Ein Hoch auf den Smoothie

Seit einigen Tagen gelüstet es mich frühs ganz arg nach Süßigkeiten. Und da man bekanntermaßen in der Schwangerschaft mehr VITAMINE und NAEHRSTOFFE zu sich nehmen sollte, habe ich einfach kurzerhand beschlossen, wieder auf den guten alten Smoothie zurück zu greifen. Übrigens: Ein Smoothie ist nicht sofort mit einem Green Smoothie gleichzustellen. Ein Smoothie ist ein Getränk, dass aus Früchten zubereitet wird – ob nur eine oder mehrere Obstsorten verwendet werden, ist belanglos. Eine Abgrenzung zum Green Smoothie sollte aber dennoch gezogen werden, denn dieser besteht im Gegensatz  zum klassischen Fruchtsmoothie aus 50% grünem Blattgemüse, so Victoria Boutenko, die „Erfinderin“ der grünen Smoothies. Und schmeckt dementsprechend herber, meiner Meinung nach. Also habe ich herumprobiert und kam mit der Zeit auf ein Rezept, welches ich euch keineswegs vorenthalten möchte!!! Denn dieser Smoothie ist wirklich der leckerste, den ich je getrunken habe. Und das muss in die Welt geschrie(b)en werden!

Ich trinke ihn ab und zu als „kleines Frühstück “, wenn es mal schnell gehen muss, oder als Zwischenmahlzeit, wenn der Hunger zu groß ist um noch die eine oder andere Stunde bis zur nächsten großen Mahlzeit durchzuhalten. Ich möchte gar nicht lange um den heißen Brei herumreden und gleich zum Rezept für 2 Portionen kommen:

1 Orangesmoothie2
1 Karotte
1 Banane
1 handvoll gefrorene (geschälte) Zucchini
2 bis 3 getrocknete Datteln
1 handvoll Haferflocken
1 handvoll Mango
1 Glas pflanzliche Milch (vorzugsweise Hafermilch)
1 Schuss Hafersahne oder Kokosmilch

Gebt alles in euren Mixer, oder schneidet alles klein und püriert es mit dem Handmixer gut durch, bis es eine sämige Konsistenz ergibt. Das war’s dann auch schon.

Leute! So etwas Cremiges habt ihr euren Lebtag noch nicht getrunken! Und falls ihr euch fragt, was die Zucchini da drin sucht: Sie gibt zusammen mit der Banane dem Ganzen diese cremige Note. Praktisch ist auch, dass man ihn abends vor dem Fernseher als Snack schlürfen kann und noch nicht einmal ein schlechtes Gewissen bezüglich seiner Naehrstoffe haben muss. Deswegen mache ich meistens 2 Portionen.

Ach ja – und noch etwas: Fakt 1 ist: Um alle Vitamine möglichst vollständig aufzunehmen, müsste man das Obst reif vom Baum essen. Dies stellt sich aber als etwas problematisch dar, da sich hier in Deutschland in unseren Gärten die Mangos und Orangen ein wenig schwer mit dem Wachsen tun. Fakt 2 ist: Die Vitamine im Smoothie gehen mit der Zeit im Glas auch im Kühlschrank verloren. Somit sollte man den Smoothie möglichst frisch trinken. Fakt 3 ist: Lieber snacke ich abends vor dem Fernseher oder dem PC einen Smoothie in abgespeckter Vitaminversion als gar keinen Smoothie (oder gar Zeugs, das zwar im Moment gut schmeckt aber überhaupt keine Vitamine oder nennenswerte Nährstoffe hat).

So, und jetzt seid ihr gefragt: Habt ihr schon mal einen Smoothie getrunken oder habt ihr gar einen Lieblings-Smoothie? Wenn ja: Welchen? Einen selbstgemachten oder einen gekauften? Trinkt ihr sie regelmäßig oder nur ab und zu? Habt ihr irgendwelche Lieblingsrezepte??
In diesem Sinne wünsche ich euch schon mal einen smoothen und guten Rutsch ins neue Jahr und passt auf euch auf!
Ahoj,
eure Klára

Die Hinterlist des Schoko-Weihnachtsmanns…

Heute morgen bin ich aufgewacht und habe mir vorgenommen, an diesem Tag nur gesund zu essen. Warum ich mir das vorgenommen habe? Das weiß ich nicht. Ich hatte einfach riesigen Heißhunger auf Vitamine, wenn man es so nennen kann. Und da ich einen leichten Hang zur Übertreibung habe, verdonnerte ich gleich den ganzen Tag zum „Gesundheitstag“!

Ich frühstückte also einen wunderbaren Smoothie* aus Orange, Apfel, Banane, Granatapfel und Limettensaft (übrigens absolut empfehlenswert!!! Hat super-lecker geschmeckt!). Anschließend aß ich Porridge mit etwas Ahornsirup und Banane. Dazu trank ich 0.5l Wasser und einen großen entcoffeinierten Kaffee. Ich fühlte mich Pudelwohl 🙂

santaclauseklein

Womit ich jedoch nicht gerechnet habe war, dass ich während des Schreibens meiner Einsendeaufgabe für mein Social Media Manager – Studium diesen schweizer Weihnachtsmann auf dem Tisch entdecke. Erst versuchte ich ihn gekonnt zu ignorieren, aber das hielt nicht lange an und ich linste immer wieder auf den Tisch, wo dieser kleine Typ mit seinem Glöckchen um die Taille stand und mich hinterlistig anlächelte. Irgendwann konnte ich mich auf meine Arbeit nicht mehr konzentrieren und hatte nur noch Schokolade im Kopf. Also brach ich mir ein Stück von ihm ab. Den Kopf! Damit er mich nicht mehr so angrinsen konnte. Punkt!!

Ich rechnete schon mit einem schlechten Gewissen, denn ich wollte ja heute so was ähnliches wie „clean eating“ betreiben. Man kann sagen, ich wartete fast schon auf dieses grässliche Gefühl, was einemzuflüstert, dass man sich nicht unter Kontrolle hat und dass der ganze Tag deswegen völlig hinüber ist und man ja jetzt sowieso essen kann, was man will, denn diese ca. 7g Schokolade hätten alle Pläne über Bord geworfen… …

Aber es kam nichts! Null! Niente! Nada! Ich fühlte mich herrlich!

Zu Mittag gab es Dill-Reis mit einem himmlisch duftenden Grünkernbratling (klingt schlimmer als es ist!), gerösteten Cherrystrauchtomaten mit einem Hauch Balsamico. Ich führte also meine „healthy“-Strategie fort und merkte, dass das Stückchen Schokolade mein Vorhaben nicht ernsthaft gefährdet hatte. Als Snack habe ich mir Paprika und Gurke in Sticks geschnitten und diese einfach so am PC weg geknabbert. Am Abend, nach einem ausgiebigen Spaziergang über den Christkindlmarkt, habe ich dann eine leichte Minestrone gemacht. Der Tag hätte (essens-technisch) nicht perfekter laufen können.

Warum ich das hier alles schreibe? Weil ich davon überzeugt bin, dass es vielen so geht!! Und dass für uns alle leichter wäre, wenn wir uns gerade um die Weihnachtszeit keinen Stress, wenn es um´s Essen geht, machen würden. Ein Stück Schokolade hier, ein Lebkuchen dort, ab und an mal ein paar Plätzchen… das Gehört in unseren Breitengraden einfach zur Weihnachtszeit dazu. Wer es übertreibt und sich mit dem ganzen Süßkram vollstopft, wird die Adventszeit wahrscheinlich nicht ohne das eine oder andere überschüssige Kilo überstehen. Aber ich rede hier ja auch von hin und wieder mal eine Nascherei.

Und diese sollte dann mit vollem Bewusstsein und ohne schlechtes Gewissen genossen werden. Vor allem, wenn man sich weiterhin auf seinen Körper und seine Lebenssituation angepasst gesund ernährt, dann schadet das eine süße Stückchen mit Sicherheit nicht. Da kann der Schoko-Weihnachtsmann mit seiner Hinterlist auch nicht mithalten!

Wie macht ihr denn das? Verkneift ihr euch Plätzchen und Co. um eurem Ernährungsplan treu zu bleiben oder haut ihr richtig rein und lasst alle guten Vorsätze hinter euch? Oder versucht ihr das Naschen ausgewogen zu zelebrieren und baut es quasi in euren Ernährungsplan mit ein? Oder macht ihr euch sogar überhaupt keine Gedanken darüber und esst ohne darauf zu achten was ihr esst? (toller deutscher Satz!?!)

Mich würde das wirklich sehr interessieren! Lasst es mich wissen!

In diesem Sinne… eine wunderschöne Vorweihnachtszeit und Ahoj,

eure Klára

*Mir ist natürlich bewusst, dass ein „richtiger“ Smoothie aus Obst UND Gemüse besteht. Ich verzichte jedoch ab und zu auf Gemüse, da mein Baby Gemüse im Smoothie nicht mag. Und wie jede Mutter bin ich natürlich froh, wenn das Kind überhaupt Vitamine zu sich nimmt. Dann halt auch mal ohne Gemüse im Smoothie 😉

Was wach macht und die berühmten 5 Minuten…

Heute früh machte sich mein „biologischer Wecker“ bereits um 5:13 Uhr quietschfidel bemerkbar. Zuerst habe ich noch ein kurzes Stoßgebet zum Himmel geschickt und inbrünstig gehofft, irgend jemand dort oben möge sich meiner erbarmen und dieses Kind für mindestens noch 2 Stunden (eine Stunde wäre aber auch schon toll!!!) sanft ´gen Traumland schicken…

Da das aber nicht funktioniert hat, sind wir kurzerhand aufgestanden – und um mich nicht völlig wie eine 95-Jährige zu fühlen, habe ich es tatsächlich geschafft, noch ein wenig Yoga zu machen. Sehr zur Belustigung meiner Tochter. Und zwar nur 5 Minuten! Das wird mein Mädchen schon ohne Mamas Aufmerksamkeit aushalten. Meistens macht sie aber auf ihre eigene Art und Weise mit. Und 5 Minuten reichen manchmal wirklich schon aus um wieder in die Gänge zu kommen!!

Heute habe ich mir 4 Asanas ausgesucht, die es (für meine morgendlichen Zustände) wirklich in sich hatten:

  • Tadasana – Berghaltung im Stehen und bewusst atmen
  • Viravadrasana – für 5 Atemzüge die Waage halten
  • Viravadrasana-Variante – Arme im Bogen neben den Körper führen und 3 Atemzüge halten
  • Adho mukha savasana – in den herabschauenden Hund gleiten und für 5 Atemzüge halten
  • Adho mukha savasana-Variation – Fersen abwechselnd vom Boden heben und absetzen für 3 Atemzüge
  • mit den Händen zu den Füßen wandern
  • Uttanasana – die tiefe stehende Vorwärtsbeuge aus dem Stand für 5 Atemzüge
  • mit den Armen über die Seite aufrichten
  • Anjali Mudra
  • Alles 3x wiederholenanjali-mudra

Nachdem ich mich danach mit einem halben Liter Wasser fast ertränkt hätte, ging es mir erstaunlich gut und ich bin seit dem richtig fit.

So fit, dass mir nicht einmal die Rush-hour nach München etwas ausgemacht hat (wer aus München kommt, weiß wovon ich spreche!!!). Ausserdem sitze ich seit Stunden an einer Lerneinheit für meinen Fernlehrgang und ich habe wirklich Lust weiter zu machen! Wow!

Ob es am Yoga liegt, dass ich so voller Elan bin, weiß ich nicht, aber ich wage zu behaupten, dass es mir „ohne“ ganz sicher nicht besser ginge.

Wie ist es bei euch? Was macht euch wach? Nehmt ihr euch in der Früh auch mal 5 Minuten für euch? Ich denke, diese 5 Minuten sind vor allem in der Früh (!!) nicht jedermanns Sache… mich würde es sehr interessieren, wie ihr in der Früh in die Gänge kommt.

Ist es der berühmte Kaffee? Tee? Oder die Dusche? Lasst es mich in den Kommentaren wissen! In diesem Sinne…

bleibt fit und ahoj,

eure Klára