur eine andere Möglichkeit des Waschens aufzeigen und damit klar stellen, dass selbst hergestelltes Waschmittel weder teuer noch aufwendig in der Herstellung ist. Ich handhabe es ganz nach gut Dünken: mal verwende ich konventionelles Waschpulver und mal (also seit Wochen durchgehend – ihr wisst ja: meine Phasen!!!) mein selbstgemachtes.

Und jetzt zu euch: Habt ihr schon mal euer Waschpulver selbst hergestellt? Warum? Seid ihr vielleicht allergisch auf den einen oder anderen Inhaltsstoff im Waschpulver? Benutzt ihr konventionelle Waschmittel weil ihr von ihnen überzeugt seid? Habt ihr es noch nie probiert, selbst welches herzustellen, weil es euch zu aufwendig erscheint, oder weil ihr es einfach mögt, wenn Wäsche diesen typischen Wäscheduft hat?

Lasst es mich wissen!

In diesem Sinne… wünsche ich euch einen sauberen Start in die neue Woche!!

Ahoj,

eure Klára

 

PS: Diesmal keine großartigen Wortwitze… dafür ein wahnwitzig schlechtes Bild 😀

Aldi, Lidl und andere Katastrophen

 

Die Erklärung

Okay, Leute. Die folgende Geschichte ist so wahnwitzig, dass sie eigentlich schon wieder traurig ist. Vielleicht nicht traurig im Sinne von „Tränen vergießen“, sondern eher in Hinsicht auf den Blickwinkel mir gegenüber: ich kann die mitleidigen Blicke von euch schon förmlich spüren. Nichtsdestotrotz bin ich der Überzeugung, dass es sicherlich den einen oder anderen von euch da draußen gibt, der genau so „verplant“ (nettes Wort :-/ ) ist wie ich und dem genau so etwas auch passieren könnte. Um ehrlich zu sein, musste ich schon während der Situation damals so lachen, dass mir die Tränen in die Augen schossen!! Also geht es hier doch ein wenig um´s Tränen vergießen. Und deswegen möchte ich euch diese Story-of-my-life nicht vorenthalten.

 

Der Tatbestand

Vor wenigen Wochen habe ich mir einen Milchaufschäumer von der Marke Bellarom gekauft. Ich trinke gerne entkoffeinierten Kaffee (jaa jaa… ich weiss schon… entkoffeiniert und so), mal schwarz, mal mit ´nem Stück Schokolade und ab und an auch gerne mit aufgeschäumter (pflanzlicher) Milch. Außerdem erwärme ich darin den Haferdrink für meine kleine Tochter, wenn sie mal einen Kakao haben möchte. Tja, was soll ich sagen?!? Ich bin absolut begeistert von diesem Teilchen und liebte ihn heiß und innig (Achtung! Das war ein Wortspiel!!!). Er ist praktisch und schäumt wohlwollend alle arten von „Milch“ auf, ohne seinen Job zu verweigern oder nicht adäquat zu erledigen. Jedenfalls hat er an einem Tag plötzlich nach dem Milch-aufschäumen angefangen zu klackern wie ein Lichtschalter und dann ging nichts mehr.

Ich war irritiert und verstört, denn das habe ich von ihm nicht erwartet. Ich war enttäuscht. So als hätten wir gestritten und er würde mir eine Ohrfeige verpassen. Das Leben ist hart.

Und dann kam der nächste Schock. Ich konnte mich noch sehr gut daran erinnern, dass ich den Kassenbon nicht aufgehoben habe. Ich dachte mir damals nämlich: „Ach komm, den Zettl brauchst du nicht aufzuheben. Was soll schon passieren? Mit einem Milchaufschäumer!?! – Haha.“  Ich lebe am Limit!

 

Die Tatsache

Und so begab ich mich an mein Notebook und schrieb eine höfliche aber bestimmte E-Mail an Aldi-Süd. Ich habe ihnen meine herbe Enttäuschung, den Zustand meines Milchaufschäumers und meine missliche Lage mit dem Kassenbon erklärt. Ich gab mir Mühe nicht allzu verzweifelt zu wirken und fügte noch hier und da einen kleinen Witz ein (??) – bedankte mich herzlich im Voraus und sendete diese Nachricht ab.

In der Zwischenzeit setzte ich meinen Neffen und seine Frau darüber in Kenntnis (beide sind im Einzelhandel tätig – äh… und NEIN! Weder bei Aldi noch bei Lidl!) und schon während ich die WhatsApp-Sprachnachricht abschickte, überkam mich ein flaues Gefühl in der Magengegend. Ich begann leicht zu schwitzen und holte sogleich mein Smartphone raus und fragte Mister Google, nach Bellarom.

Und da stand es jetzt! Schwarz auf weiß! Bellarom Milchaufschäumer! Von Lidl!!!!

Schamesröte stieg mir ins Gesicht und ich dachte, ich befinde mich in einem Slapstick-Komödie – mit mir als Hauptakteur.

Wieso zur Hölle schreibe ich dann eine hochliterarische E-Mail an ALDI???? Die werden mich für völlig bescheuert halten!!!

Also schrieb ich noch eine Mail um mitzuteilen, meine erste Mail als Gegenstandslos zu betrachten. Vor meinem geistigen Auge sah ich bereits die Aldi-Mitarbeiter sich kaputt lachen, wenn sie meine Mail lesen. Das kann mir ja eigentlich egal sein – aber eigentlich auch wieder nicht. Mir jedenfalls ist es so peinlich gewesen!!! Zum Glück bin ich da nicht in eine Filiale reinspaziert und habe angefangen mich „life“ zu beschweren!!! Ich glaub, da wäre ich wahrscheinlich sofort tot umgefallen vor Scham. Da lobe ich mir doch die Möglichkeit der elektronischen Mail.

 

Die Erleichterung

Dann wollte ich eine Mail an Lidl schreiben, jedoch war keine E-Mail-Adresse aufzufinden sondern lediglich eine Rufnummer. Und so rief ich am nächsten Tag an und hatte eine sehr freundliche und nette Mitarbeiterin an der Kundenhotline, welche alles aufnahm und sofort weiterleitete. OHNE KASSENBON!!! *-*

Juhuuu!! Ich war erleichtert. Am folgenden Tag bekam ich eine Mail von der Firma Kompernaß, in welcher stand, wie ich weiter verfahren solle. Ich sendete nach Ostern gleich meinen Lieblings-Milchaufschäumer sanft gebettet in Schaumstoff und liebevoll in einen Karton verpackt gen Reparatur-Paradies. Sehnsüchtig wartete ich auf ein Lebenszeichen… Und nur ein paar Tage später lieferte UPS an meinem Wunschtag. Das Glück ward perfekt. Zwar war es nicht mehr „MEIN“ Milchaufschäumer in reparierter Form, sondern ein neues Modell, aber ich schloss ihn trotzdem herzlich in die Arme und genoss sogleich einen ersten Milchkaffee mit aufgeschäumter Hafermilch ❤

 

Das Happy End

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Und so endet diese Geschichte mit einem Happy End für den Milchaufschäumer und mich – mit einem riesigen Regenbogen in meinem Herzen und dem wohlklingenden Lied in meinem Kopf: „Pink fluffy Unicorns, dancing on rainbows“! (Wer DAS nicht kennt – kennt die Welt nicht!)

Wie sieht es denn bei euch so aus? Ist euch so etwas auch schon mal passiert? Oder ähnlich peinliche Situationen? Tretet ihr gerne in Fettnäpfchen oder verläuft bei euch immer alles nach Plan?

In diesem Sinne: auch die aller-peinlichsten Momente im Leben bergen etwas Gutes 😉

Ahoj,

eure Klára

 

 

 

PS: Ich hoffe mein Hang zur Melodramatik ist in diesem Beitrag besonders gut zur Geltung gekommen 😉

 

PPS: Last but noch least an dieser Stelle ein großes Dankeschön an Lidl, welche sich one-wall-free um meinen armen kranken Milchaufschäumer gekümmert haben , versucht haben ihn zu reparieren und mir dann einen Brudi von ihm haben zukommen lassen – und das alles ohne Nachweis. Toller Service – eigentlich sollte ich an dieser Stelle eine Vergütung von Lidl verlangen – nach DEM vielen Lob! 😉

Reisen und der Minimalismus – Muttern verreist


Viele wundern sich, dass ich es nicht leid bin, ständig mit Kind irgendwo anders zu übernachten. Merkwürdiger Weise finde ich es absolut nicht stressig oder nervig, denn ich hab über die Zeit hinweg ein System für mich entwickelt, welches für meine Kleine und mich wunderbar funktioniert.

Ich „verreise“ regelmäßig für eine oder zwei Übernachtungen nach München. Ist eine tolle Stadt, welche ich liebe und mich dort „zu Hause“ fühle. Nichtsdestotrotz ist München für mich im Moment nicht als Ausflugsziel No.1 gedacht, sondern ich fahre aus beruflichen Gründen hin und somit dient es mir nicht als Chill-Out-Area – obwohl mir da so das eine oder andere Eck schon einfallen würde.

Jedenfalls muss ich jedes mal  packen. Und da stellt es den meisten Müttern alle Nackenhaare auf: „Was nehm ich mit? Wie viel von dem? Wie viel von jenem? Soll ich lieber dies oder lieber das mitnehmen? usw.“

Diese Liste kann ins Unendliche geführt werden, (fast) jeder kennt das und selbst ich habe mich die ersten zwei/drei-Male wirklich im Pack-Wahn verrannt. Aber mittlerweile habe ich eine Checkliste entwickelt, welche mir wahnsinnig weiter hilft.

Oberstes Gebot hierbei: lerne minimalistisch zu reisen! Das erspart einem erstens schweres Gepäck und zweitens schont es den einen oder anderen Nerv.

Ich packe also meinen Koffer und nehme mit:

  • Kleidung für Mama zum Wechseln
  • Kleidung für Kind zum Wechseln
  • Kosmetikutensilien Mutter
  • Kosmetikutensilien Kind
  • Spielzeug und Getränk (für Kind versteht sich)
  • Social-Media-Gedöns incl. Technik (quasi Spielzeug für Mama)
  • ENDE

Klingt vielseitig-interpretierbar. Ist auch so. Aber ich nehme nur auserwählte Dinge mit, welche sogar für eine Woche reichen würden. Keinen Kram, welcher eventuell unter Umständen gebraucht werden könnte, sondern Basics, welche mehrere Funktionen erfüllen und somit zum Beispiel 3in1-Produkte darstellen.

Kommen wir also ins Detail:

Kleidung für  Mama bedeutet, dass ich eine Hose, ein Tank-Top, ein Shirt zum Schlafen, ein Oberteil und Underwear (meist alles in Schwarz und Weiß) mitnehme. Mehr nicht. Denn für Gewöhnlich gibt es in München Wasser und Seife – und da ich nicht gedenke, mit meinem Kind unter der berühmt-berüchtigten Isarbrücke zu nächtigen (Münchner wissen, was ich meine!), habe ich somit auch fließendes Dihydrogenmonoxid zur Verfügung. Und darin kann ich abends vor dem Schlafen gehen meine Kleidung waschen. Gegebenenfalls nehme ich zum Trainieren eine Leggings und ein T-Shirt mit. Keine extra-Schuhe oder so, denn das geht auch barfuß.

Das gleiche gilt für´s Kind: Da dieses auch noch eine überschaubare Körpergröße hat, kann ich ggf. diese Kleidung sogar in der Handtasche verstauen 😉 Das bedeutet im Klartext: Body, Söckchen, Pulli, Schlafanzug und Hose. Cardigan, Jacken und Schuhe haben wir normalerweise an, sowie Mütze und Schal.

Kosmetiktechnisch bin ich (mittlerweile!) spartanisch unterwegs und benutze vieles mit meiner Kleinen gemeinsam: Jojobaöl  in einer 30ml-Flasche (für uns beide zur Pflege, zum Abschminken, einfach für alles herzunehmen!), kleines Stück Alepposeife (Haut, Haare, Kleidung, also auch für alles verwendbar),  Mascara, Kajal, Spiegel, Lippenpflege, Haargummi, selbstgemachtes Deo in einer kleinen 30ml-Sprühflasche, Zahnbürsten und Kinderzahnpasta (für beide), Windeln (noch nicht für mich! Gebt mir da noch 40 oder 50 Jahre) und Babyfeuchttücher (welche auch so gut wie für alles einsetzbar sind).

Da mein Mädchen gerne liest, kommt ein Buch mit, ihre Lieblings-Legotierchen und eventuell noch ein Kuscheltier. Für mich nehme ich einen Block, Textmarker und Stift mit (auch für´s Kind praktisch! Malen geht nämlich IMMER!), sowie mein Tablet, Handy und Ladekabel.

Das Ganze passt in einen Handgepäck-Trolley (also der kleine)oder in eine große Handtasche. Hinzu kommt klassisch meine Handtasche in welcher sich Knabbereien und etwas zu Trinken für ein verhungerndes und verdurstendes Kind befinden.

Das ist also meine kleine 2-Übernachtungs-Liste für den beruflichen Alltag. Und jetzt zu euch: Wie macht ihr das, wenn ihr verreist? Nehmt ihr richtig viel mit um für ALLE Eventualitäten vorbereitet zu sein? Oder nehmt ihr sogar weniger mit als ich? Wie organisiert ihr euch? Würdet ihr mit meinem System klar kommen? Also da bin ich echt mal richtig gespannt! Lasst es mich wissen!

In diesem Sinne: einen wundervollen stress-freien Start in die neue Woche!

Ahoj,

eure Klára