Mompreneur, Entrepreneur oder Sidepreneur? – Klara macht sich selbständig aka Was treibe ich da eigentlich? (Ein Akt in zwei Teilen. Part 1)

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Tja, wie soll ich anfangen? Eigentlich ist es nicht schwierig, über mein Business zu schreiben, aber ich möchte hier gerne ein wenig mehr auf meine Wortwahl achten. Immerhin soll das Ganze ja seriös rüber kommen und so. Oder lieber nicht? Doch lieber im Klára-Stil?

Mensch, Klára! Komm einfach mal zum Punkt.

Na gut. Dann will ich das mal probieren – Jedoch ohne Gewähr 😉 Ich kann mich ja bekanntlich nicht kurz halten und kurz fassen sowieso nicht. Ich schweife gerne aus und benutze mal mehr mal weniger Metaphern. Aber wie schon gesagt – ich versuche mal, mich kurz zu fassen. Deswegen schreibe ich dann doch lieber „frei Schnauze“.

Wie alles begann.

Nun, hier gibt es tatsächlich nicht besonders viel zu erzählen: wie beginnt ein Business? Zuerst war da eine Idee und irgendwann wurde aus der Idee ein fixer Gedanke. Aus dem fixen Gedanken wurde eine Gehirnakrobatik und daraus dann die felsenfeste Überzeugung, dass dies alles fruchten könnte. Und aus einer felsenfesten Überzeugung wurden zwei Gehirnakrobaten, die plötzlich noch felsenfester davon überzeugt waren, dass dies alles fruchten könnte. Eines dieser Genies ist Markus und das andere bin ich. Seinem Kopf ist diese Idee entsprungen – ebenso die völlig verrückte Annahme, ich könne dieser Idee etwas beisteuern 😀 Aber der alltägliche Irrsin meiner Gedankenwelt ist hier nun wahrlich fehl am Platze 😉
Und ich möchte hier gar nicht die Tatsachen einer Business-Gründung in den Vordergrund rücken. Denn WIE ein Unternehmen gegründet werden kann, das kann man tatsächlich überall nachlesen. Das gute alte Internet ist voller solcher liebevoller und auch mal mehr, mal weniger sinnvoller Beiträge und (Blog-) Posts. Und dann gibt es da noch viele Coaches, das Arbeitsamt – äh ich meine Agentur für Arbeit – und nicht zu vergessen die vielen vielen selbsternannten Experten, die einem für viel Geld null Wissen im Bereich Existenzgründung verkaufen möchten. Wie ihr seht, ihr habt eine breite Palette an Möglichkeiten euch darüber zu erkundigen.
Ich möchte euch hier diese ganze Geschichte mal aus der Sicht einer Frau und Mutter schildern, die gerade eine dreijährige „Elternzeit“ hinter sich hat. Mit allen Höhen und Tiefen.

Am Anfang war … erst mal nichts.

Nun, vielleicht ist dies nicht gerade der blühende Anfang eines beruflichen Neustarts. Viele würden jetzt erwarten, dass ich so etwas schreibe wie „ Ich war absolut begeistert!“ und „Die Ideen sprudelten nur so aus mir heraus!“ oder gar „Ich konnte es kaum erwarten, mich an den PC zu setzen und loszulegen!“. Ähm … für viele mag diese anfängliche Euphorie sicherlich zutreffen. Und diese darf und sollte vielleicht auch zu Beginn vorhanden sein um mit geballter Energie starten zu können. Aber wenn du eine permanent unausgeschlafene und völlig übermüdete Mutter eines dreijährigen Wirbelwindes bist, die zeitlich sowieso schon nicht mehr weiß, wie sie sich aus 24 Stunden am Tag überhaupt mal eine halbe Stunde abzwacken soll, dann besteht die anfängliche Euphorie aus einem müden Gähnen und dem anschließendem Versuch eine Mütze voll Schlaf zu erhaschen, ohne dass sich einem kleine Zehen in die Wange bohren, ein kleiner Ellenbogen zwischen den Rippen landet oder irgendwann sogar das ganze Kind auf einem schläft.
Na gut, ich übertreibe mal wieder 😀 Es war tatsächlich so, dass ich zu Beginn viele Ideen hatte. Aber diese mauen 24 Stunden, welche nun mal ein Tag hat, machten mir vorerst einen Strich durch die Rechnung.
Meine Ideen sind gut. Selbstlob stinkt – sagt man ja. Aber in diesem Falle ist das keine Form von Eigenlob. Es ist eine Form der fachlichen Selbst-Anerkennung. Denn ich kann zu Recht behaupten, dass ich im Bereich Social Media Management viele gute Ideen habe, welche auch erfolgreich umgesetzt werden.
Und zum Glück gibt es da Markus. Ohne Ihn wäre M@wo:K@ nämlich nicht DAS, was es heute ist: eine Möglichkeit für KMU´s sich im Social Media Management und in digitaler Kommunikation LEHREN zu lassen.
Social Media Manager gibt es viele und zum Glück gibt es auch viele Gute – sie werden engagiert um für die Unternehmen Strategien zu erstellen, Accounts auf diversen Plattformen zu erstellen, diese dann zu füttern, PR und Marketing zu übernehmen, Krisenmanagement zu koordinieren und und und. Dazu habe ich aber bereits einen Blogbeitrag geschrieben.
Nur der Ansatz ist hier ein anderer: Wir übernehmen nicht die Arbeit für die Firmen und erstellen, koordinieren und verwalten ihre Internetpräsenz – wir zeigen ihnen, wie sie selbst, erfolgreich zum Beispiel im Social Media Marketing aktiv werden können!
Die Idee klingt gut. Die Idee ist gut. Die Idee ist sogar so gut, dass daraus tatsächlich ein Dozenten-Team wurde, welches diese Aufgabe in Angriff nimmt: Markus und Klára. Und es werden noch Gastdozenten bei M@wo:K@ folgen.

Und was ist der Sinn des Ganzen?!?

Der Sinn besteht darin, Unternehmer und ihr Team darin zu unterrichten und zu schulen, im Social Media Bereich selbst Hand anzulegen. Zu wissen, WIE man professionell einen Facebook-Account erstellt und pflegt, wie sich um die Community gekümmert wird, was zu tun ist im Falle eines Shitstorms. Aber auch die rechtliche Seite wird nicht vernachlässigt. Es ist wichtig im Bezug auf die DSGVO informiert zu bleiben, mit Gerüchten aufzuräumen und die Angst vor ihr zu verlieren – Respekt vor ihr zu haben, ist ein anderes Thema.
Die Unternehmen lernen bei uns, wie sie ihre eigene Social Media Strategie entwickeln und diese auf beliebig viele Projekte umsetzen! Und natürlich zeigen wir den Unternehmern auch, wie sich effektiv Werbung für sich und ihr Business schalten können etc.
Damit sie dies eben auf viele beliebige Projekte anwenden können. DAS ist der Sinn dahinter. Den Leuten Wissen zu vermitteln.
Und da stehe ich nun. Selbständig. Mutter. Freiberuflich. Ende dreißig.

Und dann…

dann ging alles ganz schnell:
Ziele klar definieren, Finanzamt anschreiben und die freiberufliche Tätigkeit anmelden, Website erstellen, Marketing Strategien aufstellen, einen straffen Zeitplan für mich selbst und meine Family erstellen, Werbekampagnen koordinieren, Profile in den sozialen Netzwerken erstellen und langsam füllen, Ads schalten, Werbetexte schreiben und bei Mutter Natur den Antrag auf einen 29-Stunden-Tag stellen. Damit wäre ich dann vorerst durch.
Soviel zu dem Beginn meiner freiberuflichen Tätigkeit. Ich finde, dass nun gut nachvollzogen werden kann, wie alles begann und welcher Sinn dahinter steckt. Wie ich alles dann trotz gut getaktetem Alltag und knapper Zeit bewerkstellige, schreibe ich in meinem nächsten Blogpost. Sonst wird das hier zu lang und ihr verliert euch in einem Wust an aneinandergereihten Buchstaben.

Und nun zu euch:
Natürlich freue ich mich sehr, wenn ihr meinen Beitrag likt (bitte nicht wundern! Es heißt tatsächlich „likt“ – siehe Duden! Ich war auch sehr erstaunt!) … aber noch mehr freue ich mich, wenn ihr mich wissen lassen würdet, ob ihr auch schon mal mit dem Gedanken gespielt habt, euch selbständig zu machen oder nicht und was euch evtl. davon abhält. Oder seid ihr bereits selbständig? Mit welchen Herausforderungen habt / hattet ihr am Anfang zu kämpfen? Lasst es mich in den Kommentaren wissen!
In diesem Sinne wünsche ich euch einen guten Start in die neue Woche!
Ahoj,
eure Klára

 

 
PS: Wieso habe ich diesen Post als „Werbung“ gekennzeichnet?!? Ganz einfach, ich schreibe hier über mein Business und somit könnte dies als unbezahlte Werbung für M@wo:K@ gesehen werden. Versteht ihr nicht? Das macht nichts. Ich auch nicht.