„Was ist Glück?“ oder auch „Mein erlebtes Oslo.“

* Werbung wegen Markennennung

Einige, die mich auf Instagram oder auf Facebook verfolgen haben es ja bereits mitbekommen: ich war endlich in Oslo.

Endlich? Wieso endlich?

Das ist ganz einfach – ich wollte schon seit ich ein Kind bin nach Norwegen. Da dieses Land nun mal ein wenig teurer für Normalsterbliche ist, habe ich einfach einige Jahre warten müssen, bis es der Geldbeutel hergab. Um genau zu sein: über zwanzig Jahre! Aber wie es so schön heißt: Gutding will Weile haben. Geil!!! Das wollte ich schon immer mal irgendwo öffentlich schreiben! *lach

Wie alles begann.

Die ganze Reise inkl. ihrer Vorbereitungen war schon ein wenig aufregender, als die bisherigen Reisen. Meine Kleine ist nämlich mit ihren knapp drei Jahren zum ersten mal geflogen. Zuerst habe ich mir natürlich unglaublich Gedanken gemacht, wegen dem Druckausgleich, Übelkeit, etc. Ich habe Tipps für irgendwelche Nasentropfen bekommen und für „flugzeugtaugliches“ Spielzeug, … Ich packte also meinen Koffer – wie immer – leicht minimalistisch angehaucht und den Koffer für meine Maus, in welchem sich ein Haufen Spielzeug und übermäßig viel Kleidung befand. Und um es nicht künstlich spannend zu halten: Nein! Ich habe weder Nasentropfen noch dubioses Spielzeug für meine Kleine gebraucht. Ein paar Gummibärchen und ihr heißgeliebter Kräutertee haben es schon erledigt. Der Flug war großartig. Sie hat die ganze Zeit gegluckst und vor Freude geschrien, bis auch der letzte Passagier ganz hinten im Flugzeug endlich wusste, dass wir uns in der Luft befinden, weil wir fliegen 😀
Von München nach Oslo sind es etwa 2 Stunden. Und DIE haben wir wunderbar überstanden – Trotz Holzklasse (und einer nicht ganz so zufriedenstellenden Fluglinie. Aber DAS ist wahrlich ein eigenes Thema und könnte einen ganzen Blogbeitrag füllen.)

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Und dann war ich da!

Einfach so. Es kam mir vor, als hätte eine mir unerklärliche Macht mich dort hin gebeamt. Der Flughafen ist zwar klein, dafür überschaubar und unglaublich angenehm in seiner Atmosphäre. Die Stimmung kam mir nicht so gehetzt und gestresst vor wie in München oder in Köln. Es war mehr so in die Richtung Madeira oder Lanzarote. Und so sammelte ich Kind, Mann und Gepäck ein und düste mit dem Flytoget Airport Express Train vom Lufthavn nach Oslo. Und zwar mitten ins Zentrum.

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Es hat wirklich nur Vorteile gehabt, mitten im Zentrum im Radisson Blu zu übernachten. Denn man ist sofort mitten im Geschehen und bekommt die Stadt mit, wie sie lebt, wie sie atmet und wie sie sich anfühlt. Hautnah. Und das war genau DAS, was ich wollte. Die Atmosphäre zu jeder Tages- und Nachtzeit zu erkunden.

Die Sehenswürdigkeiten

Ganz ehrlich? Wie viele Blogbeiträge gibt es zu dem Thema „Oslo Oper“, „Oslo am Tag“, „Oslo bei Nacht“, „Bars in Oslo“, „Restaurants in Oslo“, … … … ich denke, dass ich nicht übertreibe, wenn ich schreibe: das Internet ist in nahezu allen Sprachen gesättigt von (zum Teil zweitklassigen) Reiseführer-Berichten.
Natürlich war die Oper auch von innen beeindruckend dav
die Festung Akershus imposant, der Vigelandsanlegget Skulpturenpark atemberaubendDSC_0400
und das königliche Schloss märchenhaf. Aber das könnt ihr getrost auf anderen Blogs und Reiseführern nachlesen. Denn hier geht es nicht um Fakten. Hier geht es um das Gefühl, welches Oslo in mir geweckt hat. Das Gefühl von Freiheit und Unabhängigkeit gepaart mit Toleranz und einer enormen Prise Humor.
Und da komme nicht umher mich zu fragen: „Wieso ist das in anderen Städten dieser Welt nicht auch so gewesen?“ Musste ich denn tatsächlich fast/nur 1.600 Kilometer zurücklegen um diese Erkenntnis zu gewinnen? Woran liegt es, dass mich gerade diese Stadt im hohen Norden so fesselt? Wieso nicht Ciutadella? Oder Arrecife? Städte mit dieser gewissen südländischen Leichtigkeit, wo das Land nach Meer und das Meer nach Himmel duftet.
Wie dem auch sei – ich für meinen Teil habe in Oslo ein ganz großes Stück meines Herzens zurückgelassen. Und es schmerzte gar sehr, als ich mich einige Tage später wieder auf dem Flughafen Oslo wiederfand. Denn ich wollte nicht weg. Ich wollte nicht zurück.

Ok, Klára. Aber DAS ist ja nichts ungewöhnliches bei dir!

Stimmt! Ich verliebe mich schnell in die weite Ferne und wollte bisher in fast jedes Land ziehen, in welchem ich Urlaub gemacht habe. Wie lange habe ich von Binibèquer Vell geträumt – und tue dies immer noch! Besonders, wenn ich meinen weißen Jumpsuit trage, welcher so weiß ist, wie die weiß getünchten Häuser dort. Und wie wenig wollte ich aus Teguise weg, mit seinen geheimnisvollen Gässchen und bunten Häuschen. In Funchal war es kein bisschen anders – ich bin diese steilen Hänge der Stadt auf- und abgelaufen und habe mich schon zwischen den Blütenwänden leben sehen. Abgesehen davon, gibt es dort tolle Schuh-Geschäfte 😉

Aber was ist denn jetzt an Oslo so toll, Klára?

Das weiß ich nicht. Ich weiß nur eins: In Oslo ist es anders. Anders als überall sonst auf der Welt. Denn ich fühlte mich einfach nur wohl. Ausschließlich wohl. Aber nicht so Urlaubs-wohl, sondern so … so … integriert. Die Stadt ist bunt und hat eine so unglaublich positive Ausstrahlung, dass ich diese gerne mitgenommen hätte. Eine so bunt-gewürfelte Stadt ist mir selten untergekommen.

Der einzige „Nachteil“ von Norwegen ist, dass ich mit meinen 1,59 cm „ein wenig kleiner“ als der Durchschnitts-Norweger liege. Die Bevölkerung scheint nämlich gefühlt 3,5 m Körpergröße zu besitzen, was in mir das leicht verstörende Gefühl weckt, ich sei ein Hobbit. Ein Hobbit im Reich der Elben. Aber darüber kann ich hinwegsehen. (Na? Gecheckt? Wortwitz und so!)

Unabhängig von meinem Zwergentum hatte ich in Oslo das Gefühl, dass alles stimmt. Die Gebäude, die Menschen, die Gefühle, die Gärten, das Wasser… aber eines ist mir besonders aufgefallen: Jede große (Haupt-) Stadt hat hier und da eine „unangenehme“ Ecke. Eine Ecke, an welcher man ungern vorbei geht, weil sich doch Personengruppen aufhalten, welchen man nicht begegnen möchte. Und schon gar nicht bei Nacht. Als Frau. Alleine. Aber diese Ecken habe ich dort nicht wahrgenommen. Nun, es kann sein, dass ich diese Ecken nicht „bewusst“ wahrgenommen habe, oder gar nicht wahrnehmen wollte. Deswegen ist dies auch ein ganz persönlicher Bericht über mein erlebtes Oslo.

Nun kann behauptet werden, dass man zuerst mit sich selbst zufrieden sein soll und diese Zufriedenheit nicht im Außen gefunden werden kann. Da würde auch kein Umzug helfen.

Gegenaussage: Wenn man schon zufrieden und glücklich ist – dann braucht es keinen speziellen Ort um „noch glücklicher“ zu werden. Man kann dieses Gefühl des Glücks doch einfach mitnehmen. Oder etwa nicht?! Denn Glück kann man ja bekanntermaßen nicht haben. Glücklich kann man nur sein.

Vielleicht kann ein Ort einem kein Glück bescheren. Aber vielleicht kann das Glück einen Ort noch mehr verzaubern. Denn DAS kann Glück: es kann zaubern 😉
Und so hinterlasse ich ein großes Stück meines Herzens in dieser einen besonderen Stadt, die mich zum Nachdenken und zum Lachen gebracht hat. Zum Staunen und zum Durchatmen. Zum Leben und zum Träumen. Genau das. Denn das ist mein erlebtes Oslo.
Aber nun zu euch: Gibt es eine Stadt, die euch so begeistert (hat)?
Lasst es mich wissen!

In diesem Sinne… wünsche ich euch einen Glück-vollen Rest-Sonntag.
Ahoj,
eure Klára

Blogparade und was Wünsche mit Träumen zu tun haben

Eine Blogparade und der Hashtag #visionlb

Anlässlich der von meiner lieben Studienkollegin und großartigen Bloggerin Laura Butera ins Leben gerufenen Blogparade mit dem Hashtag #visionlb an welcher ich von Herzen gerne teilnehme, möchte ich dies gleich zum Anlass einer kleinen Umstrukturierung meiner Beiträge nehmen und einige meiner Gedanken und auch Gefühle zum Thema Wünsche und Träumen festhalten. Und das ist in der Tat ungewöhnlich.

Eine kleine Änderung

Denn normalerweise schreibe ich über Tatsachen, über Erlebtes und über Gelerntes. Immer steht der „Mehrwert“ im Vordergrund und ihr, meine lieben Leser, sollt nicht nur lesen sonder auch immer etwas für euch (an Wissen) mitnehmen. Es ist erstaunlich, das eine Blogparade dies tatsächlich ins Wanken bringt. Aber ins positive Wanken! Denn ich würde liebend gerne einfach auch mal nur darauf los schreiben ohne vorher zu Recherchieren ob das Geschriebene denn tatsächlich wahr ist und natürlich mit hinterlegten Passagen, Links und Paragraphen. Selbstverständlich möchte ich sehr gerne mein frisch erworbenes (Social Media -) Wissen mit euch teilen, aber eben nicht nur dies.

Oft möchte ich euch gerne einfach an meinen Gedanken und Gefühlen teilhaben lassen und euch mitnehmen in meine Welt der Träume und Wünsche. Wobei wir hier schon beim eigentlichen Thema sind.

Was Wünsche mit Träumen zu tun haben

Für dieses Jahr wünsche ich mir nämlich, dass meine Familie und meine Freunde gesund bleiben / werden und dass bestehende Konflikte in Frieden gelöst werden können. In meinen Träumen sieht es etwas anders aus. Denn in meinen Träumen sind bereits alle gesund und als friedliebender Mensch gibt es in meinen Träumen keine (nennenswerten) Konflikte. Natürlich sind Konflikte für unsere zwischenmenschlichen Beziehungen wichtig, aber darum geht es ja beim Träumen nicht 😉

Ich wünsche mir außerdem, dass ich einen tollen Abschluss als Social Media Manager hinlege. Ein 1er-Schnitt wäre großartig! Und dass sich meine Zähne wieder erholen. Denn diese permanenten Zahnschmerzen sind wirklich sehr unangenehm und bewirken leider oft, dass ich nicht so gut gelaunt bin. Zum Glück gibt es da aber eine kleine fast 3-Jährige Maus, die meiner Serotonin- und Dopaminausschüttung auf die Sprünge hilft und mich somit fast immer lächeln und den Schmerz fast vergessen lässt ❤

Dieses Jahr erfüllt sich auch ein Kindheitstraum: ich werde nach Norwegen reisen. Das Land faszinierte mich schon als Kind. Aber hinsichtlich der hohen Kosten für eine Norwegen-Reise, blieb mir dieses Ziel immer verwehrt. Außerdem muss sich auch erst einmal jemand finden, der mit einem in den hohen Norden reist und nicht im Süden seinen Urlaub verbringen möchte. Es sei denn man verreist alleine – aber dafür bin ich nicht der Typ. Ich teile gerne Erlebtes und am liebsten vor Ort und am allerliebsten natürlich mit meiner Familie. Und ich freue mich so sehr darauf!! ❤

Manchmal, ja manchmal gehen Träume in Wünsche über – und erfüllen sich! Und vielleicht sind Wünsche und Träume gar nicht so unterschiedlich …

Und nun zu euch:
Was meint ihr dazu? Glaubt ihr daran, dass sich Wünsche und Träume erfüllen können? Oder bleiben sie doch eben nur Wünsche und Träume? Sind eure Wünsche oder Träume schon mal in Erfüllung gegangen?

In diesem Sinne wünsche ich euch ein traumhaftes Pfiingsfest und sende euch
herzliche Grüße und ein Ahoj,
eure Klára