Das Träumen kann mir niemand nehmen und ein paar abschließende Worte zum Jahr 2019

Ach ja. Es ist mal wieder ewig her, dass ihr ein Lebenszeichen von mir gelesen habt.

Aber der Alltag gestaltet sich mit einem schweren „Neurodermitiker“ und einer Hochbegabten schwieriger als erwartet.

Wobei: erwartet habe ich das nicht. Erwartet habe ich gar nichts in dieser Art.

Und so möchte ich euch einfach an ein paar Gedanken teilhaben lassen. Denn ich merke in letzter Zeit, wie „ernst“ ich geworden bin. Das letzte Jahr hat mich unglaublich geprägt. Sei es zu beginn des Jahres 2019 die Angst, meinen ungeborenen Sohn zu verlieren, sei es die lange Zeit des Liegens in der Schwangerschaft, sei es die Tatsache, dass meine Tochter einen sehr hohen IQ hat und somit nicht „einfach nur seltsam“ ist oder dass ich mich plötzlich als zweifache Mama entdecke, welche im täglichen Jonglieren mit der Zeit manchmal tatsächlich überfordert ist. Denn die Zeit rennt. Und das nicht zu knapp. Denn so wie ich letztes Jahr über Silvester noch im Krankenhaus lag, so werde ich dieses Silvester mit meiner mittlerweile 4-köpfigen Familie verbringen.

Aber der Alltag hat mich fest im Griff. Jeder Handgriff muss sitzen. Denn hinzu kommt noch die ständige Hautpflege meines Sohnes, die Förderung meiner Tochter ohne, dass der Tag plötzlich vorbei ist.

Wie ich alles mache, werde ich in einem weiteren Beitrag niederschreiben, denn die Nachfrage, vor allem nach der Pflege eines atopischen Ekzems beim Säugling ist enorm aber auch nach dem „Wie förderst du deine hochbegabte Tochter ohne zu überfordern“. Das werde ich in den nächsten Beiträgen angehen.

Und damit ich als Person nicht völlig untergehe, habe ich mir das Träumen noch behalten. Denn ich habe schon immer geträumt – auch tagsüber. Ich bin die geborene Tagträunerin. Und sei es nur der Bruchteil eines Moments! Denn diesen, kann mir niemand nehmen. Ich erinnere mich an das, was ich bin; an das, was ich war; an das, was ich sein will. Und daraus schöpfe ich neue Kraft. Neue Kraft für meine Kinder, für mich, für den Alltag, für die Familie.

Ich setze mich dafür nicht hin und chill mich auf der Couch. Nein. Ich schließe dabei nicht einmal die Augen. Das erlaubt die Zeit oft nicht.

ICH LASSE EINFACH MEINEN GEDANKEN FREIEN LAUF.

Niemand kann mir meine Träume nehmen. Ich kann von der Zukunft träumen, kann mir kurz eine Auszeit nehmen, kann mich an schöne Orte träumen oder in tolle Situationen. Aber das wichtigste ist: ich kann es mir für einen Augenblick gut gehen lassen. Kann Kräfte tanken. Und das, ohne jemanden zwangsläufig daran teilhaben zu lassen.

Das nimmt auch ein wenig die schwere Ernsthaftigkeit heraus.

Und manchmal, wenn ich mit meiner Tochter auf dem Spielplatz herum tobe, dann tobe ich nicht als Erwachsene – sondern als Klára, die 4-Jährige. Wenn ich in einer selbstgemachten „Höhle“ mit ihr sitze, die wir aus Stühlen und darüber hängenden Decken gebaut haben, Kissen hineingestopft haben und unseren Tee drin trinken, dann trinke ich diesen Tee nicht als 40-Jährige! Denn in dieser Höhle bin ich wieder vier. Und das macht so Spaß. Denn manchmal muss man einfach machen – ohne ständig diese blöden Konsequenzen im Hinterkopf zu sehen.

Vor allem macht es aber Spaß, meiner Tochter zuzusehen, wie es ihr Spaß macht und wie glücklich sie dabei ist. Und dann teilen wir uns dieses Glück.

Und wenn ich abends im Bett liege, dann lasse ich meinen Tag nochmal kurz Revue passieren und erfreue mich daran, so viel Spaß gehabt zu haben. Denn ich war wieder vier. Denn ich habe wieder geträumt. Denn ich war wieder ich selbst.

Und das ist eine Eigenschaft, welche ich ins Jahr 2020 mitnehmen möchte: das Träumen ❤️

Und dieses Jahr habe ich auch einen Vorsatz: Den Ernst des Alltags ab und zu mit Träumen beiseite schieben und den Helden meiner Kindheit Raum zu geben ⭐

Aber nun zu euch, meine treuen Leser:

Träumt ihr auch im Alltag?

Und zum Thema „Vorsätze“: Welche Vorsätze habt ihr?

In diesem Sinne wünsche ich euch eine gute Nacht und süße Träume.

Ahoj,

eure Klára

PS: Sämtliche Rechtschreibfehler sind ausdrücklich vom Autor erwünscht und dienen der allgemeinen Belustigung 😉

16 Wochen liegen /aka/ meine Abwesenheit /aka/ Schwangerschaftskomplikationen par excellence /aka/ Zeit-Totschlagen leicht gemacht (Teil 2)

Heute kommen endlich meine Ideen und Anregungen für euch, welche so häufig angefragt wurden

Dabei ist es tatsächlich egal, weswegen man bettlägrig ist. Ob mit Beinbruch oder nach einer schweren Operation, mit Schwangerschaftskomplikationen oder mit einer Erkältung. Meine Tipps und Tricks sind für jeden umsetzbar. Wobei ich an dieser Stelle betonen möchte, dass ich NIEMANDEM so eine Zeit des Liegens wünsche und hoffe, dass niemals jemand von euch ans Bett „gefesselt“ sein wird! Den ersten Teil dieser Serie könnt ihr hier nachlesen.

Danke für die tolle Einleitung, Klára – kannst du aber bitte endlich zum Punkt kommen?!?

Es ist unglaublich, wie erfinderisch eine liegende Schwangere wird 😉 Zum einen kann auf diverse mobile Endgeräte zurückgegriffen werden um sich die interessantesten Dokumentationen anzusehen. Ich würde mich zwar nicht als Expertin bezeichnen, aber nach all den Mittelalter-Dokumentationen bin ich nahe dran, im Club der Historiker aufgenommen zu werden 😀

Dann natürlich ganz old-school: Bücher. Diese Dinger mit den Papierseiten, welche umgeblättert werden können. Diese Dinger, in welchen nicht gescrollt werden kann 😉

Von denen habe ich unglaublich viele gelesen. Meine beste Freundin war so taktvoll und hat mir das Buch „Die Liegenden“ mitgegeben. Ein sehr vielversprechender Titel und im Übrigen ein tolles Buch! Aber auch die ein oder andere Zeitschrift habe ich mir zu Gemüte geführt. So zur Abwechslung 😉 Und wer nicht auf´s scrollen verzichten kann: es gibt super viele Blogs im Netz, welche die spannendsten Themen umfassen: ob Basteln, Elternratgeber, Koch- oder Backblogs, Bücherrezensionen oder oder oder. Für Bücherrezensionen kann ich den Blog von der lieben Luna wärmstens empfehlen. Da kann man sich drin verlieren!

Und selbstverständlich habe ich auch auf Handarbeiten zurückgegriffen, sofern ich zu Hause brüten durfte und frei von venösen Zugängen war.

Ich habe für meine Tochter Socken gestrickt, ebenso für meinen damals noch ungeborenen Sohn, für meine Freundin und für mich selbst auch. Nicht dass ich besonders begabt bin; die Socken unterscheiden sich oft in ihren farblichen Abstufungen, da ich die Übergänge nicht allzu professionell hinbekomme, aber sie sitzen zumindest. Und in einer moderaten Farbe sehen sie noch nicht mal ALLZU selbstgestrickt aus.

Des Weiteren habe ich 3 Mützen für meine Tochter gehäkelt, 2 für meinen Sohn, Stulpen für meine Freundin, … Ich könnte also langsam einen Online-Selfmade-Shop für Gestricktes und Gehäkeltes eröffnen. Fraglich wäre nur, ob jemand für meine großartigen Werke tatsächlich auch bezahlen würde 😀

Und es gibt noch Spiele. Natürlich spielte ich Spiele mit meiner Kleinen in Form von Memory, Domino und diversen Brettspielen, jedoch gibt es auch offline-Spiele für das Smartphone. Ich stehe nicht auf online-Spiele, da ich nie sicher sein konnte, ob ich im nächsten Krankenhaus ausreichend Internet habe und so habe ich das Internet bereits zuvor durchforstet um offline-Spiele runterzuladen. Und ich habe einiges gefunden – egal ob Rollenspiele, Jump & Run – oder Denkspiele. Das Netz ist voll davon und somit ist für mich die Auswahl recht groß.

Dann wäre da natürlich noch die Arbeit. Klar, als Angestellte ist man wohl längst krank geschrieben oder im Mutterschutz, als Freiberuflerin eher nicht. Und so habe ich immer alle wichtigen Ideen notiert und auch versucht in den sozialen Medien umzusetzen. Oft saß ich Stunden an einer Idee, welche ich dann wieder verworfen habe, da sie letztendlich doch nicht das Ergebnis ausspuckte, welches ich mir erwartet hatte. Aber trotzdem sind auch einige Ideen umsetzbar gewesen und wurden auch genau so durchgeführt.

Last but not least ist da aber noch die wichtigste Komponente, mit der die Zeit vergeht, wie im Fluge: Family & Friends. Nichts auf der Welt kann einem die Krankenhausaufenthalte so angenehm gestalten wie Besuche. Und ich hatte reichlich davon.

Zum Glück war ich auch immer mit sehr lieben Mädels auf´m Zimmer und hatte somit auch immer Gesellschaft.

Klar ist es nervig, keinerlei Privatsphäre zu haben, aber mit der Zeit gewöhnt man sich daran, seinen kleinen Kreis um sich aufzubauen und diesen zu seinem persönlichen Territorium zu ernennen.

Deswegen möchte ich abschließend noch kurz schreiben: Egal wie eure Schwangerschaft verläuft und egal was andere sagen oder denken: Wenn ihr euch in der Schwangerschaft nicht wohl fühlt, dann holt euch Hilfe. Niemand muss da alleine durch!

In diesem Sinne … bleibt gesund und haltet euch als Patient von Krankenhäusern fern 😉

Ahoj,

eure Klára

16 Wochen liegen aka meine Abwesenheit aka Schwangerschaftskomplikationen par excellence aka Zeit-Totschlagen leicht gemacht (Teil 1)

Ich bin wieder da!

Der ein oder andere von euch hat sich sicherlich schon gefragt, wo ich denn so lange gewesen bin. Nun, ich habe leider keinen wunderschönen und erholsamen Urlaub auf den Malediven hinter mir oder einen mit Arbeit vollgepflasterten Terminkalender, dass ich nicht mehr wusste, wie mir geschieht. Nein. Ich bin des Liegens verdammt worden. Anders kann ich es nicht formulieren. Und eines vorweg: Nein, ich habe mir nicht das Bein, die Hüfte oder den Hals gebrochen. So gesehen, ging und geht es mir hervorragend und ich erfülle mich bester Gesundheit.

Ja, und weiter?!? Wieso musstest Du dann liegen, wenn du gesund warst?? Logik???

Nun, der Umstand war tatsächlich ein freudiger. Denn ich erwartete mein zweites Kind, auf welches ich mich übrigens sehr gefreut habe. Und da sich mein Kind ab der Hälfte der Schwangerschaft wohl ebenso auf seine Family gefreut hat, wollte es gerne schnell auf diese Welt kommen. Und schwupps, sind wir bei den klassischen Schwangerschaftskomplikationen mit Gebärmutterhalsverkürzungen, vorzeitigen Wehen und dem ganzen Spaß.

Und um alles in Schach zu halten, musste ich also liegen. Mal in den spannendsten Perinatalzentren Bayerns (zum Teil über 100km von meinem zu Hause entfernt), mal zu Hause, mal in der Klinik nebenan. Und so wird man dann doch erfinderisch, was das Zeit-Totschlagen angeht, besonders, wenn einem keine bzw. nur eine mäßige Internetverbindung zur Verfügung steht.

Außerdem bloggt es sich im Liegen tatsächlich „etwas“ unbequemer als im Sitzen. Selbstverständlich geht es, aber die Wahrscheinlichkeit anschließend auch noch Verspannungen im Nacken-/Schulterbereich zu erleiden ist dann doch ein wenig höher, als im Sitzen. Und so habe ich es lieber gleich bleiben lassen.

Aber noch unangenehmer, als die fiktiven Verspannungen, welche ich mir zuziehen KÖNNTE, wenn ich gebloggt HÄTTE, war die Tatsache, dass ich meine Hände nur bedingt über eine Tastatur habe gleiten lassen können. Immerhin habe ich in den bisherigen 15 Wochen und wenige Tage außerhalb diverser Krankenhäuser verbracht und somit hatte ich selten Unterarme ohne venöse Zugänge. Wenn diese meine Arme nicht ballonartig zuschwellen ließen, waren diese an Stellen angebracht, die es nahezu unmöglich gemacht haben, eine Tastatur adäquat bedienen zu können.

Wie ihr seht, wäre es zwar möglich gewesen zu bloggen, jedoch unter nicht ganz so optimalen Bedingungen.

Der Hauptgrund aber war, dass mir das viele Liegen unglaublich zu Kopf gestiegen ist und ich einfach keinen Nerv hatte, zu schreiben.

Natürlich war ich auch durch die vielen Medikamente, die ich einnehmen musste um die Schwangerschaft zu erhalten, sehr sediert und somit sprühte ich nicht gerade über vor Ideen, was einen Blogpost angeht.

Und jetzt?!? Musst Du nicht mehr liegen, oder was??? Wie lange musstest du denn liegen?

Nun, mittlerweile ist mein Sohn geboren und da muss ich natürlich nicht mehr liegen. Mittlerweile würde ich wieder gerne mehr liegen (bzw. SCHLAFEN!!!), aber man kann es sich halt doch nicht immer aussuchen.

Ich lag also bis zu einer „moderaten“ Schwangerschaftswoche, nämlich 34+0, da ab diesem Zeitpunkt nicht mehr so arg um das Leben meines ungeborenen Kindes gebangt werden musste. Das war ein großer Fortschritt für mich. Ich zählte die Tage bis zur 37. Schwangerschaftswoche, denn dann hieß es, dürfte ich auch wieder aufstehen! Und DAS ist etwas, was ich kaum glauben konnte.

Es war natürlich kein Kinderspiel (?!?) wieder aufstehen zu können, denn die 16 liege-Wochen haben meinem Körper ordentlich zugesetzt. Nicht nur, dass ich einige Kilos mehr zunahm, als in der ersten Schwangerschaft, nein, ich habe auch noch ordentlich an Muskulatur abgebaut. Und sich dann wieder zu bewegen, stellt eine zusätzliche Hürde zu dem riesigen Bauch dar. Aber ich fing langsam an, mich zu bewegen und schnaufte natürlich wie „The Sentinel“, wenn ich Treppen steigen musste. Aber es ging langsam aufwärts – und das war das, was zählte.

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Sag mal Klára, was macht man denn die ganze Zeit, wenn man nur liegen darf?!?

Eine gute Frage. Ich habe tatsächlich sehr vieles „unternommen“, während ich ans Bett „gefesselt“ war. Da sich das aber läppert um 16 Wochen voll zu bekommen, werde ich dies in einem separaten Blogbeitrag niederschreiben.

Soviel also zum Stand der Dinge.

Aber nun zu euch: Wie geht es euch? Sind einige von euch mit den Schwangerschaften auch so „geplagt“ gewesen? Ich hoffe zwar, dass eure Schwangerschaften schön verlaufen/verliefen und ihr diese genießen könnt/konntet, aber falls ihr auch eine Story zu verzeichnen habt, dann nur her damit. Im Moment höre natürlich am liebsten alles über Schwangerschaft und das frische Mami-Dasein.

In diesem Sinne … bleibt positiv!

Ahoj,

eure Klára

Mompreneur, Entrepreneur oder Sidepreneur? (Part 2) – Mit „Tipps“ für Einsteiger und Mütter

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Ich heiße euch herzlich willkommen auf meinem Blog und zum zweiten Teil meines Blogbeitrags zum Thema „Selbständigkeit“. Hier könnt ihr den ersten Teil lesen. Ich teile meine Gedanken zu meinem Business in zwei Teile, da der Beitrag sonst viel zu lang werden würde.
Im ersten Teil habe ich über M@wo:K@ selbst etwas geschrieben, wie es dazu kam, welche Intension dahinter steht und was der Sinn des Ganzen überhaupt ist.


Das ist ja schön und gut – aber über so etwas muss man doch jetzt nicht bloggen, oder?

Doch, genau darüber. Denn es ist nicht einfach gewesen, diesen Schritt zu gehen. Jedenfalls für mich nicht. Viele Gedanken kreisten in meinem Kopf herum und ich hatte selbstverständlich auch viele Zweifel. Zum Beispiel, ob ich das Alles zeitlich überhaupt hinbekomme und ob sich diese knappe Zeit nicht negativ auf die Qualität meiner Arbeit auswirkt. Aber dann legte ich einfach los.
In den wenigen freien Minuten am Tag habe ich meine Ideen vollständig umgesetzt, Accounts geplant, Postings geplant, die SWOT-Analyse erstellt und vervollständigt, den Marketing-Mix und die 4 P´s notiert, mir Gedanken zum Marketing und zur PR gemacht, diese niedergeschrieben und immer wieder mit neuen Inhalten gefüllt.
Das klingt erst mal, nach nicht viel. Könnte man vielleicht auch mal so nebenbei machen. Und es gibt sicherlich einige, die das können. Aber ich nicht. Und so gestaltete sich die ganze Geschichte als große Herausforderung.


Und wie hast du das dann alles geschafft?

Da diese Herausforderung so interessant war und mir so viel Spaß gemacht hat, habe ich wirklich jede freie Minute genutzt um an dem M@wo:K@-Konzept zu arbeiten. Und das kann ich wirklich jedem nur empfehlen. Gerade, wenn die Zeit – aus welchem Grund auch immer – knapp bemessen ist: nutze jede freie Minute, um deine Gedanken zu (digitalem) Papier zu bringen.
Hier darf aber nicht vergessen werden, dass ich natürlich nicht alleine dastand – Markus hat selbstverständlich den Löwen-Anteil erledigt. Ohne ihn, wäre M@wo:K@ noch lange nicht da, wo M@wo:K@ steht.
Meine zweite Empfehlung an alle, die über eine selbständigkeit nachdenken: Optimale Zeiteinteilung.
Ich habe versucht – wie in meinem Studium zum Social Media Manager – möglichst effektiv mit dem Eisenhower-Prinzip zu arbeiten. Ausnahmen und Zwischenfälle gibt es auch mit diesem System. Aber auch diese müssen einfach von vornherein mit einberechnet werden. Denn zum größten Teil hat dieses Prinzip auch funktioniert. Jedenfalls so gut, dass ich für meinen Teil behaupten kann, dass mir dieses Prinzip in meinem Alltag tatsächlich sehr geholfen hat und ich ohne Eisenhower sicherlich öfters ins Straucheln geraten wäre. Das Prinzip wird nicht nur auf die eigentliche Arbeit angewendet, sondern auf meinen gesamten Alltag.

Und für alle Mama´s hier noch ein zusätzlicher Tipp: Ich habe meinen Haushalt in Kategorien eingeteilt und ihn immer etappenweise erledigt. So hatte ich prinzipiell zur Mittagsschlafzeit meiner Kleinen immer eine gute Stunde Zeit um mich an den Rechner zu setzen. Ebenso auch abends, wenn meine Kleine schlief, hatte ich mir die Zeit genommen um meine Ideen auszuarbeiten. Da ich immer eine gewisse Inspirationszeit mit einplanen muss, wird die Zeit somit knapp. Mich erst in meine Gedanken einzuarbeiten ist eine Sache – dies dann auch „zu digitalem Papier zu bringen“ eine andere. Ich habe geschrieben und wieder gelöscht. Wieder neu erstellt und umgearbeitet. Erneut gelöscht und völlig neu angesetzt. So etwas dauert seine Zeit – jedenfalls bei mir. Aber es fruchtet.
Und nicht selten saß und sitze ich immer noch bis um 2 Uhr in der früh am PC, völlig übermüdet, aber happy über meinem Gedankenwust und meinen Ideen und versuche alles möglichst geordnet nieder zu schreiben. So wie jetzt. Es ist nämlich zum Zeitpunkt dieser gerade geschriebenen Zeilen 01:35 Uhr. Aber so etwas muss ich ausnutzen. Gerade habe ich noch an einem Konzept bezüglich Twitter gearbeitet und prompt kam mir in den Sinn, meinen letzte Woche veröffentlichten Blogbeitrag zu vervollständigen. Und das ist auch schon mein nächster Tipp: nutze deine Kreativität und deine Ideen, wann immer es sich ergibt. Du bist kreativ um Mitternacht? Dann setze dich hin und arbeite ein Teil deines Konzeptes aus. Nimm dir eine Zeitspanne vor (zum Beispiel 30 Minuten) und gib in dieser Zeit ALLES! Nutze deine Stärke genau in dem Moment, in welchem sie gerade am präsentesten sind! Überarbeiten kannst du diese auch am nächsten Tag oder das nächste mal, wenn es dir deine Zeit erlaubt und du dir die Zeit dafür nehmen kannst.

Das hört sich ziemlich stressig an – keiner hat gesagt, dass es ein Zuckerschlecken ist. Aber es ist eine Möglichkeit voran zu kommen. Und hinsichtlich dessen, dass dies nur eine bestimmte Zeitspanne ist, welche irgendwann in die Routine wechselt und zur Selbstverständlichkeit wird, ist es eine wunderbare Art und Weise, diese Zeit optimiert (aus) zu nutzen.


Aber Klára, du willst doch nicht dauernd so weiter machen?!? Das macht doch auf Dauer auch keinen Spaß, sich ständig so abhetzen zu müssen!!

Das stimmt allerdings. Auf Dauer würde das zu keinem befriedigenden Ergebnis führen, man würde nur noch auf dem Zahnfleisch kriechen und im Endeffekt entweder aufgeben oder daran zerbrechen.
Aber ich wäre nicht Klára, wenn ich nicht noch ein Ass im Ärmel hätte: den Kindergarten.
Mein Mädchen geht seit kurzer Zeit in den Kindergarten und so habe ich dann in der früh immer ein paar Stunden Zeit um mich voller Elan und vor allem IN RUHE hinzusetzen und meine Konzepte zu optimieren. Und dies ist auch mein letzter Tipp für heute: Nutze die Zeit, in welcher du vollkommene Ruhe hast und konzentriert arbeiten kannst für dein Business! Kein Haushalt (siehe oben), keine Chill-out-Area, keine privaten Telefonate. Zuerst die Arbeit und dann die wohl überlegt eingeplante Freizeit. Von 3 freien Stunden kann man 2.5 Stunden sehr effektiv arbeiten und 30 minuten entspannen, meditieren, Sport betreiben oder was auch immer man in seiner Freizeit machen möchte. So bleibt man selbst nicht auf der Strecke und hat auch etwas sinnvolles für seine Arbeit getan. Und eine kleine Belohnung sollte hier eigentlich immer drin sein.

Und so kann M@wo:K@ florieren, wachsen und gedeihen. Das Konzept steht, Interessenten und Kunden sind vorhanden und an Spaß und Freude an der Arbeit, mangelt es Markus und mir auch nicht.

Meine Tipps beziehen sich hier selbstverständlich auf ein Business, welches man/frau von zu Hause aus erledigen kann. Und es sind auch nur solche Tipps, welche mir gut getan haben und mich voranbrachten. Wer sich zum Beispiel mit einem eigenen Geschäft vor Ort selbständig macht, der wird auch einen anderen Alltag als ich haben und somit meine Tipps nicht umsetzen können.
Aber nun zu euch: Seid ihr selbständig? Wenn ja: Warum? Wenn nein: Warum?
Das würde mich wirklich sehr interessieren. Eure Meinung und eure Gedanken dazu.
Jedenfalls wünsche ich euch einen friedlichen Start in die neue Woche! Lasst es euch gut gehen 🙂
Ahoj,
eure Klára

 

 

 

* PS: Wieso habe ich diesen Post als „Werbung“ gekennzeichnet?!? Ganz einfach, ich schreibe hier über mein Business und somit könnte dies als unbezahlte Werbung für M@wo:K@ gesehen werden. Versteht ihr nicht? Das macht nichts. Ich auch nicht.

Die DSGVO, mein Blog und ich

Eigentlich wollte ich mich nicht dazu äußern.

Eigentlich. Aber da mich das Thema tatsächlich mehr oder weniger betrifft, möchte ich jetzt doch ganz gerne meine Meinung dazu kundtun. Immerhin haben erschreckender Weise viele Blogs dicht gemacht 😦

Zuerst möchte ich euch, meine lieben Leser, folgendes wissen lassen:

DisclaimerPic

Aber das nur so am Rande. Ich meine, so funktioniert doch ein Disclaimer, oder etwa nicht?! 😉


Aber nun zum eigentlichen Thema: Die DSGVO.

Ich weiß, ich weiß; es gibt unzählige Blogposts, Zeitungsartikel, Zeitschriftenbeiträge und was es nicht alles gibt, zum Thema DSGVO. Und da dies bereits so zahlreich im Internet vertreten ist, brauche ich hier nicht auch noch meinen Wust hinzufügen. Mir geht es viel mehr darum hier zu erörtern, wie es MIR ALS BLOGGER (wohlgemerkt: eines bisher rein privaten Blogs!) ergeht und wie ich mich nun mit einem Bein im Gefängnis fühle. Ich meine … ganz klar … ich werde Millionen von Euro zahlen, mein Blog schließen und lebenslang ins Gefängnis müssen. Aber auch dies nur so am Rande.

Nein, das ist natürlich völliger Quatsch. Aber die ganze DSGVO-Geschichte ist so traurig, dass ich tatsächlich weinen würde, wenn ich das Ganze nicht ein wenig ins Lächerliche ziehen müsste um dann doch noch darüber zu lachen.

Und wie geht’s dir damit, Klára?

Na ja, um ehrlich zu sein, habe ich – wie viele andere Blogger auch – pünktlich zum 24. Mai diesen Jahres ein wenig Bauchschmerzen bekommen. Ich meine, es ist ja nicht so, als wüssten wir seit fast zwei Jahren, was da auf uns zukommt (?!?). Etwas nervös fingerte ich also an meiner Datenschutzerklärung herum und war trotz allen Bemühungen ein wenig unsicher.
Folge: ich schaltete erst einmal für 3 Tage mein Blog auf „privat“. Aber dann kam plötzlich eine geistige Eingebung: ich dachte mir, ich lasse mich von der allgemeinen Panikmache und unruhestiftenden, negativen DSGVO-Grundstimmung nicht mitziehen und schreibe wieder. Wie bisher auch. Nur mit einer DSGVO-konformen Datenschutzerklärung.

Sicherlich ließe sich etwas fehlerhaftes und nicht DSGVO-konformes in meiner ausführlichen und DSGVO-konformen Datenschutzerklärung finden denn laut meinem Anwalt, kann jeder dahergelaufene „Abmahn“-Anwalt versuchen, mir ans Bein zu p*****; ob dies jedoch bei den Gerichten überhaupt die erste Instanz erreicht, sei dahin gestellt. Jedenfalls bei MEINEM Blog. Meinem WOHLGEMERKT PRIVATEN BLOG.

Aber trotzdem. Es ist auch für viele private Blogger eine nervtötende Angelegenheit, erst einmal eine adäquate und vor allem DSGVO-konforme Datenschutzerklärung zu basteln. Hierzu gibt es aber zum Glück von einigen Anwälten kostenlose Vorlagen im Netz, welche das meiste eines kleinen privaten Blogs bereits abdecken. Und genau DAS habe ich getan. Ich habe noch einiges ergänzen müssen, aber soweit müsste meine Datenschutzerklärung sitzen.

Hast du etwas an deinem Blog geändert?

Kurzum: ja! Und das, obwohl ich überhaupt nichts mit euren Daten mache. Gar nichts. Mich interessiert nämlich eure IP-Adresse nicht. Gar nicht!

Ich habe zum Beispiel die Gravatar-Funktion abgeschaltet, was ich sehr schade finde, da meiner Meinung nach Avatare zu einem Blog und vor allem zu den Kommentaren dazugehören. Aber leider stellen diese kleinen, vom User selbst eingestellten Bildchen, eine schwere Straftat dar, wenn sie in einer Kommentarfunktion erlaubt werden. Und so habe ich sie vorsichtshalber mal abgeschaltet – ihr wisst schon: Gefängnis und so 😉

Und ihr braucht euren Namen oder eure E-Mail-Adresse nicht anzugeben, wenn ihr meine Blogposts kommentieren wollt. Wobei ich mich freuen würde, wenn ihr das machen würdet. Wenigstens euren Namen oder ein Pseudonym könnt ihr dalassen. Denn Kommentare mit einem Namen lesen sich viel freundlicher und persönlicher als wenn dort „Anonym“ steht. Aber es ist nicht notwendig. Immerhin möchte ich nicht die Todesstrafe erhalten, weil ich gerne den Namen von den Kommentatoren wissen möchte.

Ich habe in meiner DSGVO-konformen Datenschutzerklärung auch Askimet erwähnt, welches Spamkommentare filtert (worüber ich sehr dankbar bin, da sich hier und da mal ein nicht ganz jugendfreies Kommi einschleicht, welches weder ich noch ihr lesen wollt – und Askimet übernimmt für mich hier die Filterfunktion! Ha! Da war schon wieder so ein böses Wort! Filter! Aber das Wort passt dann eher zu den noch böseren Worten: Artikel 13!!!) und Google Analytics, welches ich selbstverständlich nicht nutze, obwohl ich es könnte, weil ich damit umgehen kann. Tue ich aber nicht. Und trotzdem steht es in meiner höchst DSGVO-konformen Datenschutzerklärung drin. Willkommen im totalen Chaos.

Klára, was hältst du von der ganzen DSGVO-Geschichte?

Nun, ich finde die Idee dahinter, User vor dem Internet zu „schützen“, unglaublich großartig. Aber leider nicht wirklich praktikabel – wie man ja deutlich sehen kann. Es ist ein schwieriges Thema, denn man könnte jetzt auch hart sein und mit böser Zunge behaupten: „Wer keine Ahnung vom Internet hat, hat die Finger davon zu lassen. Und wer unbedacht auf irgendwelchen Pornoseiten herumsurfen muss, braucht sich nicht zu wundern, wenn er sich Viren, Trojaner und sonstiges Gedöns einfängt und seine Daten geklaut und für viel Geld an irgendwelche zwielichtigen Firmen verkauft werden.“ *hust*
Aber das tun wir ja nicht. Wir möchten hier sachlich erörtern und nicht urteilen. Und das Problem ist, dass ich gar nicht mit meinem Internet-Explorer ins Darkweb muss, um mir irgendwelche Unannehmlichkeiten einzufangen und meine Daten klauen zu lassen. Das geht nämlich auch einfach so. Da brauche ich nur über eine der meistbenutztesten Suchmaschinen irgendwelche Shops besuchen und mir eine tolle Jeans bestellen. Und fupps! Schon ist es passiert. Meine Daten sind geklaut, verkauft und vergewaltigt worden. Ähm… oder so ähnlich.

Jedenfalls sind wir uns einig, wenn ich wage zu behaupten, dass Cookies nervig sind. Ich selber habe noch gut einundhalb Jahre nachdem ich bereits mein Kind zur Welt gebracht habe, Werbung für Umstandsmode erhalten. Als wäre ich eine Elefantenkuh, welche ihr Kind 22 Monate austrägt. Folglich sind Cookies nervig. Aber es gibt noch so einiges, was nervig ist. Nicht nur Cookies. Und das Daten erfasst werden, ist – denke ich – auch jedem klar. Jedenfalls den meisten von uns. Oder etwa nicht???

Da beginnt nämlich das Problem:

Dass viele User nicht wissen, WAS im Hintergrund alles passiert. Sei es, dass sie keine Zeit haben, sich zu erkundigen, sei es, dass sie keine Lust haben sich zu erkundigen, oder sei es einfach dass sie gar nicht auf die Idee kommen, es könnte etwas im Hintergrund ablaufen. Wieso sollten sie auch? Muss ich denn jetzt schon immer Angst haben, hintergangen oder ausgeraubt zu werden, wenn ich einen Schritt tue?

Andererseits … wenn wir auf den Münchner Christkindlmarkt gehen, werde ich meine tausende-von-Euro-teure Louis Vuitton Handtasche (die ich nicht habe) mit meinem unbezahlbaren Gucci Geldbeutel (welchen ich ebenso nicht besitze) auch nicht offen am Rücken geschnallt tragen, damit jeder hineingreifen kann. Jeder weiss, was auf dem Christkindlmarkt los ist und trägt nach Möglichkeit überhaupt keine Tasche mit sich herum.

Wie ihr sehen könnt, es gibt immer zwei Seiten. Ich verstehe beide. Auf der einen Seite frage ich mich, wieso es immer und überall jemanden geben muss, der eine Situation schamlos für sich ausnutzen muss und aus allem für sich selbst etwas herausschlagen muss. Ich finde es zum Beispiel sehr schade, dass das sogenannte berühmte „Wort“ kaum noch etwas wert ist. Stell dir mal vor, du möchtest bei einem Autohändler ein Auto kaufen und er gibt die die Hand drauf, dass das Auto für 800€ in einwandfreiem Zustand ist … wer von uns würde ihm das glauben? Du? Ich? Wer von uns würde sich das nicht auch schriftlich geben lassen???

Auf der anderen Seite finde ich es fast schon fahrlässig, einem Handschlag zu glauben. Ich habe es nämlich nicht nur in meinem Bekanntenkreis sondern oft genug am eigenen Leibe spüren müssen, wie es ist, wenn z.B. der Chef seine versprochene Gehaltserhöhung nicht einhält oder wenn der Vermieter einem die angeblich perfekt abgedichtete Dachgeschosswohnung vermietet, in welcher dann im Sommer Sauna-ähnliche Zustände herrschen.

Und im Internet läuft es leider nicht weniger asozial ab.

Und was kann ich dagegen tun?

Ich empfehle hier, sich wirklich von jemanden, der sich wirklich auskennt, ein wenig über die Risiken und Gefahren des Internets aufklären zu lassen. Besondern „Neulinge“, die bis Dato noch keine oder sehr wenig Erfahrungen mit dem Internet sammelten (ich habe tatsächlich mal gehört, dass es solche Menschen geben soll 😉 ).

Es ist wichtig zu wissen, dass trotz DSGVO nach wie vor Daten „geklaut“ und verkauft, nach wie vor Cookies gestreut und Viren, Trojaner, Würmer, Malware, Spyware, Backdoors, Scareware, Ransomware etc. im Internet ihr Unwesen treiben.

Tip: holt euch einen adäquaten Browser, surft nicht auf unseriösen Seiten herum, wählt eine diskrete Suchmaschine und holt um um Himmels Willen einen vertrauensvollen (?!?) Virenscanner und eine gutsituierte Firewall. Wenn ihr euren PC dann noch regelmäßig (REGELMÄSSIG!!) auf das ganze Gedöns, was man sich so im Internet einfangen kann, überprüft, seid ihr schon mal … na ja … vielleicht nicht ganz safe, aber safer. You know?!?

Aber nun zu euch: mich würde es brennend interessieren, was ihr von der DSGVO haltet. Betrifft es euch auch? Wenn ja: was tut ihr dafür/dagegen? Oder verschwendet ihr keinen Gedanken daran?

Lasst uns völlig straffrei ohne Gravatare in den Kommentaren anonym darüber diskutieren 🙂

In diesem Sinne… wünsche ich euch eine entspannte rest-Woche.

Ahoj,
eure Klára

Klára auf der re:publica 2018 bzw. #rp18 #mcb18 und ein ganz persönlicher Überblick

Es ist getan. Die re:publica 18 ist vorbei. Und diesmal war auch ich dabei. Es waren 4 Tage voller bunter Eindrücke, amüsanter Gespräche, fachlicher Vorträge und interessanter Begegnungen.

 

Welche Sessions hast du besucht?

Nun, als erstes habe ich mir … halt! Stop! Ich möchte hier doch gar nicht über die Vorträge schreiben, sondern einfach meine persönliche Meinung zu dem gesamten Event. Wer sich (noch) einmal ansehen möchte, welche Sessions geboten waren, kann das hier auf der re:publica Homepage machen

Kurzum: die DSGVO und Algorithmen haben mich am meisten gefuchst und so habe ich diese Sessions dann ganz besonders favorisieirt. Es wurden (fast) alle Sessions auf der re:publica aufgezeichnet und ihr könnt sie hier auf YouTube sehen. Wie das so auf „Messen“ ist, haben sich auch für mich und mein Interesse leider einige Vorträge zeitlich überschnitten und so habe ich mir im Nachhinein einige von ihnen auf YouTube angesehen. Zwei von ihnen möchte ich euch jedoch hier explizit verlinken: Der Vortrag von Sascha Lobo und der von Henning Krieg und Thorsten Feldmann. Es waren für mich meine persönlichen Highlights.

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Sascha Lobo auf der re:publica18

 

Was hat dir besonders gut gefallen?

Die Stimmung! Die Stimmung war sowas von locker und die Leute waren alle cool drauf. Jedenfalls die, denen ich begegnet bin oder mit welchen ich kollidierte, während ich Fotos oder Videos aufgezeichnet habe 😀

Überall schwebten Seifenblasen durch die Luft, Musik spielte überall dort, wo keine Vorträge waren, Getränke en masse und selbst vegan konnte man dort schlemmen. Das war auch bitter notwendig, denn wenn man sich dort bereits auch nur einen halben Tag aufhält und von Vortrag zu Vortrag eilt, muss einem ja auch Energie gewährleistet werden. Und so habe ich mir die allerbesten Tapioka-Fladen gegönnt (und mir gleich Maniokwurzel-Mehl im Internet bestellt um sie selbst zu machen!) und mir zwischenzeitlich auch mit einigen ehemaligen Social-Media-Mitstudenten die Sonne auf den Bauch scheinen lassen. Alles in Allem war die #rp18 eher wie ein „Festival“ aufgebaut; nur dass man hier auch noch Informationen aus erster Hand erhielt, sich inspirieren lassen und einfach eine schöne Zeit verleben konnte. Genial war auch, dass die Speaker allesamt wirklich sehr kompetent waren – auch wenn der ein oder andere einen wirlich desaströsen Auftritt hinlegte. Aber das ist nur mein persönliches subjektives Empfinden 😉

Das alles hat mir also am besten gefallen.

Und natürlich Berlin!!! Berlin, Berlin und nochmal Berlin. Unser Hotel war sehr sauber, aber das Personal an der Rezeption eine reine arrogante Katastrophe. Gefühlt war dort ein aufgeblasener Gockel neben dem anderen vertreten und man fühlte sich als Gast fast schon schuldig, wenn man einchecken oder gar an der Bar etwas trinken wollte. Unmöglich! Und hey, ich habe selbst einige Zeit im Hotel gearbeitet. Eines davon hatte 4* (Superior) und selbst dort waren die Rezeptionsmitarbeiter nicht sooo extrem eingebildet – arrogant, aber nicht soooo arrogant. Verstehste?!

Dafür waren das Frühstückspersonal und die Zimmermädels reinste Engel! An dieser Stelle ein ganz ganz großes Lob!!

Aber zurück zu meiner Liebe zu Berlin: Diese Stadt ist so wunderbar, wie es bereits Kaiserbase vor 15 Jahren vollkommen richtig erraten haben! Die Straßen, die Architektur, die Luft und so viele

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Im Coffee Balzac

unterschiedliche Persönlichkeiten. Und wie die Stadt riecht! Jede Stadt hat ihren ganz eigenen Geruch. Berlin riecht ein wenig melancholisch – Hamburg dagegen mehr nach Leichtigkeit und München nach Sommer. Nun, ich bezweifle, dass dies wissenschaftlich bewiesen werden kann – besonders, dass Gefühle einen Duft haben können, aber hier geht es ja um keinerlei Erhebung empirischer Daten, sondern um einen ganz subjektiven Eindruck meinerseits.

 

Und was war nicht so der Hit?

Das direkte und indirekte Gehetze von Ort zu Ort, welches vor den Vorträgen entstand, war wirklich etwas nervig. Vor allem, wenn man UNBEDINGT eine Session besuchen wollte – meinen ersten Vortrag habe ich hinter einer Wand zuhörend und stehend verbracht. Geil! Beim zweiten Vortrag wurde die Lage schon entspannter. Da hatte ich stehend wenigstens schon Sicht zur Bühne. Im dritten Vortrag kam ich mir wie ein VIP vor, da ich einen Sitzplatz ergattert habe – Yeah! Aber wie oft saß ich mit -zig anderen einfach auf dem Boden. Denn man möchte ja auch mitschreiben, besonders wenn es um wichtige Informationen z.B. zur am 25. Mai 2018 in Kraft tretenden DSGVO geht! Und es ist auch kein Drama, auf dem Boden zu sitzen.

Und so fand man sich nicht selten in einem völlig überfüllten, stickigen Raum mit zu vielen Menschen und schlechter Sicht. Ich fand es zwar nervig, aber hinsichtlich dessen, dass ich das gesamte Event als „Festival“ betrachtet habe, fühlte ich mich dann doch noch recht wohl 😀

Was ich auch super-schade fand ist, dass sich so viele interessante Sessions bei mir zeitlich überschnitten haben und ich dann eine von mehreren favorisieren musste. Das Problem hatte ich aber auf der Internet-Expo in München auch. Man, dass wir uns im Jahre 2018 noch nicht an mehrere Orte aufteilen können?! 😉

Das sind so die Punkte, die nicht so der Burner waren.

Und auch die Action von der Bundeswehr. Die war leider auch nicht so geil. Aber dies nur am Rande, da ich es persönlich nicht mitbekommen habe, sondern nur davon gehört und im Nachhinein davon gelesen habe.

 

Würdest du die re:publica wieder besuchen? Nächstes Jahr zum Beispiel?

Ja. Definitiv. Nicht nur, weil man wertvolle Infos erhält (klar, die könnte man auch im Internet abrufen – aber es ist nun mal nicht das selbe! Vor allem weil nach jeder Session auch Fragen gestellt werden konnten und zum mit-diskutieren eingeladen wurde.), sondern weil die gesamte Veranstaltung einfach der ultimative Hammer war.

Alles in Allem hat es mir sehr sehr gut gefallen und ich kann die re:publica aus fachlicher als auch aus privater Sicht wärmstens empfehlen.

Und nun zu euch:
Kennt ihr die re:publica? Wart ihr auch dort? Als Speaker? Als Besucher? Seid ihr vom Fach oder als privater Internet-User dort gewesen? Und falls ihr beabsichtigt nicht dort wart: was hat euch davon abgehalten hinzugehen?
Lasst es mich wissen!

In diesem Sinne… wünsche ich euch einen tollen Auftakt ins Wochenende!!

Ahoj,
eure Klára

 

 

PS: Um Sascha Lobos „fauxpas“ zum (Un-)Wort „She-male“ weiß ich Bescheid – um seine Bitte um Entschuldigung ebenso. Dies tut jedoch dem Inhalt seines Vortrages nichts ab.

Die re:publica 18 und meine Vorbereitungen #rp18

Am Mittwoch geht sie los: die re:publica 18.

Für mich ist es das erste mal, dass ich auf der re:publica bin und ich muss sagen, dass ich schon sehr gespannt bin. Sie findet bereits zum zwölften mal statt. Diesmal vom 2. – 4 Mai in der Station Berlin und steht unter dem Motto POP – the power of people. Das lässt sich auch in den Vorträgen erkennen, die u.a. Titel wie „Pop, rights?! Zwischen Netz und Politik“ tragen. Klingt für mich schon mal sehr einladend. Aber von den etwa 500 Sessions gibt es so einige Vorträge, die mich anmachen und die ich besuchen werde. Zum Beispiel den von Sascha Lobo – ein großartiger Autor, Speaker und Social Media Kopf unserer Zeit (und dafür könnt ihr mich ruhig steinigen!); er spricht über „Pop und Anti-Pop – Wie das Internet uns lehrte zu kämpfen. Und wofür.“ Klingt vielversprechend. Insgesamt werden etwa 600 Speaker vorhanden sein – und da ist sicherlich jemand dabei, der mich fesseln wird. Bitte den letzten Satz nicht wortwörtlich nehmen.

Warum fahre ich überhaupt hin?

Nun ja, hinsichtlich der Tatsache, dass ich Social Media Manager bin und mir dort (mehr als nur) Inspiration holen möchte, ist es für mich eine willkommene Möglichkeit, meine (Ex-) Studienkollegen wiederzusehen. Aber auch einige andere Social-Media-Verrückte, welche ich nur aus der virtuellen Welt kenne, kann ich dort endlich im Reallife begegnen. Ob wir uns wohl erkennen werden ? 😉 Desweiteren finde ich die Sessions, welche dort geboten werden sehr hilfreich für die Arbeit als SOMM an sich – immerhin trifft man Gleichgesinnte, die alle ihre eigenen Gedanken zum Thema Social Media haben. Diese können miteinander übereinstimmen, kollidieren oder einfach nur als Muse für andere dienen. Und so ist das der perfekte Ort um sich wieder neuen Input vor Ort zu holen.

Und welche großartigen Vorbereitungen musst dann ausgerechnet DU treffen, Klára?

Nun, obwohl ich kein Speaker auf der re:publica bin sondern lediglich ein Besucher mit einem Early Bird Ticket, treffe auch ich so meine Vorbereitungen.

Zum Beispiel die oben erwähnten Vorträge. Da die re:publica eine Social Media Messe ist, gibt es natürlich eine wunderbar funktionierende App, in welcher Speaker, Vorträge, allg. Temine, Events etc. aufgelistet sind und natürlich auch als Favoriten abgespeichert werden können. Aber als ein Kind der 70er, bin ich nicht NUR digital sondern auch immer noch analog unterwegs und brauche des öfteren schlichtes bedrucktes Papier, mit mich versorgenden Informationen. Also bin ich dabei, mir die Vorträge durchzulesen, zu entscheiden, welche ich definitiv hören möchte und welche für mich nicht ganz so relevant sind und gestrichen werden können, falls sie mit den mich mehr interessierenden Vorträgen kollidieren sollten. Ja nee, is klar?!

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Und das nimmt für mich die meiste Zeit der Vorbereitung in Anspruch. Aber um einigermaßen strukturiert an die Sache heranzugehen, ist dieser Schritt für mich unabdingbar. Und so bringe ich die Liste der gesamten Vorträge mit OpenOffice in eine mich ansprechende Optik, drucke mir diese aus und setze mich mit Netbook, Textmarker und Kaffee hin und beginne anzumarkern, welche Vorträge ich denn tatsächlich besuchen werde. Klingt ein wenig pedantisch – klingt ein wenig paranoid. Ist auch so!

Dann gibt es da noch die Tatsache, dass ich in Berlin meine (zum Teil ehemaligen) Studienkollegen treffe und mit ihnen natürlich auch das ein oder andere (Fach-) Gespräch führen möchte – eventuell abends bei einem alkoholfreien Pils (do you remember? Hamburg ❤). Nun, das ist alles überhaupt kein Problem, wenn man denn tatsächlich alleine reist. Da ich aber völlig jenseits von Gut und Böse bin und meine gesamte Sippe mitschleppe, gestaltet sich die abendliche Planung dann doch etwas schwieriger, da Kind nach einem Papa-Tag auch etwas von Mama abbekommen möchte. Verständlich. Deswegen nehme ich sie ja auch mit – Ich kann halt dann doch noch nicht völlig ohne meine Tochter. Und so müssen die Vorträge mit der Familie und den Studienkollegen unter einen Hut gebracht werden. Auch das wird peinlichst auf meiner selbst erstellten Liste dokumentiert!!! Logisch, oder?

Und last but not least ist da noch das Gepäck. Aber ich glaube, darüber muss ich nicht wirklich schreiben. Als Family hat man sowieso immer ZU VIEL dabei. Besonders Spielzeug, Kuscheltiere, Puppen, Puzzle … Einfach all das, was man so auf der #rp18 brauchen könnte.

Zum Glück verreise ich minimalistisch. Dann wird wenigstens an einem Platz etwas gespart 😉
Ich benötige lediglich mein Netbook, Block und Stift. Das ist alles. Und natürlich Kleidung. Und Schuhe. Und mein Handy mit Ladegerät. Und Kosmetik … und meinen Timeplaner … und ein paar Handtaschen … und … … …   😀

Aber nun zu euch: Fahrt ihr auch auf die re:publica 18? Was ist eure Intention hin zu fahren? Die Vorträge? Das Event an sich? Oder seid ihr dort als Speaker dabei?
Lasst es mich wissen!

In diesem Sinne … wünsche ich euch morgen einen inspirierenden Start in die (re:publica-) Woche!!

Ahoj,
eure Klára