Klára auf der re:publica 2018 bzw. #rp18 #mcb18 und ein ganz persönlicher Überblick

Es ist getan. Die re:publica 18 ist vorbei. Und diesmal war auch ich dabei. Es waren 4 Tage voller bunter Eindrücke, amüsanter Gespräche, fachlicher Vorträge und interessanter Begegnungen.

 

Welche Sessions hast du besucht?

Nun, als erstes habe ich mir … halt! Stop! Ich möchte hier doch gar nicht über die Vorträge schreiben, sondern einfach meine persönliche Meinung zu dem gesamten Event. Wer sich (noch) einmal ansehen möchte, welche Sessions geboten waren, kann das hier auf der re:publica Homepage machen

Kurzum: die DSGVO und Algorithmen haben mich am meisten gefuchst und so habe ich diese Sessions dann ganz besonders favorisieirt. Es wurden (fast) alle Sessions auf der re:publica aufgezeichnet und ihr könnt sie hier auf YouTube sehen. Wie das so auf „Messen“ ist, haben sich auch für mich und mein Interesse leider einige Vorträge zeitlich überschnitten und so habe ich mir im Nachhinein einige von ihnen auf YouTube angesehen. Zwei von ihnen möchte ich euch jedoch hier explizit verlinken: Der Vortrag von Sascha Lobo und der von Henning Krieg und Thorsten Feldmann. Es waren für mich meine persönlichen Highlights.

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Sascha Lobo auf der re:publica18

 

Was hat dir besonders gut gefallen?

Die Stimmung! Die Stimmung war sowas von locker und die Leute waren alle cool drauf. Jedenfalls die, denen ich begegnet bin oder mit welchen ich kollidierte, während ich Fotos oder Videos aufgezeichnet habe 😀

Überall schwebten Seifenblasen durch die Luft, Musik spielte überall dort, wo keine Vorträge waren, Getränke en masse und selbst vegan konnte man dort schlemmen. Das war auch bitter notwendig, denn wenn man sich dort bereits auch nur einen halben Tag aufhält und von Vortrag zu Vortrag eilt, muss einem ja auch Energie gewährleistet werden. Und so habe ich mir die allerbesten Tapioka-Fladen gegönnt (und mir gleich Maniokwurzel-Mehl im Internet bestellt um sie selbst zu machen!) und mir zwischenzeitlich auch mit einigen ehemaligen Social-Media-Mitstudenten die Sonne auf den Bauch scheinen lassen. Alles in Allem war die #rp18 eher wie ein „Festival“ aufgebaut; nur dass man hier auch noch Informationen aus erster Hand erhielt, sich inspirieren lassen und einfach eine schöne Zeit verleben konnte. Genial war auch, dass die Speaker allesamt wirklich sehr kompetent waren – auch wenn der ein oder andere einen wirlich desaströsen Auftritt hinlegte. Aber das ist nur mein persönliches subjektives Empfinden 😉

Das alles hat mir also am besten gefallen.

Und natürlich Berlin!!! Berlin, Berlin und nochmal Berlin. Unser Hotel war sehr sauber, aber das Personal an der Rezeption eine reine arrogante Katastrophe. Gefühlt war dort ein aufgeblasener Gockel neben dem anderen vertreten und man fühlte sich als Gast fast schon schuldig, wenn man einchecken oder gar an der Bar etwas trinken wollte. Unmöglich! Und hey, ich habe selbst einige Zeit im Hotel gearbeitet. Eines davon hatte 4* (Superior) und selbst dort waren die Rezeptionsmitarbeiter nicht sooo extrem eingebildet – arrogant, aber nicht soooo arrogant. Verstehste?!

Dafür waren das Frühstückspersonal und die Zimmermädels reinste Engel! An dieser Stelle ein ganz ganz großes Lob!!

Aber zurück zu meiner Liebe zu Berlin: Diese Stadt ist so wunderbar, wie es bereits Kaiserbase vor 15 Jahren vollkommen richtig erraten haben! Die Straßen, die Architektur, die Luft und so viele

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Im Coffee Balzac

unterschiedliche Persönlichkeiten. Und wie die Stadt riecht! Jede Stadt hat ihren ganz eigenen Geruch. Berlin riecht ein wenig melancholisch – Hamburg dagegen mehr nach Leichtigkeit und München nach Sommer. Nun, ich bezweifle, dass dies wissenschaftlich bewiesen werden kann – besonders, dass Gefühle einen Duft haben können, aber hier geht es ja um keinerlei Erhebung empirischer Daten, sondern um einen ganz subjektiven Eindruck meinerseits.

 

Und was war nicht so der Hit?

Das direkte und indirekte Gehetze von Ort zu Ort, welches vor den Vorträgen entstand, war wirklich etwas nervig. Vor allem, wenn man UNBEDINGT eine Session besuchen wollte – meinen ersten Vortrag habe ich hinter einer Wand zuhörend und stehend verbracht. Geil! Beim zweiten Vortrag wurde die Lage schon entspannter. Da hatte ich stehend wenigstens schon Sicht zur Bühne. Im dritten Vortrag kam ich mir wie ein VIP vor, da ich einen Sitzplatz ergattert habe – Yeah! Aber wie oft saß ich mit -zig anderen einfach auf dem Boden. Denn man möchte ja auch mitschreiben, besonders wenn es um wichtige Informationen z.B. zur am 25. Mai 2018 in Kraft tretenden DSGVO geht! Und es ist auch kein Drama, auf dem Boden zu sitzen.

Und so fand man sich nicht selten in einem völlig überfüllten, stickigen Raum mit zu vielen Menschen und schlechter Sicht. Ich fand es zwar nervig, aber hinsichtlich dessen, dass ich das gesamte Event als „Festival“ betrachtet habe, fühlte ich mich dann doch noch recht wohl 😀

Was ich auch super-schade fand ist, dass sich so viele interessante Sessions bei mir zeitlich überschnitten haben und ich dann eine von mehreren favorisieren musste. Das Problem hatte ich aber auf der Internet-Expo in München auch. Man, dass wir uns im Jahre 2018 noch nicht an mehrere Orte aufteilen können?! 😉

Das sind so die Punkte, die nicht so der Burner waren.

Und auch die Action von der Bundeswehr. Die war leider auch nicht so geil. Aber dies nur am Rande, da ich es persönlich nicht mitbekommen habe, sondern nur davon gehört und im Nachhinein davon gelesen habe.

 

Würdest du die re:publica wieder besuchen? Nächstes Jahr zum Beispiel?

Ja. Definitiv. Nicht nur, weil man wertvolle Infos erhält (klar, die könnte man auch im Internet abrufen – aber es ist nun mal nicht das selbe! Vor allem weil nach jeder Session auch Fragen gestellt werden konnten und zum mit-diskutieren eingeladen wurde.), sondern weil die gesamte Veranstaltung einfach der ultimative Hammer war.

Alles in Allem hat es mir sehr sehr gut gefallen und ich kann die re:publica aus fachlicher als auch aus privater Sicht wärmstens empfehlen.

Und nun zu euch:
Kennt ihr die re:publica? Wart ihr auch dort? Als Speaker? Als Besucher? Seid ihr vom Fach oder als privater Internet-User dort gewesen? Und falls ihr beabsichtigt nicht dort wart: was hat euch davon abgehalten hinzugehen?
Lasst es mich wissen!

In diesem Sinne… wünsche ich euch einen tollen Auftakt ins Wochenende!!

Ahoj,
eure Klára

 

 

PS: Um Sascha Lobos „fauxpas“ zum (Un-)Wort „She-male“ weiß ich Bescheid – um seine Bitte um Entschuldigung ebenso. Dies tut jedoch dem Inhalt seines Vortrages nichts ab.

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Kaffee, coffee, le café, káva, el café, …

Kaffee neu entdeckt!

Ich möchte heute gar nicht um den heißen Brei herum reden, ich habe nämlich den Kaffee für mich neu entdeckt! Tatsächlich!
Im Bereich „Kaffee“ bin ich ja wirklich ein wandelndes Chamäleon: heute schwarz-ohne-alles, morgen Café-au-lait, übermorgen schwarz-mit-Zucker und nächstes mal ein Cappuccino oder ein Latte Macchiato. Ich mag ihn einfach in allen Variationen und möcht mich nicht auf eine Geschmacksvariation festlegen.

So wie auf dem Bild, hier oben. Ich war auf dem Weg nach München und hatte total Lust auf Kaffee! Nachdem ich eh einkaufen musste (ACHTUNG: OUTING!!! Ich kaufe bei Lidl ein!!!! Hoffe allzu viele Bioladen- und Nur-regional-Einkäufer werden mich jetzt an dieser Stelle nicht steinigen!) und meine kleine Maus und mich mit Obst und Gemüse eindecken musste, entdeckte ich ihn: Den Lidl-Automaten-Kaffee. Er stand völlig unschuldig und fast schon wie unsichtbar in einem Lidl-Foyer in einem Münchner Vorort und hat nur durch seine bloße Anwesenheit geglänzt 😉 Ich „opferte“ also den einen Euro und erwartete wahrlich nicht viel. „Schlimmer als beim Bäcker, der leider auch nur Automatenkaffe für horense Preise anbietet, wird es schon nicht sein“, dachte ich mir und wartete gespannt auf meinen Latte-Macchiato-mit-Zucker.

Er war sehr heiß und so musste ich noch einige Kilometer warten, bis ich einen erstaunlich guten und warmen, cremigen und genau richtig gesüßten Schluck Kaffee zu mir nehmen durfte! Hach, was für ein Genuß! Nun, was lehrt uns das? Nur weil etwas günstig ist, ist es noch lange nicht billig. Und nur weil etwas von Lidl ist, muss es noch lange nicht schlecht sein. Lidl, wir werden uns wiedersehen!

 

Und was ist da jetzt neu dran, Klára?

Das „Neue“ an der Sache ist tatsächlich eine Form von Kaffee-Genuß, welche ich irgendwie aus Energie-und völlig überholten healthy-Gründen völlig von meinem Speiseplan gestrichen habe. Es gibt Lebensmittel, welche nun mal  nicht so der Hit für uns und unseren Körper sind. Wir sind uns alle einig, dass Frittierte, Süße und mit Geschmacksverstärkern-Angereicherte „Lebensmittel“ für unsere Gesundheit eher suboptimal sind und somit IN MAßEN konsumiert werden sollen. Und da wären wir nämlich schon beim Punkt: IN MAßEN!!! Was nicht bedeutet, dass alles, was ein Molekül eines Geschmacksverstärkers beinhalten könnte, vom Speißeplan verbannt werden muss.

So steht es auch mit der Sahne. Sahne ist fettig. Aber Sahne ist nun mal auch leider geil! Und das ist auch schon meine neueste Entdeckung! Kaffee mit Sahne! Ich kann mich nicht erinnern, wann mir Kaffee so extrem gut gemundet hat, wie als ich ihn das letzte mal auf die „Klára-Art“ zubereitet habe:

1 Espresso
150 ml fettarme Milch
2-3 Eßl Sahne

Ich bevorzuge hier die fettarme Milch, da mir das Ganze sonst tatsächlich zu reichhaltig ist und somit auch nicht mehr soooo lecker ist. Wenn ich mir den Kaffee am Abend gönne, dann nehme ich entkoffeinierten Kaffee. Aber den trinke ich sowieso (fast) immer.

 

Ja und? Geht das Alles bitteschön auch in Vegan?!?

Natürlich klappt das Ganze auch in veganer Variante:

1 Espresso
150 ml Cashew- oder Mandelmilch
50 ml Hafersahne

Hier bevorzuge ich Hafersahne, da Sojasahne und ich uns geschmackstechnisch immer noch nicht einig sind. Und wenn ich schon Hafersahne nehme, dann nicht auch noch Hafermilch, sondern eine andere pflanzliche Milchvariante.

Ich muss jedoch gestehen, dass mir hier die nicht-vegane Variante einfach besser schmeckt.

 

Äh … muss ich jetzt „disclaimern“?

Ich denke nicht. Ich denke, dass jedem, der sich (mehr oder weniger) gesundheitsbewusst ernährt klar ist, dass man solch einen Kaffeegenuss wirklich nur als Genussmittel konsumieren und nicht wie Wasser saufen sollte. Logisch, or not?!?
Und nun zu euch: Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr auch einen Lieblings-Kaffee? Vielleicht sogar eine Lieblingsbohne? Trinkt ihr immer die selbe Art von Kaffee oder variiert ihr auch zwischendurch?

In diesem Sinne wünsche ich euch einen schönen Abend mit einem Hauch von Kaffeeduft in der Nase,

Ahoj
eure Klára

 

 

 

 

Gesunde Muffins und andere Anmaßungen

Zunächst: Was soll das Ganze?!?

Es kommt wie es kommen musste: ich muss mich mal wieder über ein Rezept auslassen! Und zwar über gesunde Muffins.

Äh… WHAT?!?

Der eine oder andere wird sich jetzt denken: „Oh man, Klára! Nicht schon wieder ein healthy-food-sh*t!“. Und ihr habt völlig Recht! Denn es ist leider eine Tatsache, dass die meisten gesunden und vor allem fettarmen Leckereien auch leider völlig geschmacksarm sind. Glaubt mir, ich habe da so einiges Cleanes und Gesundes ausprobiert. Gesunde Brötchen sind meist von der Konsistenz her wie aus Ton (incl. Brennvorgang) und die vielen gesunden, cleanen Kuchen schmecken meist nach … na ja … einfach nach „gesund“ – also so typisch gesund. Also so, dass man es nicht essen möchte. Aber es MUSS auf dieser Erde etwas geben, dass gesund und clean ist und TROTZDEM essbar, oder? Und so habe ich irgendwo in den tiefsten Sümpfen des Internets tatsächlich ein Grundrezept entdeckt, welches ich – wie immer – für mich abgewandelt habe und ich bin so begeistert!!! Diese Muffins schmecken nicht nur super-lecker, sondern sind auch noch frei von raffiniertem Zucker, arm an Fett, gesund und reich an Geschmack, Vitaminen und Mineralstoffen. Krass, oder? Die Leute, die meinen Instagram Account verfolgen, kennen das Rezept schon mehr als zu genüge 😀

 

Stop mit dem Gelaber! Wo bleibt das Rezept???

Ja ja … ist ja schon gut. Ich wollte nur noch kurz anmerken, dass ich von hunderten von Rezepten, nun endlich eins gefunden habe, welches unglaublich himmlisch schmeckt! Und das lautet für 6 Muffins so:

50g geriebene Karotte
50g geriebener Apfel
50g (am besten grob gemahlene) Haferflocken
50ml Hafermilch
evtl. pürrierte Datteln zum Süßen
20g Trockenfrüchte (Pflaumen, Datteln, Rosinen …)
10g Walnüsse
Evtl. Zimt
½ Tl. Backpulver

Das alles wird miteinander vermengt, in Muffinförmchen gebettet und im vorgeheizten Backofen bei 180°C ca. 15 Minuten gebacken.

Diese Muffins schmecken unglaublich süß, lecker und vor allem sind sie clean, vegan und gesund!!!

 

So. Nun aber zu den Inhaltsstoffen und warum diese Muffins so genial sind:

Karotte – Enthält unter anderem Vitamin A, B1, B2 und B6, Vitamin C und E, Carotin, Kalium, Phosphor, Kalzium, Magnesium, Eisen und Zink

Apfel – Vollgepackt mit Provitamin A, Vitamin B1, B2, B6, Vitamin C und E, Niacin, Folsäure, Kalium und Eisen

Haferflocken – Puh … wo soll ich anfangen? Vitamin B1, B2, B6, Biotin, Vitamin E und K, Eisen, Phosphor, Kalum, Kalzium, Kupfer, Selen, Mangan, Jod, Fluorid, Zink; Aminosäuren: Leucin, Methionin, Isoleucin, Lysin, Valin, Phenylalanin.

Walnüsse – Vitamin A, B1, B2, B3, B6, B7, B9 und E, Kalium, Kalzium, Magnesium, Phosphor, Schwefel und Chlorid, Eisen, Zink, Kupfer, Mangan und Jodid; Amiosäuren: Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin, Cystein, Phenylalanin, Tyrosin, Threonin, Tryptophan, Valin, Arginin, Histidin … Reicht das für den Anfang?

Zimt – auch wenn überschaubar, da wir nur eine Prise hineingeben: Vitamin A, B1, B2, B3, Kalzium, Chlor, Kalium, Magnesium, Natrium, Phosphor, Schwefel, Eisen, Fluor, Jod, Kupfer, Mangan, Zink.

Somit ist so ein Muffin wirklich durchgespickt mit gesunden Einheiten, welche wir ja alle gut gebrauchen können. Und wenn er dann auch noch gut schmeckt, dann ist er als Süßigkeit doch mehr als ideal! Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr diese Muffins nachbacken und mich dann wissen lassen würdet, wie sie euch geschmeckt haben. Bei uns gibt es sie mindestens einmal pro Woche, da mein Baby sie genauso liebt wie ich. Und jedes mal mache ich sie natürlich mit einem anderen Trockenobst bzw. mit anderen Nüssen. Sie sind auch super zum Mitnehmen geeignet!

Und jetzt seid ihr dran: Habt ihr auch schon mal „gesund“ gebacken? Wie hat es euch geschmeckt? Oder habt ihr euch bisher davor gedrückt? Würde mich wirklich sehr interessieren.

In diesem Sinne – gönnt euch öfter mal was (Cleanes) 😉

Ahoj,
eure Klára

Psssst… ein Podcast! Muddi spricht! Über… Kokosöl.

Heute soll es hier mal etwas anderes geben. Nämlich einen Podcast.

Ok, ok, ihr habt Recht: ich war einfach zu faul zum tippen 😉  Und so betöre ich euch heute mit dem Klange meiner wundervollen Stimme 😀

Hier geht es zum Podcast über Kokosöl.

 

In diesem  Sinne… ich verabschiede mich und wünsche euch viel Spaß mit

meinem Podcast!

Ahoj,

eure Klára

Die Sache mit dem Social Media Manager

Eine kleine Einführung

Seit ich dieses Fernstudium zum Social Media Manager begonnen habe, werde ich jedes mal, wenn ich erwähne, dass ich dies tue, gefragt, WAS ich denn da eigentlich tue. Entweder werde ich dabei angesehen, als würde ich „etwas Soziales“ studieren und in die Ecke „Freak, der die Welt retten will“ eingeordnet (Studenten der Sozialen Arbeit wissen was ich meine) oder ich werde in die Sparte „Manager, der nix weiß und nix kann und trotzdem Geld verdient“ gesteckt. Die ganz Hartgesottenen wagen dann die Frage: „Und was ist dieses Souschiäl DingensKirchens?“.

Wer ist dieser Social Media Manager überhaupt und was soll das Ganze?

Tja, ich glaube, dass das hier die Jackpot-Frage aller Fragen ist. Denn irgendwie weiß wirklich niemand, was denn ein Social Media Manager überhaupt macht. Er kann angestellt sein oder selbständig arbeiten. Er kann für eine oder für mehrere Firmen tätig sein. Er kann in allen Sparten arbeiten – Musik, Medizin, Mechatronik,Verkauf, Kosmetikbranche, für Friseure, Film, Bekleidungsindustrie, Technik, … … er wird überall gebraucht.

Und NEIN: die Tätigkeit eines Social Media Managers kann NICHT von einem Praktikanten übernommen werden 😦

„Das ist doch sicherlich irgend was mit diesem Fääßbuck, oder?“ – äh… ja, das hat auch etwas mit Facebook zu tun. Schlicht und ergreifend deswegen, weil FB zu den sozialen Netzwerken gehört. Und auch Twitter. Und Pinterest. Und wenn wir schon dabei sind, dann nehmen wir auch noch YouTube, Instagram, Xing, Google+, Snapchat, LinkedIn… und all das ganze Gedöns, was keiner braucht. Oder doch?

 

Brauchen wir überhaupt dieses Social Media DingsDa?

Ich denke doch. Denn, wenn du überhaupt dazu gekommen bist, diesen Blogpost zu lesen, dann bist du schon mittendrin im Social Media Gedöns – denn du liest mein Blog (Ja, Leute – DAS Blog. DER Blog geht auch, aber DAS ist die ursprüngliche Form, denn es heißt eigentlich Weblog, wobei das „Log“ für Logbuch steht und somit sächlicher Natur ist.) und bist somit Teil der sozialen Medien. Und nutzt du WhatsApp? Telegram? Threema? Evtl. hast du Facebook auf deinem Smartphone und nutzt sogar den Messenger davon? Hallooooo und willkommen in der Social Media Welt.

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Ja und was kann man denn jetzt als Social Media Manager GENAU?!?

Gute  Frage – Lass mich mal aufzählen:

  • Social Media Strategien entwickeln
  • Krisenkommunikation betreiben
  • Podcasts/Vodcasts erstellen, bearbeiten
  • Social Profiling betreiben
  • Redaktionsplanung für die Social Media erstellen
  • Wissen, was sich rechtlich im Social Media gehört (und was nicht)
  • Wissen, was rechtlich im Social Media erlaubt ist (und was nicht)
  • Social Media Texte schreiben und analysieren
  • Content-Strategien entwickeln
  • Storytelling
  • Unternehmen und Einzelpersonen bei Shitstorm aus der Patsche helfen
  • Professionelle (Fan-) Pages in diversen Netzwerken erstellen und betreuen
  • Webreputationen aufbauen
  • … … …

Die Liste ist lang – soll ich noch weiter machen?

Ja ja, ich merke schon: der Begriff „Eierlegende Wollmilchsau“ wird häufig und gerne mit dem Beruf des Social Media Managers verwendet – und irgendwo stimmt es auch! Aber das liegt nur daran, dass diesem Beruf einfach zu vieles „untergejubelt“ wird. Der Social Media Manager soll einfach ALLES können, wenn es um Social Media geht.

Und soll ich euch was sagen?

Das kann er auch 😉

Aber nun zu euch: Kanntet ihr das Berufsbild eines Social Media Managers vor diesem Blogpost schon? Was habt ihr darüber gewusst? Oder ist euch der Beruf des Social Media Managers gänzlich unbekannt? Habt ihr vielleicht noch wichtige Ergänzungen zu meinem Beitrag? Na dann los – her damit! Ihr kennt mich ja mittlerweile: ich bin für jede Anregung dankbar 🙂

In diesem Sinne wünsche ich euch einen wundervollen Abend voller sozialer Medien – und macht nicht zu lang 😉

 

Ahoj,

eure Klára

PS.: Ich habe hier nur einen kleinen Ausschnitt aus dem Beruf des Social Media Managers aufgezeigt. Aber um alles abzudecken, das würde wahrlich den Rahmen eines Blogposts sprengen.

Wenn die Liebe zu deinem Kind dich weinen lässt ODER Eine Liebeserklärung an meine Tochter

Anlässlich zum gestrigen internationalen Weltkindertag, welcher internationaler Weise nur in den USA und in China stattfindet (deswegen ja auch „international“ – macht Sinn…?!?) möchte ich mal ein paar Gedanken niederschreiben – frei von Ironie … ok… bis auf diesen einen einleitenden Satz.

Ich bin seit fast 2 Jahren Mutter eines kleinen Wunders. Und ich kann – glaube ich – niemandem erklären, wie glücklich mich das macht. Ich liebe mein Mädchen über alles. Meine Tochter ist einfach perfekt. Klein, niedlich, lustig, liebevoll, klug, neugierig, witzig, schadensfroh, sanft, … und ihre Füßchen! Mensch, ihr müsstet mal ihre Füßchen sehen!!! Sie ist so bildhübsch und ich beobachte sie gefühlt stundenlang, wenn sie ihren Mittagsschlaf hält und kann mich einfach nicht satt sehen. Ich blicke so gerne in ihre großen grünen Augen und sehe darin die ganze Welt mit samt ihrer Bedeutung für das Leben.

Jetzt muss ich ein bisschen angeben: Sie spricht seit sie 1 ½ Jahre alt ist in Drei-Wort-Sätzen in 2 Sprachen mit einer unglaublichen Aussprache! Das macht mich als Mama natürlich besonders stolz.  Sie ist zwar etwas grobmotorisch veranlagt (ganz die Mama!!) und wenn sich ein Puzzle nach 2 Handgriffen nicht in die richtige Position bringen lässt, dann schmeißt sie das Teil völlig cholerisch in der Gegend herum (ganz der Papa!!), aber sonst ist sie voll süß 😉 (Und das mit den Sprachen – das hat sie natürlich auch von mir!!!)

Nein, im Ernst. Erst heute morgen. Wir haben nicht zu Hause übernachtet, da ich öfter meine Eltern in München besuche um dort ein paar ruhige Stunden zum Lernen zu erhaschen. Also übernachten wir dort natürlich auch – sie schlief heute Nacht zum ersten mal nicht mit mir in einem Bett, sondern neben meinem Bett auf einer riesigen Matratze auf dem Boden. Sie braucht ihre Ruhe und ich auch – meine Tochter turnt im Schlaf nämlich gerne herum.

Heute früh wachte sie auf – sehr früh. Um genau zu sein um halb fünf. Oh man, was für eine Uhrzeit. Ich war völlig fertig, da ich bis Mitternacht gelernt habe. Ich war nicht imstande meine Augen zu öffnen und hoffte und betete, dass sie wieder einschlafen möge. Aber dann. Dann hörte ich diesen kleinen zarten Körper sich durch die Decken wühlen… und plötzlich spürte ich eine kleine Mädchenhand auf meiner Wange. Ganz sanft. Einfach nur streichelnd. Mein Gesicht erkundend. Fünf kleine Fingerchen an meinen Augenbrauen und der Nase entlang fahrend… Und dann sprach sie drei einfache Worte: „Mama ist schööööön.“  Ich blieb noch liegen und spürte weiterhin die Liebe einer Tochter zu ihrer Mutter. Und die Liebe einer Mutter zu ihrer Tochter. Und es fühlte sich wundervoll an. Unbeschreiblich. So bedingungslos einzigartig. Ich weinte innerlich vor Liebe und Glückseligkeit. Meine Güte – klingt das kitschig.  Aber hey… es ist nur die Wahrheit. Und manchmal klingen Gefühle nun mal nach Inga Lindström oder Utta Danella. Und das ganz ohne Fernsehen. Und so kuschelten wir noch ein wenig und schliefen auch noch Arm in Arm ein wenig mit viel Liebe im Zwischenraum ❤ Ich atmete den Duft ihrer feinen Haare ein, ihren einzigartigen Duft, der so unglaublich ist, wie dein eigenes Kind nur einzigartig sein kann… und war einfach nur glücklich.

Lauri und ich

Ich liebte meine Tochter, noch bevor ich sie in den Händen halten konnte und sie mich. Und irgendwann war sie dann da – mein persönliches kleines Wunder. Wir lieben einander, obwohl wir nichts füreinander machen müssen. Keiner muss Erwartungen erfüllen, keiner muss sich Mühe geben um geliebt zu werden, keiner muss versuchen dem anderen zu gefallen. Diese eine bedingungslose Liebe ist so mächtig, dass es manchmal fast schon schmerzt und nicht auszuhalten ist. Kennt ihr „Das Wunderlied“? Es beschreibt meine Gefühle in einer Art und Weise, die eigentlich  nicht beschreibbar sind. Und trotzdem singen mein kleines Wunder und ich dieses Lied oft gemeinsam und tanzen dazu. Oh jeh – ich glaube mehr Emily Richards geht wohl nicht mehr, wa?

Aber ich liebe es einfach, mit ihr herumzualbern, mit ihr zu malen, zu basteln oder Knete zu kneten. Ich liebe es, mit ihr zu kuscheln und zu knutschen, mit ihr zu kochen und zu essen. Ich liebe es, mit ihr zu baden, ihr lockiges braunes Haar zu waschen und ihre kleinen Zähnchen zu putzen. Ich liebe sie einfach. Sie ist meine Liebe. Mein kleines Leben. Mein Wunder.

Lasst uns alle im Alltag die Liebe zu unseren Kindern nicht vergessen – auch wenn wir sie erziehen und beschützen wollen oder gerade WEIL wir es tun.  Etwas bedingungsloseres gibt es nicht.

In diesem Sinne wische ich mir mal wieder ein gerührtes Tränchen aus dem Augenwinkel und wünsche euch allen einen schönen und liebevollen Start ins Wochenende,

 

Ahoj,

eure Klára

 

 

 

PS.: Übrigens würde ich meine Tochter auch dann lieben, wenn sie noch gar nicht sprechen könnte!! Nur für alle Fälle falls jemand denkt… oder eben nicht-denkt 😉

 

PPS.: Und NEIN, ich habe nicht meine Tage, PMS oder sonst was. Ich bin einfach nur eine Mutter, welche ihr Kind liebt. Und das musste einfach auch mal gesagt werden.

Besinnlichkeit und andere Zustände…

Der Christkindlmarkt. Jedes Jahr tun wir es uns an. Wir schlendern über den Christkindlmarkt. Über irgendeinen. Egal welchen. Aber wir nehmen uns vor, dieses Jahr ausschließlich Liebe walten zu lassen. Wir sehen gutgelaunte Erwachsene und strahlende Kinderaugen mit Bäckchen vollgestopft mit Lebkuchen. Überall duftet es nach Zimt und Nelken, Plätzchen und heißen Maronen.

Wir schlendern weiter mit einem Lächeln auf unseren Lippen. Wir gehen an Ständen vorbei, welche unnötige Haushaltsgeräte verkaufen, die kein Mensch benötigt, überteuerte Kerzen in Form von Engeln und Bäumchen, welche bereits nach dem ersten Anzünden in quallenartige Gebilde in sich zusammenfallen und industriell gefertigte Plätzchen, welche geschmacklich stark an mit Zuckermelasse eingelassene Pappe erinnern.

Da beginnt die Fassade langsam an zu bröckeln. Die Erwachsenen haben von dem einen, anderen oder dritten/vierten Glühwein schon ganz rote Gesichter und hin und wieder hört man das klassische laute 1,2-Promille-Lachen. Die meisten Kinder quengeln, weil die dritte Runde über den viel zu kleinen und viel zu vollgestopften Christkindlmarkt einfach keine Begeisterung mehr findet – da kann auch der Stand mit selbstgehäkelten Schafen und Katzen, welche eher an kranke Hamster erinnern, nicht mehr wirklich aufmuntern.

Irgendwann kommen wir an einen Stand und möchten uns ein paar Schmalznudeln kaufen um dem Ganzen noch eine Chance zu geben. Und da steht sie: Die Besinnlichkeit in Person! Eine Dame mittleren Alters, welcher die Frustration markant ins Gesicht geschrieben steht. Eigentlich braucht man sich nicht zu wundern, dass gerade an diesem Stand nichts los ist – hier bekommt man zu den kalten und harten Schmalznudeln eine gehörige Portion schlechte Laune gratis mit dazu!!! Wir überlegen kurz: wollen wir wirklich gerade HIER etwas kaufen? Ich meine, ganz ehrlich Leute, dieser Stand könnte auch ein Abgesandter der Hölle sein. Aber wir kaufen hier. Die Dame pflaumt einen verschüchterten Herrn vor mir an, er brauche nicht nach Kleingeld zu suchen, sie habe es passend zurück und im selben Atemzug schnauzt sie ihren jungen Teenager-Gehilfen an, warum er es immer noch nicht verstanden hat, dass man die Schmalznudeln immer wieder ins Fett tauchen muss, damit sie nämlich wieder „wie frisch“ schmecken. Love is everywhere hier in diesem Stand! Wir zögern. Aber dann trifft mich ihr harter Blick wie ein Blitz aus den tiefsten Tiefen der Finsternis. Und ich?

Ich lächele. Ich schenke dieser Frau mein strahlendstes Lächeln, bestelle eine mittlere Portion des fettigen Gebäcks und mache ihr ein ehrliches Kompliment, dass ihr Stand herrlich duftet. Ich lobe aufrichtig den Teenager-Gehilfen, dass er flott arbeitet und schon wie ein Profi wirkt – und plötzlich! Es tat sich nicht der Orkus auf und der Satan persönlich trat hervor! Aber wenn das geschehen wäre, dann hätte es mich nicht weniger gewundert als das, was tatsächlich geschah: die Dame lächelte…

Wenn ich das erlebte nun erneut Revue passieren lasse, komme ich nicht umher mich zu fragen: erwarten wir zu viel von der Weihnachtszeit? Erwarten wir zu Unrecht strahlende Gesichter, Liebe und Besinnlichkeit? Das Leben geht immer noch weiter mit all den Schwierigkeiten des Lebens, traurigen Erinnerungen als auch uns prägenden Erlebnissen. Sollten wir da nicht das ganze Jahr über „besinnlich“ leben und ein bisschen mehr Liebe in unsere Herzen lassen? Mehr lächeln, mehr lachen und mehr leben? Und zwar auch außerhalb der Weihnachtszeit?

Wie ist es bei euch? Lebt ihr die Adventszeit besinnlich und ruhevoll? Ist es für euch eine besondere Zeit der Stille und Liebe, quasi ein emotionaler Ausnahmezustand? Oder geht für euch das Leben wie immer weiter auch mit all seinen negativen Seiten?

Lasst es mich wissen!

In diesem Sinne… besinnt euch 😉 (mehr oder weniger)

eine wunderschöne Vorweihnachtszeit und Ahoj,

eure Klára

P.s.: Ich denke, dass einige von euch meine Art zu schreiben bereits durchschaut haben. Aber für alle anderen: bitte diesen Artikel auch mit einem schmunzelnden Auge lesen 😉