Mompreneur, Entrepreneur oder Sidepreneur? – Klara macht sich selbständig aka Was treibe ich da eigentlich? (Ein Akt in zwei Teilen. Part 1)

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Tja, wie soll ich anfangen? Eigentlich ist es nicht schwierig, über mein Business zu schreiben, aber ich möchte hier gerne ein wenig mehr auf meine Wortwahl achten. Immerhin soll das Ganze ja seriös rüber kommen und so. Oder lieber nicht? Doch lieber im Klára-Stil?

Mensch, Klára! Komm einfach mal zum Punkt.

Na gut. Dann will ich das mal probieren – Jedoch ohne Gewähr 😉 Ich kann mich ja bekanntlich nicht kurz halten und kurz fassen sowieso nicht. Ich schweife gerne aus und benutze mal mehr mal weniger Metaphern. Aber wie schon gesagt – ich versuche mal, mich kurz zu fassen. Deswegen schreibe ich dann doch lieber „frei Schnauze“.

Wie alles begann.

Nun, hier gibt es tatsächlich nicht besonders viel zu erzählen: wie beginnt ein Business? Zuerst war da eine Idee und irgendwann wurde aus der Idee ein fixer Gedanke. Aus dem fixen Gedanken wurde eine Gehirnakrobatik und daraus dann die felsenfeste Überzeugung, dass dies alles fruchten könnte. Und aus einer felsenfesten Überzeugung wurden zwei Gehirnakrobaten, die plötzlich noch felsenfester davon überzeugt waren, dass dies alles fruchten könnte. Eines dieser Genies ist Markus und das andere bin ich. Seinem Kopf ist diese Idee entsprungen – ebenso die völlig verrückte Annahme, ich könne dieser Idee etwas beisteuern 😀 Aber der alltägliche Irrsin meiner Gedankenwelt ist hier nun wahrlich fehl am Platze 😉
Und ich möchte hier gar nicht die Tatsachen einer Business-Gründung in den Vordergrund rücken. Denn WIE ein Unternehmen gegründet werden kann, das kann man tatsächlich überall nachlesen. Das gute alte Internet ist voller solcher liebevoller und auch mal mehr, mal weniger sinnvoller Beiträge und (Blog-) Posts. Und dann gibt es da noch viele Coaches, das Arbeitsamt – äh ich meine Agentur für Arbeit – und nicht zu vergessen die vielen vielen selbsternannten Experten, die einem für viel Geld null Wissen im Bereich Existenzgründung verkaufen möchten. Wie ihr seht, ihr habt eine breite Palette an Möglichkeiten euch darüber zu erkundigen.
Ich möchte euch hier diese ganze Geschichte mal aus der Sicht einer Frau und Mutter schildern, die gerade eine dreijährige „Elternzeit“ hinter sich hat. Mit allen Höhen und Tiefen.

Am Anfang war … erst mal nichts.

Nun, vielleicht ist dies nicht gerade der blühende Anfang eines beruflichen Neustarts. Viele würden jetzt erwarten, dass ich so etwas schreibe wie „ Ich war absolut begeistert!“ und „Die Ideen sprudelten nur so aus mir heraus!“ oder gar „Ich konnte es kaum erwarten, mich an den PC zu setzen und loszulegen!“. Ähm … für viele mag diese anfängliche Euphorie sicherlich zutreffen. Und diese darf und sollte vielleicht auch zu Beginn vorhanden sein um mit geballter Energie starten zu können. Aber wenn du eine permanent unausgeschlafene und völlig übermüdete Mutter eines dreijährigen Wirbelwindes bist, die zeitlich sowieso schon nicht mehr weiß, wie sie sich aus 24 Stunden am Tag überhaupt mal eine halbe Stunde abzwacken soll, dann besteht die anfängliche Euphorie aus einem müden Gähnen und dem anschließendem Versuch eine Mütze voll Schlaf zu erhaschen, ohne dass sich einem kleine Zehen in die Wange bohren, ein kleiner Ellenbogen zwischen den Rippen landet oder irgendwann sogar das ganze Kind auf einem schläft.
Na gut, ich übertreibe mal wieder 😀 Es war tatsächlich so, dass ich zu Beginn viele Ideen hatte. Aber diese mauen 24 Stunden, welche nun mal ein Tag hat, machten mir vorerst einen Strich durch die Rechnung.
Meine Ideen sind gut. Selbstlob stinkt – sagt man ja. Aber in diesem Falle ist das keine Form von Eigenlob. Es ist eine Form der fachlichen Selbst-Anerkennung. Denn ich kann zu Recht behaupten, dass ich im Bereich Social Media Management viele gute Ideen habe, welche auch erfolgreich umgesetzt werden.
Und zum Glück gibt es da Markus. Ohne Ihn wäre M@wo:K@ nämlich nicht DAS, was es heute ist: eine Möglichkeit für KMU´s sich im Social Media Management und in digitaler Kommunikation LEHREN zu lassen.
Social Media Manager gibt es viele und zum Glück gibt es auch viele Gute – sie werden engagiert um für die Unternehmen Strategien zu erstellen, Accounts auf diversen Plattformen zu erstellen, diese dann zu füttern, PR und Marketing zu übernehmen, Krisenmanagement zu koordinieren und und und. Dazu habe ich aber bereits einen Blogbeitrag geschrieben.
Nur der Ansatz ist hier ein anderer: Wir übernehmen nicht die Arbeit für die Firmen und erstellen, koordinieren und verwalten ihre Internetpräsenz – wir zeigen ihnen, wie sie selbst, erfolgreich zum Beispiel im Social Media Marketing aktiv werden können!
Die Idee klingt gut. Die Idee ist gut. Die Idee ist sogar so gut, dass daraus tatsächlich ein Dozenten-Team wurde, welches diese Aufgabe in Angriff nimmt: Markus und Klára. Und es werden noch Gastdozenten folgen.

Und was ist der Sinn des Ganzen?!?

Der Sinn besteht darin, Unternehmer und ihr Team darin zu unterrichten und zu schulen, im Social Media Bereich selbst Hand anzulegen. Zu wissen, WIE man professionell einen Facebook-Account erstellt und pflegt, wie sich um die Community gekümmert wird, was zu tun ist im Falle eines Shitstorms. Aber auch die rechtliche Seite wird nicht vernachlässigt. Es ist wichtig im Bezug auf die DSGVO informiert zu bleiben, mit Gerüchten aufzuräumen und die Angst vor ihr zu verlieren – Respekt vor ihr zu haben, ist ein anderes Thema.
Die Unternehmen lernen bei uns, wie sie ihre eigene Social Media Strategie entwickeln und diese auf beliebig viele Projekte umsetzen! Und natürlich zeigen wir den Unternehmern auch, wie sich effektiv Werbung für sich und ihr Business schalten können etc.
Damit sie dies eben auf viele beliebige Projekte anwenden können. DAS ist der Sinn dahinter. Den Leuten Wissen zu vermitteln.
Und da stehe ich nun. Selbständig. Mutter. Freiberuflich. Ende dreißig.

Und dann…

dann ging alles ganz schnell:
Ziele klar definieren, Finanzamt anschreiben und die freiberufliche Tätigkeit anmelden, Website erstellen, Marketing Strategien aufstellen, einen straffen Zeitplan für mich selbst und meine Family erstellen, Werbekampagnen koordinieren, Profile in den sozialen Netzwerken erstellen und langsam füllen, Ads schalten, Werbetexte schreiben und bei Mutter Natur den Antrag auf einen 29-Stunden-Tag stellen. Damit wäre ich dann vorerst durch.
Soviel zu dem Beginn meiner freiberuflichen Tätigkeit. Ich finde, dass nun gut nachvollzogen werden kann, wie alles begann und welcher Sinn dahinter steckt. Wie ich alles dann trotz gut getaktetem Alltag und knapper Zeit bewerkstellige, schreibe ich in meinem nächsten Blogpost. Sonst wird das hier zu lang und ihr verliert euch in einem Wust an aneinandergereihten Buchstaben.

Und nun zu euch:
Natürlich freue ich mich sehr, wenn ihr meinen Beitrag likt (bitte nicht wundern! Es heißt tatsächlich „likt“ – siehe Duden! Ich war auch sehr erstaunt!) … aber noch mehr freue ich mich, wenn ihr mich wissen lassen würdet, ob ihr auch schon mal mit dem Gedanken gespielt habt, euch selbständig zu machen oder nicht und was euch evtl. davon abhält. Oder seid ihr bereits selbständig? Mit welchen Herausforderungen habt / hattet ihr am Anfang zu kämpfen? Lasst es mich in den Kommentaren wissen!
In diesem Sinne wünsche ich euch einen guten Start in die neue Woche!
Ahoj,
eure Klára
PS: Wieso habe ich diesen Post als „Werbung“ gekennzeichnet?!? Ganz einfach, ich schreibe hier über mein Business und somit könnte dies als unbezahlte Werbung für M@wo:K@ gesehen werden. Versteht ihr nicht? Das macht nichts. Ich auch nicht.

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„Was ist Glück?“ oder auch „Mein erlebtes Oslo.“

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Einige, die mich auf Instagram oder auf Facebook verfolgen haben es ja bereits mitbekommen: ich war endlich in Oslo.

Endlich? Wieso endlich?

Das ist ganz einfach – ich wollte schon seit ich ein Kind bin nach Norwegen. Da dieses Land nun mal ein wenig teurer für Normalsterbliche ist, habe ich einfach einige Jahre warten müssen, bis es der Geldbeutel hergab. Um genau zu sein: über zwanzig Jahre! Aber wie es so schön heißt: Gutding will Weile haben. Geil!!! Das wollte ich schon immer mal irgendwo öffentlich schreiben! *lach

Wie alles begann.

Die ganze Reise inkl. ihrer Vorbereitungen war schon ein wenig aufregender, als die bisherigen Reisen. Meine Kleine ist nämlich mit ihren knapp drei Jahren zum ersten mal geflogen. Zuerst habe ich mir natürlich unglaublich Gedanken gemacht, wegen dem Druckausgleich, Übelkeit, etc. Ich habe Tipps für irgendwelche Nasentropfen bekommen und für „flugzeugtaugliches“ Spielzeug, … Ich packte also meinen Koffer – wie immer – leicht minimalistisch angehaucht und den Koffer für meine Maus, in welchem sich ein Haufen Spielzeug und übermäßig viel Kleidung befand. Und um es nicht künstlich spannend zu halten: Nein! Ich habe weder Nasentropfen noch dubioses Spielzeug für meine Kleine gebraucht. Ein paar Gummibärchen und ihr heißgeliebter Kräutertee haben es schon erledigt. Der Flug war großartig. Sie hat die ganze Zeit gegluckst und vor Freude geschrien, bis auch der letzte Passagier ganz hinten im Flugzeug endlich wusste, dass wir uns in der Luft befinden, weil wir fliegen 😀
Von München nach Oslo sind es etwa 2 Stunden. Und DIE haben wir wunderbar überstanden – Trotz Holzklasse (und einer nicht ganz so zufriedenstellenden Fluglinie. Aber DAS ist wahrlich ein eigenes Thema und könnte einen ganzen Blogbeitrag füllen.)

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Und dann war ich da!

Einfach so. Es kam mir vor, als hätte eine mir unerklärliche Macht mich dort hin gebeamt. Der Flughafen ist zwar klein, dafür überschaubar und unglaublich angenehm in seiner Atmosphäre. Die Stimmung kam mir nicht so gehetzt und gestresst vor wie in München oder in Köln. Es war mehr so in die Richtung Madeira oder Lanzarote. Und so sammelte ich Kind, Mann und Gepäck ein und düste mit dem Flytoget Airport Express Train vom Lufthavn nach Oslo. Und zwar mitten ins Zentrum.

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Es hat wirklich nur Vorteile gehabt, mitten im Zentrum im Radisson Blu zu übernachten. Denn man ist sofort mitten im Geschehen und bekommt die Stadt mit, wie sie lebt, wie sie atmet und wie sie sich anfühlt. Hautnah. Und das war genau DAS, was ich wollte. Die Atmosphäre zu jeder Tages- und Nachtzeit zu erkunden.

Die Sehenswürdigkeiten

Ganz ehrlich? Wie viele Blogbeiträge gibt es zu dem Thema „Oslo Oper“, „Oslo am Tag“, „Oslo bei Nacht“, „Bars in Oslo“, „Restaurants in Oslo“, … … … ich denke, dass ich nicht übertreibe, wenn ich schreibe: das Internet ist in nahezu allen Sprachen gesättigt von (zum Teil zweitklassigen) Reiseführer-Berichten.
Natürlich war die Oper auch von innen beeindruckend dav
die Festung Akershus imposant, der Vigelandsanlegget Skulpturenpark atemberaubendDSC_0400
und das königliche Schloss märchenhaf. Aber das könnt ihr getrost auf anderen Blogs und Reiseführern nachlesen. Denn hier geht es nicht um Fakten. Hier geht es um das Gefühl, welches Oslo in mir geweckt hat. Das Gefühl von Freiheit und Unabhängigkeit gepaart mit Toleranz und einer enormen Prise Humor.
Und da komme nicht umher mich zu fragen: „Wieso ist das in anderen Städten dieser Welt nicht auch so gewesen?“ Musste ich denn tatsächlich fast/nur 1.600 Kilometer zurücklegen um diese Erkenntnis zu gewinnen? Woran liegt es, dass mich gerade diese Stadt im hohen Norden so fesselt? Wieso nicht Ciutadella? Oder Arrecife? Städte mit dieser gewissen südländischen Leichtigkeit, wo das Land nach Meer und das Meer nach Himmel duftet.
Wie dem auch sei – ich für meinen Teil habe in Oslo ein ganz großes Stück meines Herzens zurückgelassen. Und es schmerzte gar sehr, als ich mich einige Tage später wieder auf dem Flughafen Oslo wiederfand. Denn ich wollte nicht weg. Ich wollte nicht zurück.

Ok, Klára. Aber DAS ist ja nichts ungewöhnliches bei dir!

Stimmt! Ich verliebe mich schnell in die weite Ferne und wollte bisher in fast jedes Land ziehen, in welchem ich Urlaub gemacht habe. Wie lange habe ich von Binibèquer Vell geträumt – und tue dies immer noch! Besonders, wenn ich meinen weißen Jumpsuit trage, welcher so weiß ist, wie die weiß getünchten Häuser dort. Und wie wenig wollte ich aus Teguise weg, mit seinen geheimnisvollen Gässchen und bunten Häuschen. In Funchal war es kein bisschen anders – ich bin diese steilen Hänge der Stadt auf- und abgelaufen und habe mich schon zwischen den Blütenwänden leben sehen. Abgesehen davon, gibt es dort tolle Schuh-Geschäfte 😉

Aber was ist denn jetzt an Oslo so toll, Klára?

Das weiß ich nicht. Ich weiß nur eins: In Oslo ist es anders. Anders als überall sonst auf der Welt. Denn ich fühlte mich einfach nur wohl. Ausschließlich wohl. Aber nicht so Urlaubs-wohl, sondern so … so … integriert. Die Stadt ist bunt und hat eine so unglaublich positive Ausstrahlung, dass ich diese gerne mitgenommen hätte. Eine so bunt-gewürfelte Stadt ist mir selten untergekommen.

Der einzige „Nachteil“ von Norwegen ist, dass ich mit meinen 1,59 cm „ein wenig kleiner“ als der Durchschnitts-Norweger liege. Die Bevölkerung scheint nämlich gefühlt 3,5 m Körpergröße zu besitzen, was in mir das leicht verstörende Gefühl weckt, ich sei ein Hobbit. Ein Hobbit im Reich der Elben. Aber darüber kann ich hinwegsehen. (Na? Gecheckt? Wortwitz und so!)

Unabhängig von meinem Zwergentum hatte ich in Oslo das Gefühl, dass alles stimmt. Die Gebäude, die Menschen, die Gefühle, die Gärten, das Wasser… aber eines ist mir besonders aufgefallen: Jede große (Haupt-) Stadt hat hier und da eine „unangenehme“ Ecke. Eine Ecke, an welcher man ungern vorbei geht, weil sich doch Personengruppen aufhalten, welchen man nicht begegnen möchte. Und schon gar nicht bei Nacht. Als Frau. Alleine. Aber diese Ecken habe ich dort nicht wahrgenommen. Nun, es kann sein, dass ich diese Ecken nicht „bewusst“ wahrgenommen habe, oder gar nicht wahrnehmen wollte. Deswegen ist dies auch ein ganz persönlicher Bericht über mein erlebtes Oslo.

Nun kann behauptet werden, dass man zuerst mit sich selbst zufrieden sein soll und diese Zufriedenheit nicht im Außen gefunden werden kann. Da würde auch kein Umzug helfen.

Gegenaussage: Wenn man schon zufrieden und glücklich ist – dann braucht es keinen speziellen Ort um „noch glücklicher“ zu werden. Man kann dieses Gefühl des Glücks doch einfach mitnehmen. Oder etwa nicht?! Denn Glück kann man ja bekanntermaßen nicht haben. Glücklich kann man nur sein.

Vielleicht kann ein Ort einem kein Glück bescheren. Aber vielleicht kann das Glück einen Ort noch mehr verzaubern. Denn DAS kann Glück: es kann zaubern 😉
Und so hinterlasse ich ein großes Stück meines Herzens in dieser einen besonderen Stadt, die mich zum Nachdenken und zum Lachen gebracht hat. Zum Staunen und zum Durchatmen. Zum Leben und zum Träumen. Genau das. Denn das ist mein erlebtes Oslo.
Aber nun zu euch: Gibt es eine Stadt, die euch so begeistert (hat)?
Lasst es mich wissen!

In diesem Sinne… wünsche ich euch einen Glück-vollen Rest-Sonntag.
Ahoj,
eure Klára

Blogparade und was Wünsche mit Träumen zu tun haben

Eine Blogparade und der Hashtag #visionlb

Anlässlich der von meiner lieben Studienkollegin und großartigen Bloggerin Laura Butera ins Leben gerufenen Blogparade mit dem Hashtag #visionlb an welcher ich von Herzen gerne teilnehme, möchte ich dies gleich zum Anlass einer kleinen Umstrukturierung meiner Beiträge nehmen und einige meiner Gedanken und auch Gefühle zum Thema Wünsche und Träumen festhalten. Und das ist in der Tat ungewöhnlich.

Eine kleine Änderung

Denn normalerweise schreibe ich über Tatsachen, über Erlebtes und über Gelerntes. Immer steht der „Mehrwert“ im Vordergrund und ihr, meine lieben Leser, sollt nicht nur lesen sonder auch immer etwas für euch (an Wissen) mitnehmen. Es ist erstaunlich, das eine Blogparade dies tatsächlich ins Wanken bringt. Aber ins positive Wanken! Denn ich würde liebend gerne einfach auch mal nur darauf los schreiben ohne vorher zu Recherchieren ob das Geschriebene denn tatsächlich wahr ist und natürlich mit hinterlegten Passagen, Links und Paragraphen. Selbstverständlich möchte ich sehr gerne mein frisch erworbenes (Social Media -) Wissen mit euch teilen, aber eben nicht nur dies.

Oft möchte ich euch gerne einfach an meinen Gedanken und Gefühlen teilhaben lassen und euch mitnehmen in meine Welt der Träume und Wünsche. Wobei wir hier schon beim eigentlichen Thema sind.

Was Wünsche mit Träumen zu tun haben

Für dieses Jahr wünsche ich mir nämlich, dass meine Familie und meine Freunde gesund bleiben / werden und dass bestehende Konflikte in Frieden gelöst werden können. In meinen Träumen sieht es etwas anders aus. Denn in meinen Träumen sind bereits alle gesund und als friedliebender Mensch gibt es in meinen Träumen keine (nennenswerten) Konflikte. Natürlich sind Konflikte für unsere zwischenmenschlichen Beziehungen wichtig, aber darum geht es ja beim Träumen nicht 😉

Ich wünsche mir außerdem, dass ich einen tollen Abschluss als Social Media Manager hinlege. Ein 1er-Schnitt wäre großartig! Und dass sich meine Zähne wieder erholen. Denn diese permanenten Zahnschmerzen sind wirklich sehr unangenehm und bewirken leider oft, dass ich nicht so gut gelaunt bin. Zum Glück gibt es da aber eine kleine fast 3-Jährige Maus, die meiner Serotonin- und Dopaminausschüttung auf die Sprünge hilft und mich somit fast immer lächeln und den Schmerz fast vergessen lässt ❤

Dieses Jahr erfüllt sich auch ein Kindheitstraum: ich werde nach Norwegen reisen. Das Land faszinierte mich schon als Kind. Aber hinsichtlich der hohen Kosten für eine Norwegen-Reise, blieb mir dieses Ziel immer verwehrt. Außerdem muss sich auch erst einmal jemand finden, der mit einem in den hohen Norden reist und nicht im Süden seinen Urlaub verbringen möchte. Es sei denn man verreist alleine – aber dafür bin ich nicht der Typ. Ich teile gerne Erlebtes und am liebsten vor Ort und am allerliebsten natürlich mit meiner Familie. Und ich freue mich so sehr darauf!! ❤

Manchmal, ja manchmal gehen Träume in Wünsche über – und erfüllen sich! Und vielleicht sind Wünsche und Träume gar nicht so unterschiedlich …

Und nun zu euch:
Was meint ihr dazu? Glaubt ihr daran, dass sich Wünsche und Träume erfüllen können? Oder bleiben sie doch eben nur Wünsche und Träume? Sind eure Wünsche oder Träume schon mal in Erfüllung gegangen?

In diesem Sinne wünsche ich euch ein traumhaftes Pfiingsfest und sende euch
herzliche Grüße und ein Ahoj,
eure Klára

Klára auf der re:publica 2018 bzw. #rp18 #mcb18 und ein ganz persönlicher Überblick

Es ist getan. Die re:publica 18 ist vorbei. Und diesmal war auch ich dabei. Es waren 4 Tage voller bunter Eindrücke, amüsanter Gespräche, fachlicher Vorträge und interessanter Begegnungen.

 

Welche Sessions hast du besucht?

Nun, als erstes habe ich mir … halt! Stop! Ich möchte hier doch gar nicht über die Vorträge schreiben, sondern einfach meine persönliche Meinung zu dem gesamten Event. Wer sich (noch) einmal ansehen möchte, welche Sessions geboten waren, kann das hier auf der re:publica Homepage machen

Kurzum: die DSGVO und Algorithmen haben mich am meisten gefuchst und so habe ich diese Sessions dann ganz besonders favorisieirt. Es wurden (fast) alle Sessions auf der re:publica aufgezeichnet und ihr könnt sie hier auf YouTube sehen. Wie das so auf „Messen“ ist, haben sich auch für mich und mein Interesse leider einige Vorträge zeitlich überschnitten und so habe ich mir im Nachhinein einige von ihnen auf YouTube angesehen. Zwei von ihnen möchte ich euch jedoch hier explizit verlinken: Der Vortrag von Sascha Lobo und der von Henning Krieg und Thorsten Feldmann. Es waren für mich meine persönlichen Highlights.

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Sascha Lobo auf der re:publica18

 

Was hat dir besonders gut gefallen?

Die Stimmung! Die Stimmung war sowas von locker und die Leute waren alle cool drauf. Jedenfalls die, denen ich begegnet bin oder mit welchen ich kollidierte, während ich Fotos oder Videos aufgezeichnet habe 😀

Überall schwebten Seifenblasen durch die Luft, Musik spielte überall dort, wo keine Vorträge waren, Getränke en masse und selbst vegan konnte man dort schlemmen. Das war auch bitter notwendig, denn wenn man sich dort bereits auch nur einen halben Tag aufhält und von Vortrag zu Vortrag eilt, muss einem ja auch Energie gewährleistet werden. Und so habe ich mir die allerbesten Tapioka-Fladen gegönnt (und mir gleich Maniokwurzel-Mehl im Internet bestellt um sie selbst zu machen!) und mir zwischenzeitlich auch mit einigen ehemaligen Social-Media-Mitstudenten die Sonne auf den Bauch scheinen lassen. Alles in Allem war die #rp18 eher wie ein „Festival“ aufgebaut; nur dass man hier auch noch Informationen aus erster Hand erhielt, sich inspirieren lassen und einfach eine schöne Zeit verleben konnte. Genial war auch, dass die Speaker allesamt wirklich sehr kompetent waren – auch wenn der ein oder andere einen wirlich desaströsen Auftritt hinlegte. Aber das ist nur mein persönliches subjektives Empfinden 😉

Das alles hat mir also am besten gefallen.

Und natürlich Berlin!!! Berlin, Berlin und nochmal Berlin. Unser Hotel war sehr sauber, aber das Personal an der Rezeption eine reine arrogante Katastrophe. Gefühlt war dort ein aufgeblasener Gockel neben dem anderen vertreten und man fühlte sich als Gast fast schon schuldig, wenn man einchecken oder gar an der Bar etwas trinken wollte. Unmöglich! Und hey, ich habe selbst einige Zeit im Hotel gearbeitet. Eines davon hatte 4* (Superior) und selbst dort waren die Rezeptionsmitarbeiter nicht sooo extrem eingebildet – arrogant, aber nicht soooo arrogant. Verstehste?!

Dafür waren das Frühstückspersonal und die Zimmermädels reinste Engel! An dieser Stelle ein ganz ganz großes Lob!!

Aber zurück zu meiner Liebe zu Berlin: Diese Stadt ist so wunderbar, wie es bereits Kaiserbase vor 15 Jahren vollkommen richtig erraten haben! Die Straßen, die Architektur, die Luft und so viele

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Im Coffee Balzac

unterschiedliche Persönlichkeiten. Und wie die Stadt riecht! Jede Stadt hat ihren ganz eigenen Geruch. Berlin riecht ein wenig melancholisch – Hamburg dagegen mehr nach Leichtigkeit und München nach Sommer. Nun, ich bezweifle, dass dies wissenschaftlich bewiesen werden kann – besonders, dass Gefühle einen Duft haben können, aber hier geht es ja um keinerlei Erhebung empirischer Daten, sondern um einen ganz subjektiven Eindruck meinerseits.

 

Und was war nicht so der Hit?

Das direkte und indirekte Gehetze von Ort zu Ort, welches vor den Vorträgen entstand, war wirklich etwas nervig. Vor allem, wenn man UNBEDINGT eine Session besuchen wollte – meinen ersten Vortrag habe ich hinter einer Wand zuhörend und stehend verbracht. Geil! Beim zweiten Vortrag wurde die Lage schon entspannter. Da hatte ich stehend wenigstens schon Sicht zur Bühne. Im dritten Vortrag kam ich mir wie ein VIP vor, da ich einen Sitzplatz ergattert habe – Yeah! Aber wie oft saß ich mit -zig anderen einfach auf dem Boden. Denn man möchte ja auch mitschreiben, besonders wenn es um wichtige Informationen z.B. zur am 25. Mai 2018 in Kraft tretenden DSGVO geht! Und es ist auch kein Drama, auf dem Boden zu sitzen.

Und so fand man sich nicht selten in einem völlig überfüllten, stickigen Raum mit zu vielen Menschen und schlechter Sicht. Ich fand es zwar nervig, aber hinsichtlich dessen, dass ich das gesamte Event als „Festival“ betrachtet habe, fühlte ich mich dann doch noch recht wohl 😀

Was ich auch super-schade fand ist, dass sich so viele interessante Sessions bei mir zeitlich überschnitten haben und ich dann eine von mehreren favorisieren musste. Das Problem hatte ich aber auf der Internet-Expo in München auch. Man, dass wir uns im Jahre 2018 noch nicht an mehrere Orte aufteilen können?! 😉

Das sind so die Punkte, die nicht so der Burner waren.

Und auch die Action von der Bundeswehr. Die war leider auch nicht so geil. Aber dies nur am Rande, da ich es persönlich nicht mitbekommen habe, sondern nur davon gehört und im Nachhinein davon gelesen habe.

 

Würdest du die re:publica wieder besuchen? Nächstes Jahr zum Beispiel?

Ja. Definitiv. Nicht nur, weil man wertvolle Infos erhält (klar, die könnte man auch im Internet abrufen – aber es ist nun mal nicht das selbe! Vor allem weil nach jeder Session auch Fragen gestellt werden konnten und zum mit-diskutieren eingeladen wurde.), sondern weil die gesamte Veranstaltung einfach der ultimative Hammer war.

Alles in Allem hat es mir sehr sehr gut gefallen und ich kann die re:publica aus fachlicher als auch aus privater Sicht wärmstens empfehlen.

Und nun zu euch:
Kennt ihr die re:publica? Wart ihr auch dort? Als Speaker? Als Besucher? Seid ihr vom Fach oder als privater Internet-User dort gewesen? Und falls ihr beabsichtigt nicht dort wart: was hat euch davon abgehalten hinzugehen?
Lasst es mich wissen!

In diesem Sinne… wünsche ich euch einen tollen Auftakt ins Wochenende!!

Ahoj,
eure Klára

 

 

PS: Um Sascha Lobos „fauxpas“ zum (Un-)Wort „She-male“ weiß ich Bescheid – um seine Bitte um Entschuldigung ebenso. Dies tut jedoch dem Inhalt seines Vortrages nichts ab.

Die re:publica 18 und meine Vorbereitungen #rp18

Am Mittwoch geht sie los: die re:publica 18.

Für mich ist es das erste mal, dass ich auf der re:publica bin und ich muss sagen, dass ich schon sehr gespannt bin. Sie findet bereits zum zwölften mal statt. Diesmal vom 2. – 4 Mai in der Station Berlin und steht unter dem Motto POP – the power of people. Das lässt sich auch in den Vorträgen erkennen, die u.a. Titel wie „Pop, rights?! Zwischen Netz und Politik“ tragen. Klingt für mich schon mal sehr einladend. Aber von den etwa 500 Sessions gibt es so einige Vorträge, die mich anmachen und die ich besuchen werde. Zum Beispiel den von Sascha Lobo – ein großartiger Autor, Speaker und Social Media Kopf unserer Zeit (und dafür könnt ihr mich ruhig steinigen!); er spricht über „Pop und Anti-Pop – Wie das Internet uns lehrte zu kämpfen. Und wofür.“ Klingt vielversprechend. Insgesamt werden etwa 600 Speaker vorhanden sein – und da ist sicherlich jemand dabei, der mich fesseln wird. Bitte den letzten Satz nicht wortwörtlich nehmen.

Warum fahre ich überhaupt hin?

Nun ja, hinsichtlich der Tatsache, dass ich Social Media Manager bin und mir dort (mehr als nur) Inspiration holen möchte, ist es für mich eine willkommene Möglichkeit, meine (Ex-) Studienkollegen wiederzusehen. Aber auch einige andere Social-Media-Verrückte, welche ich nur aus der virtuellen Welt kenne, kann ich dort endlich im Reallife begegnen. Ob wir uns wohl erkennen werden ? 😉 Desweiteren finde ich die Sessions, welche dort geboten werden sehr hilfreich für die Arbeit als SOMM an sich – immerhin trifft man Gleichgesinnte, die alle ihre eigenen Gedanken zum Thema Social Media haben. Diese können miteinander übereinstimmen, kollidieren oder einfach nur als Muse für andere dienen. Und so ist das der perfekte Ort um sich wieder neuen Input vor Ort zu holen.

Und welche großartigen Vorbereitungen musst dann ausgerechnet DU treffen, Klára?

Nun, obwohl ich kein Speaker auf der re:publica bin sondern lediglich ein Besucher mit einem Early Bird Ticket, treffe auch ich so meine Vorbereitungen.

Zum Beispiel die oben erwähnten Vorträge. Da die re:publica eine Social Media Messe ist, gibt es natürlich eine wunderbar funktionierende App, in welcher Speaker, Vorträge, allg. Temine, Events etc. aufgelistet sind und natürlich auch als Favoriten abgespeichert werden können. Aber als ein Kind der 70er, bin ich nicht NUR digital sondern auch immer noch analog unterwegs und brauche des öfteren schlichtes bedrucktes Papier, mit mich versorgenden Informationen. Also bin ich dabei, mir die Vorträge durchzulesen, zu entscheiden, welche ich definitiv hören möchte und welche für mich nicht ganz so relevant sind und gestrichen werden können, falls sie mit den mich mehr interessierenden Vorträgen kollidieren sollten. Ja nee, is klar?!

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Und das nimmt für mich die meiste Zeit der Vorbereitung in Anspruch. Aber um einigermaßen strukturiert an die Sache heranzugehen, ist dieser Schritt für mich unabdingbar. Und so bringe ich die Liste der gesamten Vorträge mit OpenOffice in eine mich ansprechende Optik, drucke mir diese aus und setze mich mit Netbook, Textmarker und Kaffee hin und beginne anzumarkern, welche Vorträge ich denn tatsächlich besuchen werde. Klingt ein wenig pedantisch – klingt ein wenig paranoid. Ist auch so!

Dann gibt es da noch die Tatsache, dass ich in Berlin meine (zum Teil ehemaligen) Studienkollegen treffe und mit ihnen natürlich auch das ein oder andere (Fach-) Gespräch führen möchte – eventuell abends bei einem alkoholfreien Pils (do you remember? Hamburg ❤). Nun, das ist alles überhaupt kein Problem, wenn man denn tatsächlich alleine reist. Da ich aber völlig jenseits von Gut und Böse bin und meine gesamte Sippe mitschleppe, gestaltet sich die abendliche Planung dann doch etwas schwieriger, da Kind nach einem Papa-Tag auch etwas von Mama abbekommen möchte. Verständlich. Deswegen nehme ich sie ja auch mit – Ich kann halt dann doch noch nicht völlig ohne meine Tochter. Und so müssen die Vorträge mit der Familie und den Studienkollegen unter einen Hut gebracht werden. Auch das wird peinlichst auf meiner selbst erstellten Liste dokumentiert!!! Logisch, oder?

Und last but not least ist da noch das Gepäck. Aber ich glaube, darüber muss ich nicht wirklich schreiben. Als Family hat man sowieso immer ZU VIEL dabei. Besonders Spielzeug, Kuscheltiere, Puppen, Puzzle … Einfach all das, was man so auf der #rp18 brauchen könnte.

Zum Glück verreise ich minimalistisch. Dann wird wenigstens an einem Platz etwas gespart 😉
Ich benötige lediglich mein Netbook, Block und Stift. Das ist alles. Und natürlich Kleidung. Und Schuhe. Und mein Handy mit Ladegerät. Und Kosmetik … und meinen Timeplaner … und ein paar Handtaschen … und … … …   😀

Aber nun zu euch: Fahrt ihr auch auf die re:publica 18? Was ist eure Intention hin zu fahren? Die Vorträge? Das Event an sich? Oder seid ihr dort als Speaker dabei?
Lasst es mich wissen!

In diesem Sinne … wünsche ich euch morgen einen inspirierenden Start in die (re:publica-) Woche!!

Ahoj,
eure Klára

Die Sache mit dem Urheberrecht oder auch: „Was darf ich? Was darf ich nicht?“

„Du Klára, du machst doch dieses Social-Media-Dingsda – sag mal, du weißt nicht GANZ ZUFÄLLIGER WEISE, ob ich DIESES Bild auf Facebook posten darf???“

Diese Frage und ähnliche bekomme ich tatsächlich in letzter Zeit öfter. Die Angst, etwas falsches im Internet zu veröffentlichen ist groß – und sie ist meiner Meinung nach auch berechtigt.

Ich möchte hier nur eine kleine Auswahl an Anmerkungen hinterlassen und keine Facharbeit über die Rechtsgrundlagen im Social Web abhalten – aber ein paar Dinge, sind wichtig zu wissen, um sich rechtlich nicht in ein völliges Desaster zu bringen.
Ich beziehe mich übrigens in diesem Beitrag auf private Accounts und nicht auf gewerbliche Blogs, geschäftliche Profile oder Websiten. Da gibt es nämlich noch ein bisschen mehr zu beachten.


Zu
aller erst: Die lieben „Richtlinien“ und „Nutzungsbedingungen“:

Ich weiß, ich weiß. Da hat keiner so wirklich Bock drauf, den Wust an Information zu lesen. „Wenn alle anderen das Häkchen gesetzt haben, kann es ja nicht so schlimm sein.“ Diese Einstellung ist nur ZU verständlich. Wenn ich jedoch beabsichtige einfach wild drauf loszuposten ohne mir Gedanken zu machen, was ich poste und vor allem auch was ich teile, besonders wenn darunter auch fremde Inhalte fallen, sollte ich vielleicht doch mal einen Blick da rein werfen um nicht irgendwelchen Richtlinien bzw. Nutzungsbedingungen zuzustimmen, welche ich dann nicht befolge und welche rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen können. Es könnte nämlich sein, dass man mit der Zustimmung dieser Richtlinien dem Betreiber der Plattform automatisch eine Lizenz zur Weiterverbreitung einräumt – und das kann ggf. schwerwiegende Folgen haben.

Ach und noch etwas: Wer fremde Inhalte auf seiner Website veröffentlicht/einbettet, haftet dafür, als wäre er selbst der Verfasser. Es geht also auch um den Inhalt des geposteten! Deswegen solltet ihr euch wirklich mal die Richtlinien durchlesen – denn manchmal stellt der Inhalt des Geposteten eine Verletzung der Richtlinien dar.

 

Das Thema „Lizenzen“:

Wenn man sich so im im WWW umsieht, dann findet man oft Bilder/Videos, von welchen man sich schon denken kann, dass sie sicherlich nicht legal oder unter Erwerb einer kostenpflichtigen Lizenz veröffentlicht wurden. Auf diversen Video-Plattformen kursieren des öfteren Veröffentlichungen von lizenzierten Filmen, welche nach Entdeckung sofort gesperrt werden und derjenige, welcher das Material ins Internet gestellt hat kann sich glücklich schätzen, wenn er „nur“ mit einem „gesperrten Account“ und nicht mit einer Abmahnung davon kommt.

Prinzipiell sollten fremde Inhalte IMMER auf ihre Lizenzen geprüft werden. Wenn solch eine nicht auffindbar ist, reicht es oft, denjenigen zu kontaktieren, auf dessen Seite das Video oder Foto gefunden wurde.

Und auch sogenannte „freie Fotos/Videos“ sind nicht immer „FREI“. Ich meine hier die CC-Lizenzen im Speziellen. In meinem Studium habe ich mir eine kleine Tabelle angefertigt, welche ich euch hier zeigen möchte.

 

CC
Aus meinen Lernunterlagen


Nun, was bedeuten diese CC-Lizenzen im Einzelnen?
Ich muss folgendes beachten, wenn ich ein Werk mit einer dieser Lizenzen benutze:

  • by → Der Name bzw. das Pseudonym des Urhebers muss genannt werden sowie der Titel des Werkes, die URL zu dem Werk oder dem Autor als auch ein Verweis auf die Lizenzurkunde.
  • nc → Das Werk darf nicht kommerziell verwendet werden (also nicht mit de Absicht, einen Gewinn zu erzielen)
  • nd → Das Werk darf nicht bearbeitet werden. Hierzu zählt jedoch nicht, die Verkleinerung des Werkes. Zuschneiden oder der Einsatz von Filtern ist jedoch nicht erlaubt.
  • sa → Diese Lizenz verpflichtet dazu, das bearbeitete Werk unter der gleichen Lizenzart zu veröffentlichen.
  • cc0 → Das Werk kann kopiert, bearbeitet und veröffentlicht werden.
  • cc pd mark → Das Werk ist frei von jeglichen urheberrechtlichen Einschränkungen.

Also ganz frei, von Kennzeichnung sind selbst die CC-Lizenzen nicht.

 

Das Thema „Urheberrecht“ und „Recht am Bild“:

Mit Fotos sollte man ebenso vorsichtig sein. Auch wenn es noch so lustig ist, ein Foto mit Freunden beim Feiern zu posten: ist einer davon nicht einverstanden, weil er einfach beim Saufen im Club nicht fotografiert werden möchte bzw. nicht möchte, dass die ganze Welt es erfährt, könnte er tatsächlich rechtlich erzwingen, dass das Bild gelöscht wird und euch sogar Abmahnen.

Prinzipiell sollte man sich schon 100%ig sicher sein, dass alle Personen, welche auf einem zu veröffentlichenden Bild zu sehen sind, dies auch wirklich wollen. Und: diese Sicherheit muss auch vom Urheber des Bildes gewährleistet sein, sprich „vom Fotografen“.

Wie ihr alle seht, das Thema ist nicht einfach und vor allem auch nicht einfach zu beantworten. Es gibt etliche Gerichtsentscheidungen, welche noch ausstehen und somit können tatsächlich sehr viele Fragen zu dem Thema „Was darf ich und was nicht“ – nur schwammig beantwortet werden, weil sie einer näheren spezifischen Betrachtung bedürfen.

 

Meine Empfehlung:

Postet nur eigen erstelltes und für die Plattform/das Netzwerk zulässiges Material und holt euch ggf. eine schriftliche Erlaubnis zum Weiterverbreiten ein. Das mag vielleicht etwas lächerlich klingen, aber wenn sich aus einem lustigen Foto auf Facebook plötzlich in der Öffentlichkeit ein kleiner Shitstorm entwickelt mit Beleidigungen und Beschimpfungen, kann das für euch rechtliche Folgen haben. Oft sind es kleine Unachtsamkeiten von irgendeinem Freund von einem Freund von einem Freund, der seine Privatsphären-Einstellungen nicht wirklich personifiziert hat und schon gerät ein Foto mit sensiblem Inhalt ins Netz und kann in Hände geraten, in welchen es definitiv nichts zu suchen hat.

Beachtet bitte:
Egal auf welcher Plattform, egal in welchem Netzwerk – postet nur die Sachen, welche notfalls auch (rechtlich) an die Öffentlichkeit gelangen dürfen! Das ist der beste und sicherste Tipp, welchen ich euch geben kann.
Das sind z.B. selbstgeschossene Fotos (von Landschaften, Food, von euch selbst, …) oder selbstgedrehte Videos, auf welchen nur ihr selbst zu sehen seid.
Und wenn man es ganz genau nimmt, dann ist selbst von jemandem, welcher auf euren selbstgedrehten Videos NUR ZU HÖREN und nicht zu sehen ist, eine Erlaubnis zur Veröffentlichung einzuholen.

Und auch wenn ich hier die Abmahnungen immer erwähne: die meisten (nicht alle!) Kanzleien/Firmen/Urheber würden euch zuerst anschreiben und die Löschung des Werkes (evtl. unter Geldbuße) verlangen OHNE sofort abzumahnen! Ich würde dieses Risiko jedoch trotzdem nicht eingehen.
Und falls ihr gerne noch etwas ergänzt zu diesem Thema sehen wollt, dann werde ich das gerne nachtragen. Aber ich wollte – wie bereits oben erwähnt – erst einmal nur das Notwendigste hierzu schreiben.

Aber nun zu euch:
Wie geht ihr mit dem Thema Urheberrecht, Recht am Bild, Privatsphäre etc um? Habt ihr euch dazu schon mal Gedanken gemacht? Oder ist es euch egal? Fühlt ihr euch „safe“, wenn ihr eure Einstellungen zur Privatsphäre auf eure Bedürfnisse anpasst?
Lasst es mich wissen!

In diesem Sinne… wünsche ich euch noch eine sichere Restwoche 😉

Ahoj,
eure Klára

 

 

PS.: Ich möchte hier explizit erwähnen, dass alle von mir genannten Beispiele ohne Wertung erläutert wurden, denn WIE ich es finde, dass manche User fremde Inhalte veröffentlichen, ist hier irrelevant.

PPS.: Ich habe hier keine Quellenangaben gemacht, da ich alles frei aus meinem Wissensrepertoire geschrieben habe.

Altes Jahr, neues Jahr aka Klára´s Wort zum Jahreswechsel

Es ist vollbracht. Wir sind im Jahr 2018 angekommen.

Der eine wird sich jetzt denken: Wow! Endlich! Zum Glück ist 2017 vorbei. Ein anderer wird dem Jahr jetzt erst einmal gepflegt hinterher trauern und wieder anderen ist es egal, weil sie so busy sind, dass selbst der Jahreswechsel an ihnen vorbei gegangen ist.

 

Und dann gibt es da noch mich.

Mir ist er einerseits egal, denn ändern wird sich allein durch den Jahreswechsel erst mal gar nichts. Und um Dinge, die geändert werden sollen zu ändern, muss man bekannter Weise selbst anpacken. Und das kann ich auch unterm Jahr. Dazu brauch ich keinen Jahreswechsel. Andererseits wird es bei mir genau so zelebriert. Aber auf meine Art 😉
Ohne Druck, ohne Stress, ohne Erwartungen und ohne Vorstätze. Denn:

 

Viele alte Vorsätze werden zu vielen neuen Vorsätzen

An erster Stelle sei da mal das berühmte Abnehmen erwähnt oder auch das Rauchen-Aufhören. Ich glaube, dass dies wohl der längste Vorsatz ist, den ich aus vielen Mündern gehört habe. Und zwar jedes Jahr wieder. Da nimmt sich die eine Freundin seit 7 Jahren vor, ab dem 1. Januar eine total neue, geniale und todessichere Diät zu beginnen um endlich den lästigen Pfunden auf den Leib zu rücken. Da diese todessichere Diät aber jedesmal am 4. Januar mangels Disziplin scheitert, wird dieser Vorsatz einfach auf nächstes Jahr verschoben :-/

Dass ich persönlich mal überhaupt nichts von Diäten halte, brauche ich an dieser Stelle nicht zu erwähnen. Aber:

 

Ich hätte da einen Gegen-Vorsatz

zum berühmten Abnehm-Vorsatz: wie wäre es mal mit Body-Positivity? Sich mal vorzunehmen nicht die hässlichen Dellen an den Oberschenkeln wegzudiäten, sondern mal vielleicht seinen schönen Bauch oder den Rücken mehr zu pflegen, massieren und mehr in Szene zu setzen. Denn wenn man eine noch so unbedeutende Sache oder noch so kleine Winzigkeit an sich findet, die einfach nur wunderschön ist, dann werden die Krater an den Beinen plötzlich ganz winzig. Abgesehen davon, ist jeder Mensch wunderschön – und dass auch ohne Diät, Beauty-Doc oder fake lashes.

Einen Gegen-Vorsatz zum Rauchen-Aufhören habe ich nicht. Geraucht wird nicht. Basta! Ich selbst habe nach fast 20 Jahren von heut auf morgen mit dem Scheiß aufgehört (OMG! Sie hat „Scheiß“ gesagt!!) und wenn ich das kann, dann kann das jeder andere auch. Umdenken heiß die Devise. Und natürlich auch wirklich aufhören WOLLEN! Es ging. Es war hart. Aber es ist verdammt nochmal ein geiles Gefühl! (OMG! Sie hat „geil“ gesagt!!!).

Übrigens, der beste Spruch von schwangeren Raucherinnen lautet: „Ich darf nicht aufhören, das hat mein Arzt gesagt. Das könnte meinem Baby schaden!!“ Ich lache immer noch! Abgesehen davon, würde ich diesem Arzt mit sofortiger Wirkung seine (wohl gekaufte) Approbation entziehen. Geraucht wird nicht. Basta!

Fazit: Vorsätze sind toll! Aber bitte ohne Druck und Stress.

 

Und dann gibt es da noch Silvester

Oh ja. Viele Parties, viel Alkohol, viel BlaBlaBla. Das Alles habe ich dieses Jahr entspannt an mir vorbei ziehen lassen und es anderen in die Hände gelegt. Dieses Jahr habe ich mich zu Hause entspannt, habe ab sieben Uhr abend nach einem herrlichen Raclette auf der Couch rumgelümmelt und mir CrepyPastaPunch auf YouTube gegeben. Da ich wusste, dass ich gegen 5 oder 6 wieder aufstehen muss, ging ist somit um 22 Uhr ins Bett. Bin um 23:59 Uhr , bin schlaftrunken ins oberste Stockwerk getorkelt und mir das wunderschöne Feuerwerk angesehen. Danach bin ich wieder ab ins Bett und habe geschlafen. Ein absoluter Traum-Jahreswechsel. Nächstes Jahr wird wieder anders. Dann bin vielleicht sogar ich auf einer Motto-Party. Und gehe als etwas ganz tolles. Als Blinddarm zum Beispiel.

 

Und was ist mit deinen Vorsätzen, Klára?

Nun, auch ich habe tatsächlich Vorsätze. Die habe ich aber größtenteils bereits angefangen abzuarbeiten – und zwar schon mitten im Jahr. Ich möchte mehr Struktur in mein Leben bringen und achtsamer durch die Welt gehen. Aber wie gesagt, das meiste davon, kann mit dem aufkommenden Gedanken bereits sofort umgesetzt werden. Jedenfalls kann damit begonnen werden, den Vorsatz umzusetzen ❤

 

Ist denn echt alles so Scheiße?

(OMG, sie hat es schon wieder gesagt!!)
Nein nein. Silvester wird auch bei mir gefeiert und das alte Jahr wird noch einmal reflektiert. Es wird gegessen und gefeiert. Aber auf meine Art eben. Und dieses Jahr, war es eine sehr gechillte Art.

 

Und nun zu euch:
Wie habt ihr Silvester gefeiert? Party-hard oder habt ihr euch auch eine Chill-Out-Area daheim gebastelt?
Lasst es mich wissen! Das würde mich nämlich wirklich interessieren.

In diesem Sinnen… ich wünsche euch allen von Herzen ein wirklich FROHES NEUES JAHR!!

Ahoj,
eure Klára

 

PS: Und wie letztes Jahr und auch das Jahr davor ist auch dieser Blogbeitrag mit einer gewissen Ironie verfasst und mit einem Schmunzeln zu lesen 😉