16 Wochen liegen /aka/ meine Abwesenheit /aka/ Schwangerschaftskomplikationen par excellence /aka/ Zeit-Totschlagen leicht gemacht (Teil 2)

Heute kommen endlich meine Ideen und Anregungen für euch, welche so häufig angefragt wurden

Dabei ist es tatsächlich egal, weswegen man bettlägrig ist. Ob mit Beinbruch oder nach einer schweren Operation, mit Schwangerschaftskomplikationen oder mit einer Erkältung. Meine Tipps und Tricks sind für jeden umsetzbar. Wobei ich an dieser Stelle betonen möchte, dass ich NIEMANDEM so eine Zeit des Liegens wünsche und hoffe, dass niemals jemand von euch ans Bett „gefesselt“ sein wird! Den ersten Teil dieser Serie könnt ihr hier nachlesen.

Danke für die tolle Einleitung, Klára – kannst du aber bitte endlich zum Punkt kommen?!?

Es ist unglaublich, wie erfinderisch eine liegende Schwangere wird 😉 Zum einen kann auf diverse mobile Endgeräte zurückgegriffen werden um sich die interessantesten Dokumentationen anzusehen. Ich würde mich zwar nicht als Expertin bezeichnen, aber nach all den Mittelalter-Dokumentationen bin ich nahe dran, im Club der Historiker aufgenommen zu werden 😀

Dann natürlich ganz old-school: Bücher. Diese Dinger mit den Papierseiten, welche umgeblättert werden können. Diese Dinger, in welchen nicht gescrollt werden kann 😉

Von denen habe ich unglaublich viele gelesen. Meine beste Freundin war so taktvoll und hat mir das Buch „Die Liegenden“ mitgegeben. Ein sehr vielversprechender Titel und im Übrigen ein tolles Buch! Aber auch die ein oder andere Zeitschrift habe ich mir zu Gemüte geführt. So zur Abwechslung 😉 Und wer nicht auf´s scrollen verzichten kann: es gibt super viele Blogs im Netz, welche die spannendsten Themen umfassen: ob Basteln, Elternratgeber, Koch- oder Backblogs, Bücherrezensionen oder oder oder. Für Bücherrezensionen kann ich den Blog von der lieben Luna wärmstens empfehlen. Da kann man sich drin verlieren!

Und selbstverständlich habe ich auch auf Handarbeiten zurückgegriffen, sofern ich zu Hause brüten durfte und frei von venösen Zugängen war.

Ich habe für meine Tochter Socken gestrickt, ebenso für meinen damals noch ungeborenen Sohn, für meine Freundin und für mich selbst auch. Nicht dass ich besonders begabt bin; die Socken unterscheiden sich oft in ihren farblichen Abstufungen, da ich die Übergänge nicht allzu professionell hinbekomme, aber sie sitzen zumindest. Und in einer moderaten Farbe sehen sie noch nicht mal ALLZU selbstgestrickt aus.

Des Weiteren habe ich 3 Mützen für meine Tochter gehäkelt, 2 für meinen Sohn, Stulpen für meine Freundin, … Ich könnte also langsam einen Online-Selfmade-Shop für Gestricktes und Gehäkeltes eröffnen. Fraglich wäre nur, ob jemand für meine großartigen Werke tatsächlich auch bezahlen würde 😀

Und es gibt noch Spiele. Natürlich spielte ich Spiele mit meiner Kleinen in Form von Memory, Domino und diversen Brettspielen, jedoch gibt es auch offline-Spiele für das Smartphone. Ich stehe nicht auf online-Spiele, da ich nie sicher sein konnte, ob ich im nächsten Krankenhaus ausreichend Internet habe und so habe ich das Internet bereits zuvor durchforstet um offline-Spiele runterzuladen. Und ich habe einiges gefunden – egal ob Rollenspiele, Jump & Run – oder Denkspiele. Das Netz ist voll davon und somit ist für mich die Auswahl recht groß.

Dann wäre da natürlich noch die Arbeit. Klar, als Angestellte ist man wohl längst krank geschrieben oder im Mutterschutz, als Freiberuflerin eher nicht. Und so habe ich immer alle wichtigen Ideen notiert und auch versucht in den sozialen Medien umzusetzen. Oft saß ich Stunden an einer Idee, welche ich dann wieder verworfen habe, da sie letztendlich doch nicht das Ergebnis ausspuckte, welches ich mir erwartet hatte. Aber trotzdem sind auch einige Ideen umsetzbar gewesen und wurden auch genau so durchgeführt.

Last but not least ist da aber noch die wichtigste Komponente, mit der die Zeit vergeht, wie im Fluge: Family & Friends. Nichts auf der Welt kann einem die Krankenhausaufenthalte so angenehm gestalten wie Besuche. Und ich hatte reichlich davon.

Zum Glück war ich auch immer mit sehr lieben Mädels auf´m Zimmer und hatte somit auch immer Gesellschaft.

Klar ist es nervig, keinerlei Privatsphäre zu haben, aber mit der Zeit gewöhnt man sich daran, seinen kleinen Kreis um sich aufzubauen und diesen zu seinem persönlichen Territorium zu ernennen.

Deswegen möchte ich abschließend noch kurz schreiben: Egal wie eure Schwangerschaft verläuft und egal was andere sagen oder denken: Wenn ihr euch in der Schwangerschaft nicht wohl fühlt, dann holt euch Hilfe. Niemand muss da alleine durch!

In diesem Sinne … bleibt gesund und haltet euch als Patient von Krankenhäusern fern 😉

Ahoj,

eure Klára

16 Wochen liegen aka meine Abwesenheit aka Schwangerschaftskomplikationen par excellence aka Zeit-Totschlagen leicht gemacht (Teil 1)

Ich bin wieder da!

Der ein oder andere von euch hat sich sicherlich schon gefragt, wo ich denn so lange gewesen bin. Nun, ich habe leider keinen wunderschönen und erholsamen Urlaub auf den Malediven hinter mir oder einen mit Arbeit vollgepflasterten Terminkalender, dass ich nicht mehr wusste, wie mir geschieht. Nein. Ich bin des Liegens verdammt worden. Anders kann ich es nicht formulieren. Und eines vorweg: Nein, ich habe mir nicht das Bein, die Hüfte oder den Hals gebrochen. So gesehen, ging und geht es mir hervorragend und ich erfülle mich bester Gesundheit.

Ja, und weiter?!? Wieso musstest Du dann liegen, wenn du gesund warst?? Logik???

Nun, der Umstand war tatsächlich ein freudiger. Denn ich erwartete mein zweites Kind, auf welches ich mich übrigens sehr gefreut habe. Und da sich mein Kind ab der Hälfte der Schwangerschaft wohl ebenso auf seine Family gefreut hat, wollte es gerne schnell auf diese Welt kommen. Und schwupps, sind wir bei den klassischen Schwangerschaftskomplikationen mit Gebärmutterhalsverkürzungen, vorzeitigen Wehen und dem ganzen Spaß.

Und um alles in Schach zu halten, musste ich also liegen. Mal in den spannendsten Perinatalzentren Bayerns (zum Teil über 100km von meinem zu Hause entfernt), mal zu Hause, mal in der Klinik nebenan. Und so wird man dann doch erfinderisch, was das Zeit-Totschlagen angeht, besonders, wenn einem keine bzw. nur eine mäßige Internetverbindung zur Verfügung steht.

Außerdem bloggt es sich im Liegen tatsächlich „etwas“ unbequemer als im Sitzen. Selbstverständlich geht es, aber die Wahrscheinlichkeit anschließend auch noch Verspannungen im Nacken-/Schulterbereich zu erleiden ist dann doch ein wenig höher, als im Sitzen. Und so habe ich es lieber gleich bleiben lassen.

Aber noch unangenehmer, als die fiktiven Verspannungen, welche ich mir zuziehen KÖNNTE, wenn ich gebloggt HÄTTE, war die Tatsache, dass ich meine Hände nur bedingt über eine Tastatur habe gleiten lassen können. Immerhin habe ich in den bisherigen 15 Wochen und wenige Tage außerhalb diverser Krankenhäuser verbracht und somit hatte ich selten Unterarme ohne venöse Zugänge. Wenn diese meine Arme nicht ballonartig zuschwellen ließen, waren diese an Stellen angebracht, die es nahezu unmöglich gemacht haben, eine Tastatur adäquat bedienen zu können.

Wie ihr seht, wäre es zwar möglich gewesen zu bloggen, jedoch unter nicht ganz so optimalen Bedingungen.

Der Hauptgrund aber war, dass mir das viele Liegen unglaublich zu Kopf gestiegen ist und ich einfach keinen Nerv hatte, zu schreiben.

Natürlich war ich auch durch die vielen Medikamente, die ich einnehmen musste um die Schwangerschaft zu erhalten, sehr sediert und somit sprühte ich nicht gerade über vor Ideen, was einen Blogpost angeht.

Und jetzt?!? Musst Du nicht mehr liegen, oder was??? Wie lange musstest du denn liegen?

Nun, mittlerweile ist mein Sohn geboren und da muss ich natürlich nicht mehr liegen. Mittlerweile würde ich wieder gerne mehr liegen (bzw. SCHLAFEN!!!), aber man kann es sich halt doch nicht immer aussuchen.

Ich lag also bis zu einer „moderaten“ Schwangerschaftswoche, nämlich 34+0, da ab diesem Zeitpunkt nicht mehr so arg um das Leben meines ungeborenen Kindes gebangt werden musste. Das war ein großer Fortschritt für mich. Ich zählte die Tage bis zur 37. Schwangerschaftswoche, denn dann hieß es, dürfte ich auch wieder aufstehen! Und DAS ist etwas, was ich kaum glauben konnte.

Es war natürlich kein Kinderspiel (?!?) wieder aufstehen zu können, denn die 16 liege-Wochen haben meinem Körper ordentlich zugesetzt. Nicht nur, dass ich einige Kilos mehr zunahm, als in der ersten Schwangerschaft, nein, ich habe auch noch ordentlich an Muskulatur abgebaut. Und sich dann wieder zu bewegen, stellt eine zusätzliche Hürde zu dem riesigen Bauch dar. Aber ich fing langsam an, mich zu bewegen und schnaufte natürlich wie „The Sentinel“, wenn ich Treppen steigen musste. Aber es ging langsam aufwärts – und das war das, was zählte.

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Sag mal Klára, was macht man denn die ganze Zeit, wenn man nur liegen darf?!?

Eine gute Frage. Ich habe tatsächlich sehr vieles „unternommen“, während ich ans Bett „gefesselt“ war. Da sich das aber läppert um 16 Wochen voll zu bekommen, werde ich dies in einem separaten Blogbeitrag niederschreiben.

Soviel also zum Stand der Dinge.

Aber nun zu euch: Wie geht es euch? Sind einige von euch mit den Schwangerschaften auch so „geplagt“ gewesen? Ich hoffe zwar, dass eure Schwangerschaften schön verlaufen/verliefen und ihr diese genießen könnt/konntet, aber falls ihr auch eine Story zu verzeichnen habt, dann nur her damit. Im Moment höre natürlich am liebsten alles über Schwangerschaft und das frische Mami-Dasein.

In diesem Sinne … bleibt positiv!

Ahoj,

eure Klára

„Was ist Glück?“ oder auch „Mein erlebtes Oslo.“

* Werbung wegen Markennennung

Einige, die mich auf Instagram oder auf Facebook verfolgen haben es ja bereits mitbekommen: ich war endlich in Oslo.

Endlich? Wieso endlich?

Das ist ganz einfach – ich wollte schon seit ich ein Kind bin nach Norwegen. Da dieses Land nun mal ein wenig teurer für Normalsterbliche ist, habe ich einfach einige Jahre warten müssen, bis es der Geldbeutel hergab. Um genau zu sein: über zwanzig Jahre! Aber wie es so schön heißt: Gutding will Weile haben. Geil!!! Das wollte ich schon immer mal irgendwo öffentlich schreiben! *lach

Wie alles begann.

Die ganze Reise inkl. ihrer Vorbereitungen war schon ein wenig aufregender, als die bisherigen Reisen. Meine Kleine ist nämlich mit ihren knapp drei Jahren zum ersten mal geflogen. Zuerst habe ich mir natürlich unglaublich Gedanken gemacht, wegen dem Druckausgleich, Übelkeit, etc. Ich habe Tipps für irgendwelche Nasentropfen bekommen und für „flugzeugtaugliches“ Spielzeug, … Ich packte also meinen Koffer – wie immer – leicht minimalistisch angehaucht und den Koffer für meine Maus, in welchem sich ein Haufen Spielzeug und übermäßig viel Kleidung befand. Und um es nicht künstlich spannend zu halten: Nein! Ich habe weder Nasentropfen noch dubioses Spielzeug für meine Kleine gebraucht. Ein paar Gummibärchen und ihr heißgeliebter Kräutertee haben es schon erledigt. Der Flug war großartig. Sie hat die ganze Zeit gegluckst und vor Freude geschrien, bis auch der letzte Passagier ganz hinten im Flugzeug endlich wusste, dass wir uns in der Luft befinden, weil wir fliegen 😀
Von München nach Oslo sind es etwa 2 Stunden. Und DIE haben wir wunderbar überstanden – Trotz Holzklasse (und einer nicht ganz so zufriedenstellenden Fluglinie. Aber DAS ist wahrlich ein eigenes Thema und könnte einen ganzen Blogbeitrag füllen.)

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Und dann war ich da!

Einfach so. Es kam mir vor, als hätte eine mir unerklärliche Macht mich dort hin gebeamt. Der Flughafen ist zwar klein, dafür überschaubar und unglaublich angenehm in seiner Atmosphäre. Die Stimmung kam mir nicht so gehetzt und gestresst vor wie in München oder in Köln. Es war mehr so in die Richtung Madeira oder Lanzarote. Und so sammelte ich Kind, Mann und Gepäck ein und düste mit dem Flytoget Airport Express Train vom Lufthavn nach Oslo. Und zwar mitten ins Zentrum.

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Es hat wirklich nur Vorteile gehabt, mitten im Zentrum im Radisson Blu zu übernachten. Denn man ist sofort mitten im Geschehen und bekommt die Stadt mit, wie sie lebt, wie sie atmet und wie sie sich anfühlt. Hautnah. Und das war genau DAS, was ich wollte. Die Atmosphäre zu jeder Tages- und Nachtzeit zu erkunden.

Die Sehenswürdigkeiten

Ganz ehrlich? Wie viele Blogbeiträge gibt es zu dem Thema „Oslo Oper“, „Oslo am Tag“, „Oslo bei Nacht“, „Bars in Oslo“, „Restaurants in Oslo“, … … … ich denke, dass ich nicht übertreibe, wenn ich schreibe: das Internet ist in nahezu allen Sprachen gesättigt von (zum Teil zweitklassigen) Reiseführer-Berichten.
Natürlich war die Oper auch von innen beeindruckend dav
die Festung Akershus imposant, der Vigelandsanlegget Skulpturenpark atemberaubendDSC_0400
und das königliche Schloss märchenhaf. Aber das könnt ihr getrost auf anderen Blogs und Reiseführern nachlesen. Denn hier geht es nicht um Fakten. Hier geht es um das Gefühl, welches Oslo in mir geweckt hat. Das Gefühl von Freiheit und Unabhängigkeit gepaart mit Toleranz und einer enormen Prise Humor.
Und da komme nicht umher mich zu fragen: „Wieso ist das in anderen Städten dieser Welt nicht auch so gewesen?“ Musste ich denn tatsächlich fast/nur 1.600 Kilometer zurücklegen um diese Erkenntnis zu gewinnen? Woran liegt es, dass mich gerade diese Stadt im hohen Norden so fesselt? Wieso nicht Ciutadella? Oder Arrecife? Städte mit dieser gewissen südländischen Leichtigkeit, wo das Land nach Meer und das Meer nach Himmel duftet.
Wie dem auch sei – ich für meinen Teil habe in Oslo ein ganz großes Stück meines Herzens zurückgelassen. Und es schmerzte gar sehr, als ich mich einige Tage später wieder auf dem Flughafen Oslo wiederfand. Denn ich wollte nicht weg. Ich wollte nicht zurück.

Ok, Klára. Aber DAS ist ja nichts ungewöhnliches bei dir!

Stimmt! Ich verliebe mich schnell in die weite Ferne und wollte bisher in fast jedes Land ziehen, in welchem ich Urlaub gemacht habe. Wie lange habe ich von Binibèquer Vell geträumt – und tue dies immer noch! Besonders, wenn ich meinen weißen Jumpsuit trage, welcher so weiß ist, wie die weiß getünchten Häuser dort. Und wie wenig wollte ich aus Teguise weg, mit seinen geheimnisvollen Gässchen und bunten Häuschen. In Funchal war es kein bisschen anders – ich bin diese steilen Hänge der Stadt auf- und abgelaufen und habe mich schon zwischen den Blütenwänden leben sehen. Abgesehen davon, gibt es dort tolle Schuh-Geschäfte 😉

Aber was ist denn jetzt an Oslo so toll, Klára?

Das weiß ich nicht. Ich weiß nur eins: In Oslo ist es anders. Anders als überall sonst auf der Welt. Denn ich fühlte mich einfach nur wohl. Ausschließlich wohl. Aber nicht so Urlaubs-wohl, sondern so … so … integriert. Die Stadt ist bunt und hat eine so unglaublich positive Ausstrahlung, dass ich diese gerne mitgenommen hätte. Eine so bunt-gewürfelte Stadt ist mir selten untergekommen.

Der einzige „Nachteil“ von Norwegen ist, dass ich mit meinen 1,59 cm „ein wenig kleiner“ als der Durchschnitts-Norweger liege. Die Bevölkerung scheint nämlich gefühlt 3,5 m Körpergröße zu besitzen, was in mir das leicht verstörende Gefühl weckt, ich sei ein Hobbit. Ein Hobbit im Reich der Elben. Aber darüber kann ich hinwegsehen. (Na? Gecheckt? Wortwitz und so!)

Unabhängig von meinem Zwergentum hatte ich in Oslo das Gefühl, dass alles stimmt. Die Gebäude, die Menschen, die Gefühle, die Gärten, das Wasser… aber eines ist mir besonders aufgefallen: Jede große (Haupt-) Stadt hat hier und da eine „unangenehme“ Ecke. Eine Ecke, an welcher man ungern vorbei geht, weil sich doch Personengruppen aufhalten, welchen man nicht begegnen möchte. Und schon gar nicht bei Nacht. Als Frau. Alleine. Aber diese Ecken habe ich dort nicht wahrgenommen. Nun, es kann sein, dass ich diese Ecken nicht „bewusst“ wahrgenommen habe, oder gar nicht wahrnehmen wollte. Deswegen ist dies auch ein ganz persönlicher Bericht über mein erlebtes Oslo.

Nun kann behauptet werden, dass man zuerst mit sich selbst zufrieden sein soll und diese Zufriedenheit nicht im Außen gefunden werden kann. Da würde auch kein Umzug helfen.

Gegenaussage: Wenn man schon zufrieden und glücklich ist – dann braucht es keinen speziellen Ort um „noch glücklicher“ zu werden. Man kann dieses Gefühl des Glücks doch einfach mitnehmen. Oder etwa nicht?! Denn Glück kann man ja bekanntermaßen nicht haben. Glücklich kann man nur sein.

Vielleicht kann ein Ort einem kein Glück bescheren. Aber vielleicht kann das Glück einen Ort noch mehr verzaubern. Denn DAS kann Glück: es kann zaubern 😉
Und so hinterlasse ich ein großes Stück meines Herzens in dieser einen besonderen Stadt, die mich zum Nachdenken und zum Lachen gebracht hat. Zum Staunen und zum Durchatmen. Zum Leben und zum Träumen. Genau das. Denn das ist mein erlebtes Oslo.
Aber nun zu euch: Gibt es eine Stadt, die euch so begeistert (hat)?
Lasst es mich wissen!

In diesem Sinne… wünsche ich euch einen Glück-vollen Rest-Sonntag.
Ahoj,
eure Klára

Blogparade und was Wünsche mit Träumen zu tun haben

Eine Blogparade und der Hashtag #visionlb

Anlässlich der von meiner lieben Studienkollegin und großartigen Bloggerin Laura Butera ins Leben gerufenen Blogparade mit dem Hashtag #visionlb an welcher ich von Herzen gerne teilnehme, möchte ich dies gleich zum Anlass einer kleinen Umstrukturierung meiner Beiträge nehmen und einige meiner Gedanken und auch Gefühle zum Thema Wünsche und Träumen festhalten. Und das ist in der Tat ungewöhnlich.

Eine kleine Änderung

Denn normalerweise schreibe ich über Tatsachen, über Erlebtes und über Gelerntes. Immer steht der „Mehrwert“ im Vordergrund und ihr, meine lieben Leser, sollt nicht nur lesen sonder auch immer etwas für euch (an Wissen) mitnehmen. Es ist erstaunlich, das eine Blogparade dies tatsächlich ins Wanken bringt. Aber ins positive Wanken! Denn ich würde liebend gerne einfach auch mal nur darauf los schreiben ohne vorher zu Recherchieren ob das Geschriebene denn tatsächlich wahr ist und natürlich mit hinterlegten Passagen, Links und Paragraphen. Selbstverständlich möchte ich sehr gerne mein frisch erworbenes (Social Media -) Wissen mit euch teilen, aber eben nicht nur dies.

Oft möchte ich euch gerne einfach an meinen Gedanken und Gefühlen teilhaben lassen und euch mitnehmen in meine Welt der Träume und Wünsche. Wobei wir hier schon beim eigentlichen Thema sind.

Was Wünsche mit Träumen zu tun haben

Für dieses Jahr wünsche ich mir nämlich, dass meine Familie und meine Freunde gesund bleiben / werden und dass bestehende Konflikte in Frieden gelöst werden können. In meinen Träumen sieht es etwas anders aus. Denn in meinen Träumen sind bereits alle gesund und als friedliebender Mensch gibt es in meinen Träumen keine (nennenswerten) Konflikte. Natürlich sind Konflikte für unsere zwischenmenschlichen Beziehungen wichtig, aber darum geht es ja beim Träumen nicht 😉

Ich wünsche mir außerdem, dass ich einen tollen Abschluss als Social Media Manager hinlege. Ein 1er-Schnitt wäre großartig! Und dass sich meine Zähne wieder erholen. Denn diese permanenten Zahnschmerzen sind wirklich sehr unangenehm und bewirken leider oft, dass ich nicht so gut gelaunt bin. Zum Glück gibt es da aber eine kleine fast 3-Jährige Maus, die meiner Serotonin- und Dopaminausschüttung auf die Sprünge hilft und mich somit fast immer lächeln und den Schmerz fast vergessen lässt ❤

Dieses Jahr erfüllt sich auch ein Kindheitstraum: ich werde nach Norwegen reisen. Das Land faszinierte mich schon als Kind. Aber hinsichtlich der hohen Kosten für eine Norwegen-Reise, blieb mir dieses Ziel immer verwehrt. Außerdem muss sich auch erst einmal jemand finden, der mit einem in den hohen Norden reist und nicht im Süden seinen Urlaub verbringen möchte. Es sei denn man verreist alleine – aber dafür bin ich nicht der Typ. Ich teile gerne Erlebtes und am liebsten vor Ort und am allerliebsten natürlich mit meiner Familie. Und ich freue mich so sehr darauf!! ❤

Manchmal, ja manchmal gehen Träume in Wünsche über – und erfüllen sich! Und vielleicht sind Wünsche und Träume gar nicht so unterschiedlich …

Und nun zu euch:
Was meint ihr dazu? Glaubt ihr daran, dass sich Wünsche und Träume erfüllen können? Oder bleiben sie doch eben nur Wünsche und Träume? Sind eure Wünsche oder Träume schon mal in Erfüllung gegangen?

In diesem Sinne wünsche ich euch ein traumhaftes Pfiingsfest und sende euch
herzliche Grüße und ein Ahoj,
eure Klára