16 Wochen liegen /aka/ meine Abwesenheit /aka/ Schwangerschaftskomplikationen par excellence /aka/ Zeit-Totschlagen leicht gemacht (Teil 2)

Heute kommen endlich meine Ideen und Anregungen für euch, welche so häufig angefragt wurden

Dabei ist es tatsächlich egal, weswegen man bettlägrig ist. Ob mit Beinbruch oder nach einer schweren Operation, mit Schwangerschaftskomplikationen oder mit einer Erkältung. Meine Tipps und Tricks sind für jeden umsetzbar. Wobei ich an dieser Stelle betonen möchte, dass ich NIEMANDEM so eine Zeit des Liegens wünsche und hoffe, dass niemals jemand von euch ans Bett „gefesselt“ sein wird! Den ersten Teil dieser Serie könnt ihr hier nachlesen.

Danke für die tolle Einleitung, Klára – kannst du aber bitte endlich zum Punkt kommen?!?

Es ist unglaublich, wie erfinderisch eine liegende Schwangere wird 😉 Zum einen kann auf diverse mobile Endgeräte zurückgegriffen werden um sich die interessantesten Dokumentationen anzusehen. Ich würde mich zwar nicht als Expertin bezeichnen, aber nach all den Mittelalter-Dokumentationen bin ich nahe dran, im Club der Historiker aufgenommen zu werden 😀

Dann natürlich ganz old-school: Bücher. Diese Dinger mit den Papierseiten, welche umgeblättert werden können. Diese Dinger, in welchen nicht gescrollt werden kann 😉

Von denen habe ich unglaublich viele gelesen. Meine beste Freundin war so taktvoll und hat mir das Buch „Die Liegenden“ mitgegeben. Ein sehr vielversprechender Titel und im Übrigen ein tolles Buch! Aber auch die ein oder andere Zeitschrift habe ich mir zu Gemüte geführt. So zur Abwechslung 😉 Und wer nicht auf´s scrollen verzichten kann: es gibt super viele Blogs im Netz, welche die spannendsten Themen umfassen: ob Basteln, Elternratgeber, Koch- oder Backblogs, Bücherrezensionen oder oder oder. Für Bücherrezensionen kann ich den Blog von der lieben Luna wärmstens empfehlen. Da kann man sich drin verlieren!

Und selbstverständlich habe ich auch auf Handarbeiten zurückgegriffen, sofern ich zu Hause brüten durfte und frei von venösen Zugängen war.

Ich habe für meine Tochter Socken gestrickt, ebenso für meinen damals noch ungeborenen Sohn, für meine Freundin und für mich selbst auch. Nicht dass ich besonders begabt bin; die Socken unterscheiden sich oft in ihren farblichen Abstufungen, da ich die Übergänge nicht allzu professionell hinbekomme, aber sie sitzen zumindest. Und in einer moderaten Farbe sehen sie noch nicht mal ALLZU selbstgestrickt aus.

Des Weiteren habe ich 3 Mützen für meine Tochter gehäkelt, 2 für meinen Sohn, Stulpen für meine Freundin, … Ich könnte also langsam einen Online-Selfmade-Shop für Gestricktes und Gehäkeltes eröffnen. Fraglich wäre nur, ob jemand für meine großartigen Werke tatsächlich auch bezahlen würde 😀

Und es gibt noch Spiele. Natürlich spielte ich Spiele mit meiner Kleinen in Form von Memory, Domino und diversen Brettspielen, jedoch gibt es auch offline-Spiele für das Smartphone. Ich stehe nicht auf online-Spiele, da ich nie sicher sein konnte, ob ich im nächsten Krankenhaus ausreichend Internet habe und so habe ich das Internet bereits zuvor durchforstet um offline-Spiele runterzuladen. Und ich habe einiges gefunden – egal ob Rollenspiele, Jump & Run – oder Denkspiele. Das Netz ist voll davon und somit ist für mich die Auswahl recht groß.

Dann wäre da natürlich noch die Arbeit. Klar, als Angestellte ist man wohl längst krank geschrieben oder im Mutterschutz, als Freiberuflerin eher nicht. Und so habe ich immer alle wichtigen Ideen notiert und auch versucht in den sozialen Medien umzusetzen. Oft saß ich Stunden an einer Idee, welche ich dann wieder verworfen habe, da sie letztendlich doch nicht das Ergebnis ausspuckte, welches ich mir erwartet hatte. Aber trotzdem sind auch einige Ideen umsetzbar gewesen und wurden auch genau so durchgeführt.

Last but not least ist da aber noch die wichtigste Komponente, mit der die Zeit vergeht, wie im Fluge: Family & Friends. Nichts auf der Welt kann einem die Krankenhausaufenthalte so angenehm gestalten wie Besuche. Und ich hatte reichlich davon.

Zum Glück war ich auch immer mit sehr lieben Mädels auf´m Zimmer und hatte somit auch immer Gesellschaft.

Klar ist es nervig, keinerlei Privatsphäre zu haben, aber mit der Zeit gewöhnt man sich daran, seinen kleinen Kreis um sich aufzubauen und diesen zu seinem persönlichen Territorium zu ernennen.

Deswegen möchte ich abschließend noch kurz schreiben: Egal wie eure Schwangerschaft verläuft und egal was andere sagen oder denken: Wenn ihr euch in der Schwangerschaft nicht wohl fühlt, dann holt euch Hilfe. Niemand muss da alleine durch!

In diesem Sinne … bleibt gesund und haltet euch als Patient von Krankenhäusern fern 😉

Ahoj,

eure Klára

Mompreneur, Entrepreneur oder Sidepreneur? (Part 2) – Mit „Tipps“ für Einsteiger und Mütter

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Ich heiße euch herzlich willkommen auf meinem Blog und zum zweiten Teil meines Blogbeitrags zum Thema „Selbständigkeit“. Hier könnt ihr den ersten Teil lesen. Ich teile meine Gedanken zu meinem Business in zwei Teile, da der Beitrag sonst viel zu lang werden würde.
Im ersten Teil habe ich über M@wo:K@ selbst etwas geschrieben, wie es dazu kam, welche Intension dahinter steht und was der Sinn des Ganzen überhaupt ist.


Das ist ja schön und gut – aber über so etwas muss man doch jetzt nicht bloggen, oder?

Doch, genau darüber. Denn es ist nicht einfach gewesen, diesen Schritt zu gehen. Jedenfalls für mich nicht. Viele Gedanken kreisten in meinem Kopf herum und ich hatte selbstverständlich auch viele Zweifel. Zum Beispiel, ob ich das Alles zeitlich überhaupt hinbekomme und ob sich diese knappe Zeit nicht negativ auf die Qualität meiner Arbeit auswirkt. Aber dann legte ich einfach los.
In den wenigen freien Minuten am Tag habe ich meine Ideen vollständig umgesetzt, Accounts geplant, Postings geplant, die SWOT-Analyse erstellt und vervollständigt, den Marketing-Mix und die 4 P´s notiert, mir Gedanken zum Marketing und zur PR gemacht, diese niedergeschrieben und immer wieder mit neuen Inhalten gefüllt.
Das klingt erst mal, nach nicht viel. Könnte man vielleicht auch mal so nebenbei machen. Und es gibt sicherlich einige, die das können. Aber ich nicht. Und so gestaltete sich die ganze Geschichte als große Herausforderung.


Und wie hast du das dann alles geschafft?

Da diese Herausforderung so interessant war und mir so viel Spaß gemacht hat, habe ich wirklich jede freie Minute genutzt um an dem M@wo:K@-Konzept zu arbeiten. Und das kann ich wirklich jedem nur empfehlen. Gerade, wenn die Zeit – aus welchem Grund auch immer – knapp bemessen ist: nutze jede freie Minute, um deine Gedanken zu (digitalem) Papier zu bringen.
Hier darf aber nicht vergessen werden, dass ich natürlich nicht alleine dastand – Markus hat selbstverständlich den Löwen-Anteil erledigt. Ohne ihn, wäre M@wo:K@ noch lange nicht da, wo M@wo:K@ steht.
Meine zweite Empfehlung an alle, die über eine selbständigkeit nachdenken: Optimale Zeiteinteilung.
Ich habe versucht – wie in meinem Studium zum Social Media Manager – möglichst effektiv mit dem Eisenhower-Prinzip zu arbeiten. Ausnahmen und Zwischenfälle gibt es auch mit diesem System. Aber auch diese müssen einfach von vornherein mit einberechnet werden. Denn zum größten Teil hat dieses Prinzip auch funktioniert. Jedenfalls so gut, dass ich für meinen Teil behaupten kann, dass mir dieses Prinzip in meinem Alltag tatsächlich sehr geholfen hat und ich ohne Eisenhower sicherlich öfters ins Straucheln geraten wäre. Das Prinzip wird nicht nur auf die eigentliche Arbeit angewendet, sondern auf meinen gesamten Alltag.

Und für alle Mama´s hier noch ein zusätzlicher Tipp: Ich habe meinen Haushalt in Kategorien eingeteilt und ihn immer etappenweise erledigt. So hatte ich prinzipiell zur Mittagsschlafzeit meiner Kleinen immer eine gute Stunde Zeit um mich an den Rechner zu setzen. Ebenso auch abends, wenn meine Kleine schlief, hatte ich mir die Zeit genommen um meine Ideen auszuarbeiten. Da ich immer eine gewisse Inspirationszeit mit einplanen muss, wird die Zeit somit knapp. Mich erst in meine Gedanken einzuarbeiten ist eine Sache – dies dann auch „zu digitalem Papier zu bringen“ eine andere. Ich habe geschrieben und wieder gelöscht. Wieder neu erstellt und umgearbeitet. Erneut gelöscht und völlig neu angesetzt. So etwas dauert seine Zeit – jedenfalls bei mir. Aber es fruchtet.
Und nicht selten saß und sitze ich immer noch bis um 2 Uhr in der früh am PC, völlig übermüdet, aber happy über meinem Gedankenwust und meinen Ideen und versuche alles möglichst geordnet nieder zu schreiben. So wie jetzt. Es ist nämlich zum Zeitpunkt dieser gerade geschriebenen Zeilen 01:35 Uhr. Aber so etwas muss ich ausnutzen. Gerade habe ich noch an einem Konzept bezüglich Twitter gearbeitet und prompt kam mir in den Sinn, meinen letzte Woche veröffentlichten Blogbeitrag zu vervollständigen. Und das ist auch schon mein nächster Tipp: nutze deine Kreativität und deine Ideen, wann immer es sich ergibt. Du bist kreativ um Mitternacht? Dann setze dich hin und arbeite ein Teil deines Konzeptes aus. Nimm dir eine Zeitspanne vor (zum Beispiel 30 Minuten) und gib in dieser Zeit ALLES! Nutze deine Stärke genau in dem Moment, in welchem sie gerade am präsentesten sind! Überarbeiten kannst du diese auch am nächsten Tag oder das nächste mal, wenn es dir deine Zeit erlaubt und du dir die Zeit dafür nehmen kannst.

Das hört sich ziemlich stressig an – keiner hat gesagt, dass es ein Zuckerschlecken ist. Aber es ist eine Möglichkeit voran zu kommen. Und hinsichtlich dessen, dass dies nur eine bestimmte Zeitspanne ist, welche irgendwann in die Routine wechselt und zur Selbstverständlichkeit wird, ist es eine wunderbare Art und Weise, diese Zeit optimiert (aus) zu nutzen.


Aber Klára, du willst doch nicht dauernd so weiter machen?!? Das macht doch auf Dauer auch keinen Spaß, sich ständig so abhetzen zu müssen!!

Das stimmt allerdings. Auf Dauer würde das zu keinem befriedigenden Ergebnis führen, man würde nur noch auf dem Zahnfleisch kriechen und im Endeffekt entweder aufgeben oder daran zerbrechen.
Aber ich wäre nicht Klára, wenn ich nicht noch ein Ass im Ärmel hätte: den Kindergarten.
Mein Mädchen geht seit kurzer Zeit in den Kindergarten und so habe ich dann in der früh immer ein paar Stunden Zeit um mich voller Elan und vor allem IN RUHE hinzusetzen und meine Konzepte zu optimieren. Und dies ist auch mein letzter Tipp für heute: Nutze die Zeit, in welcher du vollkommene Ruhe hast und konzentriert arbeiten kannst für dein Business! Kein Haushalt (siehe oben), keine Chill-out-Area, keine privaten Telefonate. Zuerst die Arbeit und dann die wohl überlegt eingeplante Freizeit. Von 3 freien Stunden kann man 2.5 Stunden sehr effektiv arbeiten und 30 minuten entspannen, meditieren, Sport betreiben oder was auch immer man in seiner Freizeit machen möchte. So bleibt man selbst nicht auf der Strecke und hat auch etwas sinnvolles für seine Arbeit getan. Und eine kleine Belohnung sollte hier eigentlich immer drin sein.

Und so kann M@wo:K@ florieren, wachsen und gedeihen. Das Konzept steht, Interessenten und Kunden sind vorhanden und an Spaß und Freude an der Arbeit, mangelt es Markus und mir auch nicht.

Meine Tipps beziehen sich hier selbstverständlich auf ein Business, welches man/frau von zu Hause aus erledigen kann. Und es sind auch nur solche Tipps, welche mir gut getan haben und mich voranbrachten. Wer sich zum Beispiel mit einem eigenen Geschäft vor Ort selbständig macht, der wird auch einen anderen Alltag als ich haben und somit meine Tipps nicht umsetzen können.
Aber nun zu euch: Seid ihr selbständig? Wenn ja: Warum? Wenn nein: Warum?
Das würde mich wirklich sehr interessieren. Eure Meinung und eure Gedanken dazu.
Jedenfalls wünsche ich euch einen friedlichen Start in die neue Woche! Lasst es euch gut gehen 🙂
Ahoj,
eure Klára

 

 

 

* PS: Wieso habe ich diesen Post als „Werbung“ gekennzeichnet?!? Ganz einfach, ich schreibe hier über mein Business und somit könnte dies als unbezahlte Werbung für M@wo:K@ gesehen werden. Versteht ihr nicht? Das macht nichts. Ich auch nicht.

„Was ist Glück?“ oder auch „Mein erlebtes Oslo.“

* Werbung wegen Markennennung

Einige, die mich auf Instagram oder auf Facebook verfolgen haben es ja bereits mitbekommen: ich war endlich in Oslo.

Endlich? Wieso endlich?

Das ist ganz einfach – ich wollte schon seit ich ein Kind bin nach Norwegen. Da dieses Land nun mal ein wenig teurer für Normalsterbliche ist, habe ich einfach einige Jahre warten müssen, bis es der Geldbeutel hergab. Um genau zu sein: über zwanzig Jahre! Aber wie es so schön heißt: Gutding will Weile haben. Geil!!! Das wollte ich schon immer mal irgendwo öffentlich schreiben! *lach

Wie alles begann.

Die ganze Reise inkl. ihrer Vorbereitungen war schon ein wenig aufregender, als die bisherigen Reisen. Meine Kleine ist nämlich mit ihren knapp drei Jahren zum ersten mal geflogen. Zuerst habe ich mir natürlich unglaublich Gedanken gemacht, wegen dem Druckausgleich, Übelkeit, etc. Ich habe Tipps für irgendwelche Nasentropfen bekommen und für „flugzeugtaugliches“ Spielzeug, … Ich packte also meinen Koffer – wie immer – leicht minimalistisch angehaucht und den Koffer für meine Maus, in welchem sich ein Haufen Spielzeug und übermäßig viel Kleidung befand. Und um es nicht künstlich spannend zu halten: Nein! Ich habe weder Nasentropfen noch dubioses Spielzeug für meine Kleine gebraucht. Ein paar Gummibärchen und ihr heißgeliebter Kräutertee haben es schon erledigt. Der Flug war großartig. Sie hat die ganze Zeit gegluckst und vor Freude geschrien, bis auch der letzte Passagier ganz hinten im Flugzeug endlich wusste, dass wir uns in der Luft befinden, weil wir fliegen 😀
Von München nach Oslo sind es etwa 2 Stunden. Und DIE haben wir wunderbar überstanden – Trotz Holzklasse (und einer nicht ganz so zufriedenstellenden Fluglinie. Aber DAS ist wahrlich ein eigenes Thema und könnte einen ganzen Blogbeitrag füllen.)

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Und dann war ich da!

Einfach so. Es kam mir vor, als hätte eine mir unerklärliche Macht mich dort hin gebeamt. Der Flughafen ist zwar klein, dafür überschaubar und unglaublich angenehm in seiner Atmosphäre. Die Stimmung kam mir nicht so gehetzt und gestresst vor wie in München oder in Köln. Es war mehr so in die Richtung Madeira oder Lanzarote. Und so sammelte ich Kind, Mann und Gepäck ein und düste mit dem Flytoget Airport Express Train vom Lufthavn nach Oslo. Und zwar mitten ins Zentrum.

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Es hat wirklich nur Vorteile gehabt, mitten im Zentrum im Radisson Blu zu übernachten. Denn man ist sofort mitten im Geschehen und bekommt die Stadt mit, wie sie lebt, wie sie atmet und wie sie sich anfühlt. Hautnah. Und das war genau DAS, was ich wollte. Die Atmosphäre zu jeder Tages- und Nachtzeit zu erkunden.

Die Sehenswürdigkeiten

Ganz ehrlich? Wie viele Blogbeiträge gibt es zu dem Thema „Oslo Oper“, „Oslo am Tag“, „Oslo bei Nacht“, „Bars in Oslo“, „Restaurants in Oslo“, … … … ich denke, dass ich nicht übertreibe, wenn ich schreibe: das Internet ist in nahezu allen Sprachen gesättigt von (zum Teil zweitklassigen) Reiseführer-Berichten.
Natürlich war die Oper auch von innen beeindruckend dav
die Festung Akershus imposant, der Vigelandsanlegget Skulpturenpark atemberaubendDSC_0400
und das königliche Schloss märchenhaf. Aber das könnt ihr getrost auf anderen Blogs und Reiseführern nachlesen. Denn hier geht es nicht um Fakten. Hier geht es um das Gefühl, welches Oslo in mir geweckt hat. Das Gefühl von Freiheit und Unabhängigkeit gepaart mit Toleranz und einer enormen Prise Humor.
Und da komme nicht umher mich zu fragen: „Wieso ist das in anderen Städten dieser Welt nicht auch so gewesen?“ Musste ich denn tatsächlich fast/nur 1.600 Kilometer zurücklegen um diese Erkenntnis zu gewinnen? Woran liegt es, dass mich gerade diese Stadt im hohen Norden so fesselt? Wieso nicht Ciutadella? Oder Arrecife? Städte mit dieser gewissen südländischen Leichtigkeit, wo das Land nach Meer und das Meer nach Himmel duftet.
Wie dem auch sei – ich für meinen Teil habe in Oslo ein ganz großes Stück meines Herzens zurückgelassen. Und es schmerzte gar sehr, als ich mich einige Tage später wieder auf dem Flughafen Oslo wiederfand. Denn ich wollte nicht weg. Ich wollte nicht zurück.

Ok, Klára. Aber DAS ist ja nichts ungewöhnliches bei dir!

Stimmt! Ich verliebe mich schnell in die weite Ferne und wollte bisher in fast jedes Land ziehen, in welchem ich Urlaub gemacht habe. Wie lange habe ich von Binibèquer Vell geträumt – und tue dies immer noch! Besonders, wenn ich meinen weißen Jumpsuit trage, welcher so weiß ist, wie die weiß getünchten Häuser dort. Und wie wenig wollte ich aus Teguise weg, mit seinen geheimnisvollen Gässchen und bunten Häuschen. In Funchal war es kein bisschen anders – ich bin diese steilen Hänge der Stadt auf- und abgelaufen und habe mich schon zwischen den Blütenwänden leben sehen. Abgesehen davon, gibt es dort tolle Schuh-Geschäfte 😉

Aber was ist denn jetzt an Oslo so toll, Klára?

Das weiß ich nicht. Ich weiß nur eins: In Oslo ist es anders. Anders als überall sonst auf der Welt. Denn ich fühlte mich einfach nur wohl. Ausschließlich wohl. Aber nicht so Urlaubs-wohl, sondern so … so … integriert. Die Stadt ist bunt und hat eine so unglaublich positive Ausstrahlung, dass ich diese gerne mitgenommen hätte. Eine so bunt-gewürfelte Stadt ist mir selten untergekommen.

Der einzige „Nachteil“ von Norwegen ist, dass ich mit meinen 1,59 cm „ein wenig kleiner“ als der Durchschnitts-Norweger liege. Die Bevölkerung scheint nämlich gefühlt 3,5 m Körpergröße zu besitzen, was in mir das leicht verstörende Gefühl weckt, ich sei ein Hobbit. Ein Hobbit im Reich der Elben. Aber darüber kann ich hinwegsehen. (Na? Gecheckt? Wortwitz und so!)

Unabhängig von meinem Zwergentum hatte ich in Oslo das Gefühl, dass alles stimmt. Die Gebäude, die Menschen, die Gefühle, die Gärten, das Wasser… aber eines ist mir besonders aufgefallen: Jede große (Haupt-) Stadt hat hier und da eine „unangenehme“ Ecke. Eine Ecke, an welcher man ungern vorbei geht, weil sich doch Personengruppen aufhalten, welchen man nicht begegnen möchte. Und schon gar nicht bei Nacht. Als Frau. Alleine. Aber diese Ecken habe ich dort nicht wahrgenommen. Nun, es kann sein, dass ich diese Ecken nicht „bewusst“ wahrgenommen habe, oder gar nicht wahrnehmen wollte. Deswegen ist dies auch ein ganz persönlicher Bericht über mein erlebtes Oslo.

Nun kann behauptet werden, dass man zuerst mit sich selbst zufrieden sein soll und diese Zufriedenheit nicht im Außen gefunden werden kann. Da würde auch kein Umzug helfen.

Gegenaussage: Wenn man schon zufrieden und glücklich ist – dann braucht es keinen speziellen Ort um „noch glücklicher“ zu werden. Man kann dieses Gefühl des Glücks doch einfach mitnehmen. Oder etwa nicht?! Denn Glück kann man ja bekanntermaßen nicht haben. Glücklich kann man nur sein.

Vielleicht kann ein Ort einem kein Glück bescheren. Aber vielleicht kann das Glück einen Ort noch mehr verzaubern. Denn DAS kann Glück: es kann zaubern 😉
Und so hinterlasse ich ein großes Stück meines Herzens in dieser einen besonderen Stadt, die mich zum Nachdenken und zum Lachen gebracht hat. Zum Staunen und zum Durchatmen. Zum Leben und zum Träumen. Genau das. Denn das ist mein erlebtes Oslo.
Aber nun zu euch: Gibt es eine Stadt, die euch so begeistert (hat)?
Lasst es mich wissen!

In diesem Sinne… wünsche ich euch einen Glück-vollen Rest-Sonntag.
Ahoj,
eure Klára

Blogparade und was Wünsche mit Träumen zu tun haben

Eine Blogparade und der Hashtag #visionlb

Anlässlich der von meiner lieben Studienkollegin und großartigen Bloggerin Laura Butera ins Leben gerufenen Blogparade mit dem Hashtag #visionlb an welcher ich von Herzen gerne teilnehme, möchte ich dies gleich zum Anlass einer kleinen Umstrukturierung meiner Beiträge nehmen und einige meiner Gedanken und auch Gefühle zum Thema Wünsche und Träumen festhalten. Und das ist in der Tat ungewöhnlich.

Eine kleine Änderung

Denn normalerweise schreibe ich über Tatsachen, über Erlebtes und über Gelerntes. Immer steht der „Mehrwert“ im Vordergrund und ihr, meine lieben Leser, sollt nicht nur lesen sonder auch immer etwas für euch (an Wissen) mitnehmen. Es ist erstaunlich, das eine Blogparade dies tatsächlich ins Wanken bringt. Aber ins positive Wanken! Denn ich würde liebend gerne einfach auch mal nur darauf los schreiben ohne vorher zu Recherchieren ob das Geschriebene denn tatsächlich wahr ist und natürlich mit hinterlegten Passagen, Links und Paragraphen. Selbstverständlich möchte ich sehr gerne mein frisch erworbenes (Social Media -) Wissen mit euch teilen, aber eben nicht nur dies.

Oft möchte ich euch gerne einfach an meinen Gedanken und Gefühlen teilhaben lassen und euch mitnehmen in meine Welt der Träume und Wünsche. Wobei wir hier schon beim eigentlichen Thema sind.

Was Wünsche mit Träumen zu tun haben

Für dieses Jahr wünsche ich mir nämlich, dass meine Familie und meine Freunde gesund bleiben / werden und dass bestehende Konflikte in Frieden gelöst werden können. In meinen Träumen sieht es etwas anders aus. Denn in meinen Träumen sind bereits alle gesund und als friedliebender Mensch gibt es in meinen Träumen keine (nennenswerten) Konflikte. Natürlich sind Konflikte für unsere zwischenmenschlichen Beziehungen wichtig, aber darum geht es ja beim Träumen nicht 😉

Ich wünsche mir außerdem, dass ich einen tollen Abschluss als Social Media Manager hinlege. Ein 1er-Schnitt wäre großartig! Und dass sich meine Zähne wieder erholen. Denn diese permanenten Zahnschmerzen sind wirklich sehr unangenehm und bewirken leider oft, dass ich nicht so gut gelaunt bin. Zum Glück gibt es da aber eine kleine fast 3-Jährige Maus, die meiner Serotonin- und Dopaminausschüttung auf die Sprünge hilft und mich somit fast immer lächeln und den Schmerz fast vergessen lässt ❤

Dieses Jahr erfüllt sich auch ein Kindheitstraum: ich werde nach Norwegen reisen. Das Land faszinierte mich schon als Kind. Aber hinsichtlich der hohen Kosten für eine Norwegen-Reise, blieb mir dieses Ziel immer verwehrt. Außerdem muss sich auch erst einmal jemand finden, der mit einem in den hohen Norden reist und nicht im Süden seinen Urlaub verbringen möchte. Es sei denn man verreist alleine – aber dafür bin ich nicht der Typ. Ich teile gerne Erlebtes und am liebsten vor Ort und am allerliebsten natürlich mit meiner Familie. Und ich freue mich so sehr darauf!! ❤

Manchmal, ja manchmal gehen Träume in Wünsche über – und erfüllen sich! Und vielleicht sind Wünsche und Träume gar nicht so unterschiedlich …

Und nun zu euch:
Was meint ihr dazu? Glaubt ihr daran, dass sich Wünsche und Träume erfüllen können? Oder bleiben sie doch eben nur Wünsche und Träume? Sind eure Wünsche oder Träume schon mal in Erfüllung gegangen?

In diesem Sinne wünsche ich euch ein traumhaftes Pfiingsfest und sende euch
herzliche Grüße und ein Ahoj,
eure Klára

Klára auf der re:publica 2018 bzw. #rp18 #mcb18 und ein ganz persönlicher Überblick

Es ist getan. Die re:publica 18 ist vorbei. Und diesmal war auch ich dabei. Es waren 4 Tage voller bunter Eindrücke, amüsanter Gespräche, fachlicher Vorträge und interessanter Begegnungen.

 

Welche Sessions hast du besucht?

Nun, als erstes habe ich mir … halt! Stop! Ich möchte hier doch gar nicht über die Vorträge schreiben, sondern einfach meine persönliche Meinung zu dem gesamten Event. Wer sich (noch) einmal ansehen möchte, welche Sessions geboten waren, kann das hier auf der re:publica Homepage machen

Kurzum: die DSGVO und Algorithmen haben mich am meisten gefuchst und so habe ich diese Sessions dann ganz besonders favorisieirt. Es wurden (fast) alle Sessions auf der re:publica aufgezeichnet und ihr könnt sie hier auf YouTube sehen. Wie das so auf „Messen“ ist, haben sich auch für mich und mein Interesse leider einige Vorträge zeitlich überschnitten und so habe ich mir im Nachhinein einige von ihnen auf YouTube angesehen. Zwei von ihnen möchte ich euch jedoch hier explizit verlinken: Der Vortrag von Sascha Lobo und der von Henning Krieg und Thorsten Feldmann. Es waren für mich meine persönlichen Highlights.

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Sascha Lobo auf der re:publica18

 

Was hat dir besonders gut gefallen?

Die Stimmung! Die Stimmung war sowas von locker und die Leute waren alle cool drauf. Jedenfalls die, denen ich begegnet bin oder mit welchen ich kollidierte, während ich Fotos oder Videos aufgezeichnet habe 😀

Überall schwebten Seifenblasen durch die Luft, Musik spielte überall dort, wo keine Vorträge waren, Getränke en masse und selbst vegan konnte man dort schlemmen. Das war auch bitter notwendig, denn wenn man sich dort bereits auch nur einen halben Tag aufhält und von Vortrag zu Vortrag eilt, muss einem ja auch Energie gewährleistet werden. Und so habe ich mir die allerbesten Tapioka-Fladen gegönnt (und mir gleich Maniokwurzel-Mehl im Internet bestellt um sie selbst zu machen!) und mir zwischenzeitlich auch mit einigen ehemaligen Social-Media-Mitstudenten die Sonne auf den Bauch scheinen lassen. Alles in Allem war die #rp18 eher wie ein „Festival“ aufgebaut; nur dass man hier auch noch Informationen aus erster Hand erhielt, sich inspirieren lassen und einfach eine schöne Zeit verleben konnte. Genial war auch, dass die Speaker allesamt wirklich sehr kompetent waren – auch wenn der ein oder andere einen wirlich desaströsen Auftritt hinlegte. Aber das ist nur mein persönliches subjektives Empfinden 😉

Das alles hat mir also am besten gefallen.

Und natürlich Berlin!!! Berlin, Berlin und nochmal Berlin. Unser Hotel war sehr sauber, aber das Personal an der Rezeption eine reine arrogante Katastrophe. Gefühlt war dort ein aufgeblasener Gockel neben dem anderen vertreten und man fühlte sich als Gast fast schon schuldig, wenn man einchecken oder gar an der Bar etwas trinken wollte. Unmöglich! Und hey, ich habe selbst einige Zeit im Hotel gearbeitet. Eines davon hatte 4* (Superior) und selbst dort waren die Rezeptionsmitarbeiter nicht sooo extrem eingebildet – arrogant, aber nicht soooo arrogant. Verstehste?!

Dafür waren das Frühstückspersonal und die Zimmermädels reinste Engel! An dieser Stelle ein ganz ganz großes Lob!!

Aber zurück zu meiner Liebe zu Berlin: Diese Stadt ist so wunderbar, wie es bereits Kaiserbase vor 15 Jahren vollkommen richtig erraten haben! Die Straßen, die Architektur, die Luft und so viele

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Im Coffee Balzac

unterschiedliche Persönlichkeiten. Und wie die Stadt riecht! Jede Stadt hat ihren ganz eigenen Geruch. Berlin riecht ein wenig melancholisch – Hamburg dagegen mehr nach Leichtigkeit und München nach Sommer. Nun, ich bezweifle, dass dies wissenschaftlich bewiesen werden kann – besonders, dass Gefühle einen Duft haben können, aber hier geht es ja um keinerlei Erhebung empirischer Daten, sondern um einen ganz subjektiven Eindruck meinerseits.

 

Und was war nicht so der Hit?

Das direkte und indirekte Gehetze von Ort zu Ort, welches vor den Vorträgen entstand, war wirklich etwas nervig. Vor allem, wenn man UNBEDINGT eine Session besuchen wollte – meinen ersten Vortrag habe ich hinter einer Wand zuhörend und stehend verbracht. Geil! Beim zweiten Vortrag wurde die Lage schon entspannter. Da hatte ich stehend wenigstens schon Sicht zur Bühne. Im dritten Vortrag kam ich mir wie ein VIP vor, da ich einen Sitzplatz ergattert habe – Yeah! Aber wie oft saß ich mit -zig anderen einfach auf dem Boden. Denn man möchte ja auch mitschreiben, besonders wenn es um wichtige Informationen z.B. zur am 25. Mai 2018 in Kraft tretenden DSGVO geht! Und es ist auch kein Drama, auf dem Boden zu sitzen.

Und so fand man sich nicht selten in einem völlig überfüllten, stickigen Raum mit zu vielen Menschen und schlechter Sicht. Ich fand es zwar nervig, aber hinsichtlich dessen, dass ich das gesamte Event als „Festival“ betrachtet habe, fühlte ich mich dann doch noch recht wohl 😀

Was ich auch super-schade fand ist, dass sich so viele interessante Sessions bei mir zeitlich überschnitten haben und ich dann eine von mehreren favorisieren musste. Das Problem hatte ich aber auf der Internet-Expo in München auch. Man, dass wir uns im Jahre 2018 noch nicht an mehrere Orte aufteilen können?! 😉

Das sind so die Punkte, die nicht so der Burner waren.

Und auch die Action von der Bundeswehr. Die war leider auch nicht so geil. Aber dies nur am Rande, da ich es persönlich nicht mitbekommen habe, sondern nur davon gehört und im Nachhinein davon gelesen habe.

 

Würdest du die re:publica wieder besuchen? Nächstes Jahr zum Beispiel?

Ja. Definitiv. Nicht nur, weil man wertvolle Infos erhält (klar, die könnte man auch im Internet abrufen – aber es ist nun mal nicht das selbe! Vor allem weil nach jeder Session auch Fragen gestellt werden konnten und zum mit-diskutieren eingeladen wurde.), sondern weil die gesamte Veranstaltung einfach der ultimative Hammer war.

Alles in Allem hat es mir sehr sehr gut gefallen und ich kann die re:publica aus fachlicher als auch aus privater Sicht wärmstens empfehlen.

Und nun zu euch:
Kennt ihr die re:publica? Wart ihr auch dort? Als Speaker? Als Besucher? Seid ihr vom Fach oder als privater Internet-User dort gewesen? Und falls ihr beabsichtigt nicht dort wart: was hat euch davon abgehalten hinzugehen?
Lasst es mich wissen!

In diesem Sinne… wünsche ich euch einen tollen Auftakt ins Wochenende!!

Ahoj,
eure Klára

 

 

PS: Um Sascha Lobos „fauxpas“ zum (Un-)Wort „She-male“ weiß ich Bescheid – um seine Bitte um Entschuldigung ebenso. Dies tut jedoch dem Inhalt seines Vortrages nichts ab.

Kaffee, coffee, le café, káva, el café, …

Kaffee neu entdeckt!

Ich möchte heute gar nicht um den heißen Brei herum reden, ich habe nämlich den Kaffee für mich neu entdeckt! Tatsächlich!
Im Bereich „Kaffee“ bin ich ja wirklich ein wandelndes Chamäleon: heute schwarz-ohne-alles, morgen Café-au-lait, übermorgen schwarz-mit-Zucker und nächstes mal ein Cappuccino oder ein Latte Macchiato. Ich mag ihn einfach in allen Variationen und möcht mich nicht auf eine Geschmacksvariation festlegen.

So wie auf dem Bild, hier oben. Ich war auf dem Weg nach München und hatte total Lust auf Kaffee! Nachdem ich eh einkaufen musste (ACHTUNG: OUTING!!! Ich kaufe bei Lidl ein!!!! Hoffe allzu viele Bioladen- und Nur-regional-Einkäufer werden mich jetzt an dieser Stelle nicht steinigen!) und meine kleine Maus und mich mit Obst und Gemüse eindecken musste, entdeckte ich ihn: Den Lidl-Automaten-Kaffee. Er stand völlig unschuldig und fast schon wie unsichtbar in einem Lidl-Foyer in einem Münchner Vorort und hat nur durch seine bloße Anwesenheit geglänzt 😉 Ich „opferte“ also den einen Euro und erwartete wahrlich nicht viel. „Schlimmer als beim Bäcker, der leider auch nur Automatenkaffe für horense Preise anbietet, wird es schon nicht sein“, dachte ich mir und wartete gespannt auf meinen Latte-Macchiato-mit-Zucker.

Er war sehr heiß und so musste ich noch einige Kilometer warten, bis ich einen erstaunlich guten und warmen, cremigen und genau richtig gesüßten Schluck Kaffee zu mir nehmen durfte! Hach, was für ein Genuß! Nun, was lehrt uns das? Nur weil etwas günstig ist, ist es noch lange nicht billig. Und nur weil etwas von Lidl ist, muss es noch lange nicht schlecht sein. Lidl, wir werden uns wiedersehen!

 

Und was ist da jetzt neu dran, Klára?

Das „Neue“ an der Sache ist tatsächlich eine Form von Kaffee-Genuß, welche ich irgendwie aus Energie-und völlig überholten healthy-Gründen völlig von meinem Speiseplan gestrichen habe. Es gibt Lebensmittel, welche nun mal  nicht so der Hit für uns und unseren Körper sind. Wir sind uns alle einig, dass Frittierte, Süße und mit Geschmacksverstärkern-Angereicherte „Lebensmittel“ für unsere Gesundheit eher suboptimal sind und somit IN MAßEN konsumiert werden sollen. Und da wären wir nämlich schon beim Punkt: IN MAßEN!!! Was nicht bedeutet, dass alles, was ein Molekül eines Geschmacksverstärkers beinhalten könnte, vom Speißeplan verbannt werden muss.

So steht es auch mit der Sahne. Sahne ist fettig. Aber Sahne ist nun mal auch leider geil! Und das ist auch schon meine neueste Entdeckung! Kaffee mit Sahne! Ich kann mich nicht erinnern, wann mir Kaffee so extrem gut gemundet hat, wie als ich ihn das letzte mal auf die „Klára-Art“ zubereitet habe:

1 Espresso
150 ml fettarme Milch
2-3 Eßl Sahne

Ich bevorzuge hier die fettarme Milch, da mir das Ganze sonst tatsächlich zu reichhaltig ist und somit auch nicht mehr soooo lecker ist. Wenn ich mir den Kaffee am Abend gönne, dann nehme ich entkoffeinierten Kaffee. Aber den trinke ich sowieso (fast) immer.

 

Ja und? Geht das Alles bitteschön auch in Vegan?!?

Natürlich klappt das Ganze auch in veganer Variante:

1 Espresso
150 ml Cashew- oder Mandelmilch
50 ml Hafersahne

Hier bevorzuge ich Hafersahne, da Sojasahne und ich uns geschmackstechnisch immer noch nicht einig sind. Und wenn ich schon Hafersahne nehme, dann nicht auch noch Hafermilch, sondern eine andere pflanzliche Milchvariante.

Ich muss jedoch gestehen, dass mir hier die nicht-vegane Variante einfach besser schmeckt.

 

Äh … muss ich jetzt „disclaimern“?

Ich denke nicht. Ich denke, dass jedem, der sich (mehr oder weniger) gesundheitsbewusst ernährt klar ist, dass man solch einen Kaffeegenuss wirklich nur als Genussmittel konsumieren und nicht wie Wasser saufen sollte. Logisch, or not?!?
Und nun zu euch: Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr auch einen Lieblings-Kaffee? Vielleicht sogar eine Lieblingsbohne? Trinkt ihr immer die selbe Art von Kaffee oder variiert ihr auch zwischendurch?

In diesem Sinne wünsche ich euch einen schönen Abend mit einem Hauch von Kaffeeduft in der Nase,

Ahoj
eure Klára

 

 

 

 

Besinnlichkeit und andere Zustände…

Der Christkindlmarkt. Jedes Jahr tun wir es uns an. Wir schlendern über den Christkindlmarkt. Über irgendeinen. Egal welchen. Aber wir nehmen uns vor, dieses Jahr ausschließlich Liebe walten zu lassen. Wir sehen gutgelaunte Erwachsene und strahlende Kinderaugen mit Bäckchen vollgestopft mit Lebkuchen. Überall duftet es nach Zimt und Nelken, Plätzchen und heißen Maronen.

Wir schlendern weiter mit einem Lächeln auf unseren Lippen. Wir gehen an Ständen vorbei, welche unnötige Haushaltsgeräte verkaufen, die kein Mensch benötigt, überteuerte Kerzen in Form von Engeln und Bäumchen, welche bereits nach dem ersten Anzünden in quallenartige Gebilde in sich zusammenfallen und industriell gefertigte Plätzchen, welche geschmacklich stark an mit Zuckermelasse eingelassene Pappe erinnern.

Da beginnt die Fassade langsam an zu bröckeln. Die Erwachsenen haben von dem einen, anderen oder dritten/vierten Glühwein schon ganz rote Gesichter und hin und wieder hört man das klassische laute 1,2-Promille-Lachen. Die meisten Kinder quengeln, weil die dritte Runde über den viel zu kleinen und viel zu vollgestopften Christkindlmarkt einfach keine Begeisterung mehr findet – da kann auch der Stand mit selbstgehäkelten Schafen und Katzen, welche eher an kranke Hamster erinnern, nicht mehr wirklich aufmuntern.

Irgendwann kommen wir an einen Stand und möchten uns ein paar Schmalznudeln kaufen um dem Ganzen noch eine Chance zu geben. Und da steht sie: Die Besinnlichkeit in Person! Eine Dame mittleren Alters, welcher die Frustration markant ins Gesicht geschrieben steht. Eigentlich braucht man sich nicht zu wundern, dass gerade an diesem Stand nichts los ist – hier bekommt man zu den kalten und harten Schmalznudeln eine gehörige Portion schlechte Laune gratis mit dazu!!! Wir überlegen kurz: wollen wir wirklich gerade HIER etwas kaufen? Ich meine, ganz ehrlich Leute, dieser Stand könnte auch ein Abgesandter der Hölle sein. Aber wir kaufen hier. Die Dame pflaumt einen verschüchterten Herrn vor mir an, er brauche nicht nach Kleingeld zu suchen, sie habe es passend zurück und im selben Atemzug schnauzt sie ihren jungen Teenager-Gehilfen an, warum er es immer noch nicht verstanden hat, dass man die Schmalznudeln immer wieder ins Fett tauchen muss, damit sie nämlich wieder „wie frisch“ schmecken. Love is everywhere hier in diesem Stand! Wir zögern. Aber dann trifft mich ihr harter Blick wie ein Blitz aus den tiefsten Tiefen der Finsternis. Und ich?

Ich lächele. Ich schenke dieser Frau mein strahlendstes Lächeln, bestelle eine mittlere Portion des fettigen Gebäcks und mache ihr ein ehrliches Kompliment, dass ihr Stand herrlich duftet. Ich lobe aufrichtig den Teenager-Gehilfen, dass er flott arbeitet und schon wie ein Profi wirkt – und plötzlich! Es tat sich nicht der Orkus auf und der Satan persönlich trat hervor! Aber wenn das geschehen wäre, dann hätte es mich nicht weniger gewundert als das, was tatsächlich geschah: die Dame lächelte…

Wenn ich das erlebte nun erneut Revue passieren lasse, komme ich nicht umher mich zu fragen: erwarten wir zu viel von der Weihnachtszeit? Erwarten wir zu Unrecht strahlende Gesichter, Liebe und Besinnlichkeit? Das Leben geht immer noch weiter mit all den Schwierigkeiten des Lebens, traurigen Erinnerungen als auch uns prägenden Erlebnissen. Sollten wir da nicht das ganze Jahr über „besinnlich“ leben und ein bisschen mehr Liebe in unsere Herzen lassen? Mehr lächeln, mehr lachen und mehr leben? Und zwar auch außerhalb der Weihnachtszeit?

Wie ist es bei euch? Lebt ihr die Adventszeit besinnlich und ruhevoll? Ist es für euch eine besondere Zeit der Stille und Liebe, quasi ein emotionaler Ausnahmezustand? Oder geht für euch das Leben wie immer weiter auch mit all seinen negativen Seiten?

Lasst es mich wissen!

In diesem Sinne… besinnt euch 😉 (mehr oder weniger)

eine wunderschöne Vorweihnachtszeit und Ahoj,

eure Klára

P.s.: Ich denke, dass einige von euch meine Art zu schreiben bereits durchschaut haben. Aber für alle anderen: bitte diesen Artikel auch mit einem schmunzelnden Auge lesen 😉